Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

Schreiben Sie mir Radiobeiträge

Als ich vergangene Woche in Berlin zu einer Fortbildung zum Thema Paartherapie war, habe ich Menschen beim Tangotanzen beobachtet. Es war ein stimmungsvoller Sommerabend an der Spree und das Zuschauen war mir eine große Freude. Ein kurzes Video finden Sie dazu am Ende des Beitrages.

Beim Tanzen  geht es darum sich als Paar gut aufeinander abzustimmen, zu führen und sich führen zu lassen, viele Emotionen werden dabei miteinander geteilt. An diesem Abend in Berlin wollten die Paare das Tangotanzen erlernen. Die Teilnehmer waren also herausgefordert miteinander zu lernen ihre Schritte und Körper im richtigen Takt und Rhythmus zu bewegen. Das erfordert eine gute Abstimmung aufeinander und stellt eine Herausforderung für beide Partner dar, um zu einem harmonischen Tanzergebnis zu gelangen und geteilte Freude zu erleben .

Was hat  nun das Tanzen  mit Paartherapie zu tun? Beim Zuschauen bin ich ins Nachdenken darüber gekommen. Im täglichen Miteinander, in der Kommunikation, in der häufigen  Interaktion als Paar verhält es sich ganz ähnlich, wie beim Tanzen. Partner entwickeln ein gemeinsames Muster miteinander, eine gemeinsame  Schrittfolge und eine  „emotionale Musik“, sie bedingen und verstärken sich gegenseitig zu einem immer wiederkehrenden Kreislauf (Tanz).

Wenn nun dieser gemeinsame Kreislauf zu einem erfolglosen und wenig freudvollen Tanz wird, benötigen Paare Unterstützung und Hilfe, um aus dieem Teufelskreis wieder heraus zu finden. Untersuchungen haben gezeigt, dass man an starren Interaktionsmustern und starken negativen Emotionen erkennen kann, dass Paare unter Beziehungsstress leiden.
Spätestens dann ist der Zeitpunkt für einen Veränderungsprozess  angesagt, um die Bindungsbeziehung des Paares zu sichern.

Ich möchte Sie ermutigen Ihren „partnerschaftlichen Tanz“ zu verbessern, sollten Sie schon  seit längerem den Eindruck haben, aus dem  Takt und aus dem  Rhythmus gekommen zu sein. Dann gönnen Sie sich ein paar „Tanzstunden“ durch  Paartherapie, um wieder mehr gemeinsame Freude  zu erleben.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Urlaub,
Ihre Ute Klöpper-Wenzel


Tango in Berlin

Haben Sie vielleicht ein Haustier oder kennen Sie jemanden in Ihrer näheren Umgebung, der eins hat?? Haustiere gehören in der Regel dazu, sie sind Familienmitglieder und man möchte sie nicht missen.

Je länger ein Haustier mit uns lebt, um so weniger rechnen wir damit, dass es sterben wird. Aber irgendwann kommt der Tag an dem das geliebte Tier stirbt, daran möchten wir von vornherein gar nicht denken.

In meinem Leben musste ich bisher einen Wellensittich und zwei Hunde verabschieden und beerdigen. Außerdem habe ich als Kind diverse Fische im Garten meiner Eltern beerdigt.

In der zurückliegenden Woche erhielt ich nun einen Anruf von RSH mit der Anfrage für ein Radio-Interview zu diesem Thema. Daher schreibe ich hier zu diesem wichtigen Thema, denn es geht beim Tod eines Haustieres immer um einen mehr oder weniger schweren Verlust, der bewältigt  werden will.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und deshalb leben Menschen mit Menschen zusammen und einige von uns auch mit Tieren. Wir bauen zu einem Tier in unserer unmittelbaren Umgebung eine Beziehung auf, die oft sehr eng sein kann.

Menschen brauchen andere Menschen als sogenannte Bezugspersonen, um im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Zu einem Tier bauen wir auch einen Bezug und eine Beziehung auf. Diese Beziehung kann sich sehr ähnlich intensiv anfühlen, wie die Beziehung zu einem Menschen.

Wenn nun das geliebte Haustier stirbt ist das ein großer Verlust, denn damit endet die Beziehung und die gemeinsame Zeit mit dem Tier. Der Schmerz über diesen Verlust kann eine tiefe Trauer auslösen und großen seelischen Schmerz verursachen, der ernst zu nehmen ist.

Hier braucht der Mensch, der ein Tier durch Tod verloren hat ähnlich viel Verständnis und Unterstützung durch Menschen in der Umgebung, wie nach dem Verlust eines nahen Menschen.

Wenn Sie in Ihrem Schmerz nach dem Verlust eines Haustieres (oder auch eines Menschen) im Trauerprozess feststecken und sich Hilfe wünschen, rufen Sie mich gerne an und vereinbaren einen Gesprächstermin mit mir.

Hören Sie im Anschluss mein Interview bei RSH, das noch weitere Informationen liefert…

Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen und grüße Sie herzlich,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Weiterlesen…

In der nächsten Woche kann man im ZDF eine weitere Staffel mit Ann-Marlene Henning zum Thema Sexualität sehen. Sie ist Sexologin in Hamburg und kennt sich in Sachen Liebe sehr gut aus. Ihre Auffassung „Liebe kann man lernen“ teile ich mit ihr und arbeite in meinen Paarberatungen nach dem gleichen Konzept, wie Ann-Marlene.

Es gibt einiges zu lernen, wenn sich Paare eine erfüllte Sexualität miteinander wünschen. Wir scheinen schon alles zu wissen über Sex und doch sind es oft die Wissenslücken, das Schweigen oder die große Unsicherheit, die einer zufriedenen Sexualität im Wege stehen.

„Guter Sex braucht Sicherheit“, so sagt es Oskar Holzberg in seinem neuen Buch. Männer scheinen durch Sex zur Nähe, Frauen durch emotionale Nähe zum Sex zu finden. Frauen möchten vor dem Sex die innere Verbindung zum Partner spüren, sonst kommt gar nicht erst Lust auf. Er begehrt sie auch ohne vorher viele Worte mit ihr geteilt zu haben.

In einer festen Liebesbeziehung ist es nicht immer leicht die Sexualität lebendig und zufrieden zu erhalten. Daher wünschen sich manche Paare Unterstützung von außen für den Erhalt ihrer Partnerschaft durch z.B. eine Paarberatung.

Ich finde die lebendigen und informativen Sendungen mit Ann-Marlene Henning sehr hilfreich für Paare, die sich weiter entwickeln möchten miteinander, daher veröffentliche hier in meinem Blog die Sendetermine:

ZDF abends zu späterer Stunde am 12.07. am 13.07. am 19.07 und am 23.07. zu sehen.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung und vor allem hilfreiche Anregungen für Ihre Paarbeziehung.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

Zu den 5 Sprachen der Liebe für Paare gehört unter anderem die Liebessprache „Zeit zu zweit-nur mit dir“.

Immer wieder erlebe ich in meinen Gesprächen mit Paaren, dass die „Zeit zu zweit-nur mit dir“ am schnellsten hinten runter fällt, wenn der Alltag uns sehr fordert. Das bekommt der Paarbeziehung auf Dauer gar nicht gut.

Wir haben Sommerzeit und alles in der Natur draußen blüht und wächst und gedeiht. Warum nicht auch die eigene Paarbeziehung zum Blühen bringen? Dazu möchte ich Sie heute gerne ermuntern und erinnern.

Wir sollten uns schon etwas einfallen lassen, um den Partner/in zu einer gemeinsamen Zeit zu zweit zu verführen und uns dadurch interessant zu machen. Wie wäre es mit einem gemeinsamen Abendspaziergang Hand in Hand oder einem gemeinsamen Blick in die Natur an einem schönen Ort? Ihnen wird bestimmt etwas einfallen, was zu Ihnen und Ihrem Partner passt und Sie beide in gute Stimmung versetzt, oder?

Hier möchte ich Sie heute mit einem Bild erfreuen, der Sie an die dänische Ostseeküste entführen soll. In Dänemark wird in diesen Tagen St. Hans gefeiert, das ist die Midsommer-Nacht. Viele Menschen treffen sich am Strand oder an einem anderen Ort in der Natur und feiern die Sonnenwende und eine lange Sommernacht.

Wie wäre es für Sie als Paar mit einer persönlichen Sonnenwende-Feier und „einem gemeinsamen Abend nur zu zweit“. Vielleicht gefällt Ihnen meine Idee und Sie verbringen einen gesprächigen Abend zu zweit. Mich würde es freuen, wenn ich Sie inspiriert haben sollte:-)

Wenn Sie darüber hinaus Gesprächsbedarf haben sollten und sich eine Paarberatung oder eine Einzelberatung wünschen, dann rufen Sie mich gerne an und vereinbaren einen Termin zum Kennenlernen für ein Erstgespräch. Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Ich grüße Sie herzlich,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Woche erreichte mich ein Text per Email, der mich sehr berührt hat und den ich Ihnen zum Lesen zur Verfügung stellen möchte. Die Inhalte des Textes stammen nicht von mir, ich veröffentliche lediglich die Nachricht in meinem Blog.

Anlässlich der Nachricht, dass eine Schule einem Kind mit Autismus verboten hat an einem Schulausflug teilzunehmen, fühle ich mich mal in der Pflicht, das zu schreiben.

Es gibt Buben und Mädchen, die nicht eingeladen werden auf Geburtstage, zum Beispiel. Es gibt spezielle Kinder, die gerne Teil eines Teams wären, aber nicht gewählt werden, weil es wichtiger ist, zu gewinnen als diese Kinder zu integrieren. Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind entweder selten oder anders. Sie wollen, was jeder will: akzeptiert werden!!!
Ich veröffentliche diesen Text, weil kein Mensch, ganz besonders Kinder nicht, das Gefühl haben sollten ausgegrenzt zu werden.
Sicherlich gibt es in diesem speziellen Fall triftige Gründe , die dazu geführt haben, dieses Kind nicht mit auf den Schulausflug zu nehmen.

Auf der anderen Seite ist zu erwähnen, dass es aus meiner Sicht anscheinend nicht geglückt ist, dem Kind und den Eltern des Kindes das Gefühl zu geben, trotz Ausschluss vom Schulausflug, zur Klassengemeinschaft dazu zu gehören. Da scheint es an Kommunikation und Verständigung gefehlt zu haben, das ist mein Verständnis von diesem Vorfall.

Es wäre nach meiner Ansicht sehr wünschenswert, wenn es zukünftig gelingt ähnliche Herausforderungen so zu kommunizieren und zu lösen , dass ein Gefühl von Ausgrenzung nicht entstehenden kann.

Mit herzlichen Grüßen an diesem sonnigen Wochenende,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

hier kommt heute eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum Thema GfK nach Marshall Rosenberg.
Ich habe mir gedacht, das macht es leichter für Sie, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Hoffentlich werden Sie dadurch handlungsfähiger in möglichen Konfliktsituationen, das ist zumindest mein Anliegen.

Die vier Komponenten der gewaltfreien Kommunikation:

1. Beobachten und Beschreiben
Hier geht es im ersten Schritt darum, das was ich in der Situation beobachtet habe mit meinen eigenen Worten wertfrei zu beschreiben (gar nicht so einfach). Sozusagen wie aus dem Blickwinkel einer Giraffe dem gegenüber mitzuteilen.

2. Eigene Gefühle benennen
In diesem Teil geht es darum dem Gegenüber zu beschreiben, wie ich mich fühle (gleiche Situation).

3. Bedürfnisse
In diesem Schritt sage ich, welche Bedürfnisse hinter den Gefühlen stehen.
Zum Beispiel: „Im Wohnzimmer liegen zusammengerollte Socken rum, das ärgert mich, weil mein Bedürfnis nach Ordnung gestört ist.“

4. Eine konkrete Bitte
Bei der vierten Komponente geht es darum, eine spezifische Bitte zu formulieren. In unserem Beispiel könnte es dann weiter heißen: „ Und deshalb bitte ich Dich die Socken aufzuräumen.“
Dieser vierte Teil sollte nicht als Forderung formuliert sein, keine emotionale Erpressung sein, keine Drohung oder Sanktion sein.

Wer sich darin übt nach diesen Schritten seine Kommunikation zu führen, hat gute Chancen wenig Konflikte zu haben. In meinen Paarberatungen übe ich die Kommunikation nach diesem Konzept und stelle immer wieder fest, wie sehr die Paare davon profitieren.

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen einen Eindruck von diesem sehr erprobten Kommunikationstrainig vermitteln konnte. Selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen einen Termin mit mir zu vereinbaren, wenn Sie neugierig geworden sind und nicht alleine üben wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Das Thema Gewaltfreie Kommunikation ist nicht so einfach im Alltag umzusetzen. In meinen Paarberatungen ist es daher immer wieder Thema. Deshalb möchte ich Ihnen heute mehr darüber mitteilen.

Unser Gefühlsleben ist sehr komplex und wir sind sehr empfindsam. In Paarbeziehungen kommt das in besonderer Weise zum Ausdruck, weil uns viele intensive Gefühle miteinander verbinden. So achtsam, dass wir den anderen nie aus dem Blick verlieren, werden wie nie sein.

Wenn wir in einer Beziehung einen Konflikt klären wollen, wenn wir wieder zueinander finden wollen und zu einer Konfliktlösung kommen wollen, brauchen wir dafür „Handwerkszeug“.

Wir sollten in einer Konfliktsituation  unserem Gegenüber unsere eigenen Gefühle mitteilen, unsere Gefühle mit Worten ausdrücken. Zum Beispiel könnte es heißen: “ Ich fühle mich enttäuscht, -oder ich fühle mich bedroht, -oder ich fühle mich nicht ernst genommen, -oder ich fühle mich missachtet, -oder ich fühle mich ängstlich, -oder ich fühle mich ärgerlich, -oder ich fühle mich eingeengt, -oder ich fühle mich klein gemacht, -oder ich fühle mich traurig. Die Reihenfolge könnte sich noch fortsetzen lassen.

Im Grunde ist es wichtig bei sich selbst zu bleiben in der Selbstbeobachtung und von sich selbst zu sprechen in der ICH-Form.

Das kann ein erster Schritt auf einander zu sein und nicht gegeneinander anzutreten. Lassen Sie sich ermutigen mit diesem Schritt zu beginnen und dadurch ihren Kommunikationsstil zu verändern und zu verbessern. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!

In meinem nächsten Beitrag möchte ich Ihnen mehr zum Thema GfK schreiben. Es soll darum gehen die eigenen Bedürfnisse in den Blick zu nehmen und besser kennen zu lernen. Lesen Sie hier den ersten Teil meiner Reihe.

Ich hoffe Sie besuchen mich bald wieder auf meiner Site und grüße Sie bis dahin sehr herzlich!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Beim Sex geht es selten um Sex

5.5.2016
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

„Wir haben schon seit langem keinen Sex mehr gehabt, das muss sich ändern!“ Mit dieser Aussage saß vor kurzem ein Paar bei mir in der Sexualberatung und wünschte sich Hilfe für dieses Problem.

Auf Dauer scheinen guter Sex und eine stabile Partnerschaft so gut zueinander zu passen, wie Champagner zu Heringssalat. So beschreibt es Oscar Holzberg in seinem Buch „Schlüsselsätze der Liebe“.

Und tatsächlich ist es so, dass sich die Sexualität in einer langjährigen Beziehung verändert und leider nicht immer zum Vorteil für das Paar. Sexualität findet nicht mehr oder immer seltener statt. Die sexuelle Unlust lässt sich nur lösen, wenn das Paar anerkennt, dass es beim Sex selten nur um Sex geht. Sondern um das Bedürfnis nach Nähe, um Macht und Dominanz, um Verlustangst oder mangelndes Selbstvertrauen.

Weil es in der partnerschaftlichen Sexualität um so viel mehr als um Sex alleine geht, helfen Spitzendessous und gemeinsame candle-night-dinner eben nur bedingt.

Wenn der Sex schwächest, ist die Intimität gestört, und die gemeinsame Partnerschaft muss zum Beziehung-TÜV, so sagt es Oskar Holzberg in seinem Buch. Wo stehen wir wirklich miteinander? Was hält uns zusammen? Was löst die Distanz zwischen uns aus?

Diese Fragen wollen beantwortet werden, bevor wieder mehr und zufriedene Sexualität miteinander gelebt werden kann. Konfrontierende Offenheit kann verlorenes Vertrauen wiederherstellen. Und durch liebevolle Zuwendung kann wieder Lust entstehen. Die Lust zieht wieder im Doppelbett ein, wenn beide Partner  fühlen können, dass es beim Sex nicht nur um Sex geht.

Lesen Sie mehr unter: Paar- und Sexualberatung

 

Vor kurzem habe ich ein Fortbildungsseminar zum Thema Gewaltfreie Kommunikation besucht, das abgekürzt GfK genannt wird.

Entwickelt wurde die Methode schon in den 60er Jahren in den USA von Dr. Marshall Rosenberg. Die GfK will uns helfen bewusster zuzuhören und unserem Gegenüber respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.

In meinen Paarberatungen stelle ich immer wieder fest, wie wichtig eine gute Kommunikation für eine zufriedene Partnerschaft ist. Paaren, die sich in Paarberatung oder Paartherapie begeben, fehlt es immer an gelingender Verständigung und Kommunikation miteinander.

Die Methode des GfK will den Lernenden vermitteln eigene Bedürfnisse zu benennen sowie eigene Gefühle zu erspüren und in Worte zu fassen. Es geht im Austausch mit dem Gegenüber darum, sich wechselseitig Empathie zu schenken und schließlich zu einer Verständigung und einer Lösung des Problems zu gelangen.

Das hört sich leichter an als es ist, wie Sie sich bestimmt schon denken. Deshalb unterliegt es auch einem längeren Lernprozess, um zum Erfolg zu gelangen. Es empfiehlt sich als Paar ausreichend Zeit einzuplanen, um gemeinsam zu einer verbesserten Kommunikation zu finden. Die Unterstützung und Vermittlung durch eine dritte Person erleichtert das Lernen und es treten weniger Spannungen und Missverständnisse auf.

Sollten Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen, scheuen Sie sich nicht mich anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Ich stelle in meinen Beratungsgesprächen immer wieder fest, wie ungemein hilfreich und entlastend ein Kommunikationstraining für die Paarbeziehung sein kann. Aber auch als Einzelperson, die dann das neu Gelernte mit in die Beziehungen des eigenen Umfeldes hinein trägt, kann sich ein schulen zu dem Thema lohnen.

Rufen Sie mich gerne an und vereinbaren Sie einen Termin mit mir oder vereinbaren Sie über  mein Kontaktformular einen Gesprächstermin, es lohnt sich!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Schon mal von den fünf Sprachen der Liebe für Paare gehört? Wenn nein, dann sollten Sie jetzt weiter lesen.

Wer seine Paarbeziehung attraktiv und lebendig erhalten möchte, der sollte die Liebesprache des Partners bzw der Partnerin kennen. In meinen Gesprächen innerhalb einer Paartherapie komme ich immer irgendwann auf dieses wichtige Thema zu sprechen.

Der Autor Gary Chapman beschreibt in seinem gleichnamigen Buch die unterschiedlichen Liebessprachen ausführlich. Es geht im wesentlichen darum die Liebessprache des Partners heraus zu finden, um dann in der „Sprache“ den sogenannten Liebestank des Partners zu füllen. Ist der Liebestank beider Partner gefüllt geht es dem Paar gut miteinander.

Nun zu den fünf unterschiedlichen Liebessprachen. Da wäre die Liebessprache „Zweisamkeit – Zeit zu zweit“. Hat einer der Partner, oder auch beide, das Bedürfnis sich regelmäßig ausschließliche Zeit zu zweit mit dem Partner zu wünschen, dann ist das eindeutig eine seiner Liebessprachen. In der Regel hat jeder mehr als eine Liebessprache.

Eine weitere Liebessprache wäre „Zärtlichkeit“. Hier hat einer von beiden das unverzichtbare Bedürfnis nach regelmäßiger Zärtlichkeit. Gemeint ist damit nicht in erster Linie der intensive Zärtlichkeitsaustausch und die Intimität. Der Partner braucht nur oft genug, beispielsweise eine Berührung im Vorbeigehen oder mal einen Kuss auf die Stirn, die den Liebestank auffüllen.

Dann ist da die Liebessprache „Lob und Anerkennung“. Für einen der Partner ist es hier besonders wichtig regelmäßig Wertschätzung vom gegenüber in Form von Worten zu hören. Es reichen dafür Worte wie, „es hat mich gefreut, dass du … für mich gemacht hast“. Bei dieser Liebessprache geht es darum, den Partner für etwas an sich selbstverständliches zu loben, „danke, dass du wieder die Spülmaschine ausgeräumt hast“.

Die nächste Liebessprache lautet „Geschenke, die von Herzen kommen“. Schon durch kleine Aufmerksamkeiten in Form von Geschenken fühlt sich der Partner geliebt und anerkannt. Es reicht beispielsweise ab und an eine einzige Rose mitzubringen und zu überreichen. Natürlich darf es bei passender Gelegenheit auch mal ein etwas aufwendigeres Geschenk sein, es sollte aber immer von Herzen ausgesucht sein. Der Liebestank wird in jedem Fall aufgefüllt und die Paarbeziehung profitiert von einem gefüllten Tank ungemein.

Kommen wir zur letzten Liebessprache, die der „Hilfsbereitschaft“. Hier fühlt sich der Partner durch die Hilfsbereitschaft des anderen geliebt und anerkannt. Die tatkräftige Hilfe muss nicht jedes Mal sehr aufwendig sein, wie vielleicht angenommen. Es kann ausreichend sein, den Mülleimer einmal mehr als üblich raus zu tragen, oder den „berühmten Nagel“ gleich nach der ersten Aufforderung in die Wand zu nageln.

Sind Sie neugierig geworden auf das Thema „Liebessprachen“? Dann finden Sie im Buchhandel umfangreich Literatur zu dem Thema.

Sollten Sie feststellen, dass Sie sich mit dem Thema schwerer tun als gedacht, rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin zur Paarberatung mit mir. Denn Paartherapie wird Ihnen helfen zu lernen, wie Sie den Liebestank Ihres Partners auffüllen Können. Hier erfahren Sie mehr

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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