Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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Beim Sex geht es selten um Sex

5.5.2016
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

„Wir haben schon seit langem keinen Sex mehr gehabt, das muss sich ändern!“ Mit dieser Aussage saß vor kurzem ein Paar bei mir in der Sexualberatung und wünschte sich Hilfe für dieses Problem.

Auf Dauer scheinen guter Sex und eine stabile Partnerschaft so gut zueinander zu passen, wie Champagner zu Heringssalat. So beschreibt es Oscar Holzberg in seinem Buch „Schlüsselsätze der Liebe“.

Und tatsächlich ist es so, dass sich die Sexualität in einer langjährigen Beziehung verändert und leider nicht immer zum Vorteil für das Paar. Sexualität findet nicht mehr oder immer seltener statt. Die sexuelle Unlust lässt sich nur lösen, wenn das Paar anerkennt, dass es beim Sex selten nur um Sex geht. Sondern um das Bedürfnis nach Nähe, um Macht und Dominanz, um Verlustangst oder mangelndes Selbstvertrauen.

Weil es in der partnerschaftlichen Sexualität um so viel mehr als um Sex alleine geht, helfen Spitzendessous und gemeinsame candle-night-dinner eben nur bedingt.

Wenn der Sex schwächest, ist die Intimität gestört, und die gemeinsame Partnerschaft muss zum Beziehung-TÜV, so sagt es Oskar Holzberg in seinem Buch. Wo stehen wir wirklich miteinander? Was hält uns zusammen? Was löst die Distanz zwischen uns aus?

Diese Fragen wollen beantwortet werden, bevor wieder mehr und zufriedene Sexualität miteinander gelebt werden kann. Konfrontierende Offenheit kann verlorenes Vertrauen wiederherstellen. Und durch liebevolle Zuwendung kann wieder Lust entstehen. Die Lust zieht wieder im Doppelbett ein, wenn beide Partner  fühlen können, dass es beim Sex nicht nur um Sex geht.

Lesen Sie mehr unter: Paar- und Sexualberatung

 

Vor kurzem habe ich ein Fortbildungsseminar zum Thema Gewaltfreie Kommunikation besucht, das abgekürzt GfK genannt wird.

Entwickelt wurde die Methode schon in den 60er Jahren in den USA von Dr. Marshall Rosenberg. Die GfK will uns helfen bewusster zuzuhören und unserem Gegenüber respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.

In meinen Paarberatungen stelle ich immer wieder fest, wie wichtig eine gute Kommunikation für eine zufriedene Partnerschaft ist. Paaren, die sich in Paarberatung oder Paartherapie begeben, fehlt es immer an gelingender Verständigung und Kommunikation miteinander.

Die Methode des GfK will den Lernenden vermitteln eigene Bedürfnisse zu benennen sowie eigene Gefühle zu erspüren und in Worte zu fassen. Es geht im Austausch mit dem Gegenüber darum, sich wechselseitig Empathie zu schenken und schließlich zu einer Verständigung und einer Lösung des Problems zu gelangen.

Das hört sich leichter an als es ist, wie Sie sich bestimmt schon denken. Deshalb unterliegt es auch einem längeren Lernprozess, um zum Erfolg zu gelangen. Es empfiehlt sich als Paar ausreichend Zeit einzuplanen, um gemeinsam zu einer verbesserten Kommunikation zu finden. Die Unterstützung und Vermittlung durch eine dritte Person erleichtert das Lernen und es treten weniger Spannungen und Missverständnisse auf.

Sollten Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen, scheuen Sie sich nicht mich anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Ich stelle in meinen Beratungsgesprächen immer wieder fest, wie ungemein hilfreich und entlastend ein Kommunikationstraining für die Paarbeziehung sein kann. Aber auch als Einzelperson, die dann das neu Gelernte mit in die Beziehungen des eigenen Umfeldes hinein trägt, kann sich ein schulen zu dem Thema lohnen.

Rufen Sie mich gerne an und vereinbaren Sie einen Termin mit mir oder vereinbaren Sie über  mein Kontaktformular einen Gesprächstermin, es lohnt sich!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Schon mal von den fünf Sprachen der Liebe für Paare gehört? Wenn nein, dann sollten Sie jetzt weiter lesen.

Wer seine Paarbeziehung attraktiv und lebendig erhalten möchte, der sollte die Liebesprache des Partners bzw der Partnerin kennen. In meinen Gesprächen innerhalb einer Paartherapie komme ich immer irgendwann auf dieses wichtige Thema zu sprechen.

Der Autor Gary Chapman beschreibt in seinem gleichnamigen Buch die unterschiedlichen Liebessprachen ausführlich. Es geht im wesentlichen darum die Liebessprache des Partners heraus zu finden, um dann in der „Sprache“ den sogenannten Liebestank des Partners zu füllen. Ist der Liebestank beider Partner gefüllt geht es dem Paar gut miteinander.

Nun zu den fünf unterschiedlichen Liebessprachen. Da wäre die Liebessprache „Zweisamkeit – Zeit zu zweit“. Hat einer der Partner, oder auch beide, das Bedürfnis sich regelmäßig ausschließliche Zeit zu zweit mit dem Partner zu wünschen, dann ist das eindeutig eine seiner Liebessprachen. In der Regel hat jeder mehr als eine Liebessprache.

Eine weitere Liebessprache wäre „Zärtlichkeit“. Hier hat einer von beiden das unverzichtbare Bedürfnis nach regelmäßiger Zärtlichkeit. Gemeint ist damit nicht in erster Linie der intensive Zärtlichkeitsaustausch und die Intimität. Der Partner braucht nur oft genug, beispielsweise eine Berührung im Vorbeigehen oder mal einen Kuss auf die Stirn, die den Liebestank auffüllen.

Dann ist da die Liebessprache „Lob und Anerkennung“. Für einen der Partner ist es hier besonders wichtig regelmäßig Wertschätzung vom gegenüber in Form von Worten zu hören. Es reichen dafür Worte wie, „es hat mich gefreut, dass du … für mich gemacht hast“. Bei dieser Liebessprache geht es darum, den Partner für etwas an sich selbstverständliches zu loben, „danke, dass du wieder die Spülmaschine ausgeräumt hast“.

Die nächste Liebessprache lautet „Geschenke, die von Herzen kommen“. Schon durch kleine Aufmerksamkeiten in Form von Geschenken fühlt sich der Partner geliebt und anerkannt. Es reicht beispielsweise ab und an eine einzige Rose mitzubringen und zu überreichen. Natürlich darf es bei passender Gelegenheit auch mal ein etwas aufwendigeres Geschenk sein, es sollte aber immer von Herzen ausgesucht sein. Der Liebestank wird in jedem Fall aufgefüllt und die Paarbeziehung profitiert von einem gefüllten Tank ungemein.

Kommen wir zur letzten Liebessprache, die der „Hilfsbereitschaft“. Hier fühlt sich der Partner durch die Hilfsbereitschaft des anderen geliebt und anerkannt. Die tatkräftige Hilfe muss nicht jedes Mal sehr aufwendig sein, wie vielleicht angenommen. Es kann ausreichend sein, den Mülleimer einmal mehr als üblich raus zu tragen, oder den „berühmten Nagel“ gleich nach der ersten Aufforderung in die Wand zu nageln.

Sind Sie neugierig geworden auf das Thema „Liebessprachen“? Dann finden Sie im Buchhandel umfangreich Literatur zu dem Thema.

Sollten Sie feststellen, dass Sie sich mit dem Thema schwerer tun als gedacht, rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin zur Paarberatung mit mir. Denn Paartherapie wird Ihnen helfen zu lernen, wie Sie den Liebestank Ihres Partners auffüllen Können. Hier erfahren Sie mehr

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Liebe braucht Kompromisse [Video]

4.4.2016
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung
Wenn die Liebe auf Dauer bleiben soll, braucht die Beziehung Kompromisse. Leichter gesagt als ausgehandelt! Denn bei Kompromissen in der Paarbeziehung geht es nicht einfach nur darum zu verhandeln, ob die Socken zum Anzug rot sein dürfen oder nicht.

Weiterlesen…

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

der Umzug ist geschafft, ich bin eingezogen!

Seit der ersten März-Woche finden Sie mich in neuen Räumen am alten Standort, allerdings im ersten Stock des Ärztehauses in Großhansdorf am U-Bahnhof Schmalenbeck!

Ich freue mich sehr, meine Klienten nun in eigener Praxis empfangen zu dürfen und begrüße Sie herzlich in meinen Räumen.

Es gibt ein kleines Wartezimmer zum Ankommen mit einer Tee- und Kaffeebar und einen hellen Beratungsraum mit großem Fenster, der von der Größe meinem vorherigen Raum entspricht. Die Gestaltung der Praxisräume soll es Ihnen ermöglichen sich wohl zu fühlen.

Ich bin gerne für Sie da!

Bei akuten oder chronischen Paarkonflikten unterstütze ich Sie mit Hilfe von Paartherapie einen Weg aus der Krise zu finden und eine neue Basis für Ihre Paarbeziehung zu entwickeln.
Die Sexualberatug stellt eine zusätzliche Möglichkeit und Säule dar, um die Partnerschaft auf ein sicheres Fundament zu stellen.

Die Einzelberatung und die Einzel-Psychotherapie biete ich für Menschen in Lebenskrisen oder starken Umbruch-Situationen an – bei Depressionen, Burnout-Erkrankungen, starken Erschöpfungszuständen und/oder bei psychosomatischen Erkrankungen.

Ein immer wieder genutztes Angebot ist die Trennungs- und Scheidungsberatung. Die Beratung will Paaren in Trennung helfen, die Herausforderungen der Trennungskrise sowie die Zeit unmittelbar nach der Trennung, mit Blick auf die eigenen Bedürfnisse und die ihrer Kinder, besser zu bewältigen.

Ich freue mich auf die Arbeit mit meinen Klienten in der neuen Praxis!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Am zurückliegenden Wochenende habe ich in Hamburg einen Kongress der „Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V.“ besucht.

Sie werden sich vielleicht fragen, was mich dort hin geführt hat, wo doch meine Hauptaufgabengebiete die Einzelberatung und die Paarberatung sind.
Die Verbindung kam über die Sexualberatung zur Gynäkologie zustande, die ja ebenfalls zu meinen Arbeitsfeldern gehört.
Die meisten Paare, die zu mir in Beratung kommen, nehmen die Sexualberatung im Laufe ihrer Paartherapie ebenfalls in Anspruch.

Der Kongress hat den Besuchern sehr gute fachliche Vorträge geboten, die ich mit großem Interesse verfolgt habe.

Haben Sie schon einmal etwas von Epigenetik gehört?
Ich habe dazu schon einiges gelesen, aber der Vortrag auf dem Kongress war überaus gut präsentiert und regte dadurch zum intensiven Zuhören an.

Wir leben im Zeitalter der Epigenetik! Die Epigenetik wird auch als der 2. genetische Code bezeichnet.

Wir sind nicht nur von unserem Erbgut den Genen bestimmt, die als der erste genetischen Code bezeichnet werden.
Die Wissenschaft hat mitlerweile sogenannte „epigenetische Schalter“ (Molekülketten an der DNA) nachgewiesen, die unseren genetischen Code verändern können.

Hier spricht man von einer Brücke zwischen sozialen und biologischen Prozessen, die das bewirken können. So können wir uns das, etwas vereinfacht ausgedrückt, vorstellen.

Das bedeutet, dass sich unsere genetische Information verändern kann und wir das dann an die nächste Generation weiter vererben.

Wenn wir beispielsweise unsere Ernährung und unseren Lebensstil nachhaltig verbessern, wird das auch einen Einfluss auf unseren genetischen Code haben und diese Veränderung wird vererbt!

Das finde ich so super interessant und wichtig zu wissen, dass ich Ihnen gerne davon berichten wollte!

Ich denke, die Epigenetik-Erkenntnisse sollten uns motivieren, an dem „zu arbeiten“, was der Veränderung bedarf, sich diesen Aufgaben zu stellen. Denn die Wirkung lohnt sich und kommt nicht nur uns zugute, sondern eben auch der nächsten Generation!

Wir können wissenschaftlich davon ausgehen, dass auch die Veränderungsprozesse, die durch Psychotherapie und Paartherapie angeregt werden, sich als epigentische Fenster auswirken und uns nachhaltig positiv verändern. Das ist doch eine gute Nachricht, die ich Ihnen nicht vorenthalten wollte!

Wer mehr dazu lesen möchte, findet bei Peter Spork „Der 2.Code“ in seinem Taschenbuch noch ausführlichere Informationen zu dem spannenden Thema.

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Wenn ich einen neuen Blogbeitrag schreiben will, fragt mich immer mein PC-Programm in der Überschrift „was beschäftigt Sie?“.

Aktuell beschäftigt mich gerade meine zurückliegende Fasten-Woche. Ja, ich habe eine ganze Woche gefastet und das war ein besonderes und erwähnenswertes Erlebnis, das ich hier gerne mit Ihnen teilen möchte!

Was hat Fasten mit Familienberatung, Paarberatung oder Sexualberatung zu tun, werden Sie sich jetzt bestimmt fragen?!

Auf keinen Fall möchte ich meine Leser vom Fasten überzeugen. Nein, das ist ganz sicher nicht mein Anliegen. Vielmehr möchte ich Sie mit hinein nehmen in eine Erfahrung, die ich anderen Menschen ebenso wünsche und wovon ich Ihnen gerne persönlich berichten möchte.

Ohne das Fasten hätte die Menschheit nicht überlebt, erst im letzten Jahrhundert hat das Fasten gesellschaftlich und medizinisch an Bedeutung und Bekanntheit gewonnen.

Ich wollte die gesundheitliche Wirkung des Fastens an mir selbst erfahren. Wollte am mir das erleben, wovon ich von unterschiedlicher Seite gehört hatte, dass Fasten eigene Reserven und Heilungskräfte mobilisiert. Nach mehreren Antibiotika-Behandlungen im zurückliegenden Jahr hatte ich genug Anlass einen Versuch zu starten.

Mit ausreichend fachlicher Unterstützung von außen, habe ich dann insgesamt 7 Tage lang gefastet, die Vorbereitungszeit und die Zeit danach das Abfasten nicht mit eingerechnet.

Wenn ich ehrlich bin, es ist mir die Zeit über nicht leicht gefallen, nichts zu essen, es blieb fast unentwegt ein Hungergefühl bestehen. Am fünften Tag hatte ich dann die sogenannte „Fastenkrise“. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Entgiftung im Körper so richtig einsetzt. An dem Tag ging es mir körperlich extrem schlecht. Die darauffolgenden Tage war das Hungergefühl fast weg und ich verspürte sehr viel Energie.

Wenn der Körper auf Entgiftung umschaltet, setzt gleichzeitig auch der Heilungsprozess im Körper ein. Der körpereigene Stoffwechsel hat sich umgestellt und es heißt, dann „kann Hunger heilen“.

Das Fasten bewirkt im Körper ein Symptom von Stress und das wiederum regt die sogenannte Sanogese=Selbstregulation und Selbstheilung des Körpers an. Das ist die medizinische Erklärung für das Phänomen.

Die körpereigenen Reserven werden mobilisiert und verbessern, so ist es heute Stand der Wissenschaft, bei unterschiedlichen Krankheitsbildern wie z.B. bei Diabetes, Bluthochdruck, verschiedenen Hauterkrankungen, Rheumatischen Erkrankungen, psychischen Erkrankungen u.a. Depression oder Fettleibigkeit den Gesundheitszustand.
Das haben verschiedene Forschungsergebnisse in Russland und den USA sowie der Charité in Berlin nachweisen können. Der körperliche und psychische Zustand von Patienten hat sich nachweislich verbessert. Heilsame Wirkungen auf das Nervensystem und das Hormonsystem konnten festgestellt werden.

Neueste Studien aus den USA in Kalifornien zeigen sogar eine positive Wirkung des Fasten bei Krebspatienten die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen. Es konnte eine verbesserte Verträglichkeit der Chemo festgestellt werden sowie weniger Nebenwirkungen durch die Therapie als solche.

Meine persönlichen Fasten-Erfahrungen sind durchweg positiv, denn mein gesundheitlicher Zustand ist deutlich verbessert im Vergleich zu vor dem Fasten. Ich fühle mich kraftvoll und ausgeglichen. Und so bin ich sehr zuversichtlich, dass sich meine Entscheidung zu fasten auch in bester Weise auf meine Arbeitskraft auswirken wird.

Ich freue mich auf meine Arbeit mit meinen Klienten und eine Arbeitswoche mit viel innerer Kraft für alle meine Aufgaben und auf meinen bevorstehenden Umzug in die neue Praxis!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Hat sich ein Paar nach einer Außenbeziehung entschieden zusammen zu bleiben, setzt sich der Alltag nicht ganz ohne Anstrengungen fort. Entscheidend für die gemeinsame Zukunft des Paares ist einerseits die endgültige Absage an die Außenbeziehung und andererseits der Mut zu einem Neuanfang.

Der wohl schwierigste Punkt dabei ist der, das verloren gegangene Vertrauen wieder herzustellen. In meinen Gesprächen in der Paarberatung erlebe ich immer wieder, wieviel Geduld und Zeit benötigt wird, um verlorenes Vertrauen neu aufzubauen.

Vertrauen muss in mühevoller „Kleinarbeit angebaut, gehegt und gepflegt werden“. Alles Neue hat seinen Preis, vergleichbar mit einem Samenkorn, das auch seine Zeit braucht bis daraus eine richtige Pflanze gewachsen ist. Damit möchte ich sagen, dass es Wochen und sogar Monate dauern kann bis die Klippe zu neuem Vertrauen genommen ist und die Beziehung wieder auf einem sicheren Fundament steht.

Zum Thema Vertrauen erscheint mir daher die Erkenntnis wichtig, dass es letztendlich an den Partner nur verschenkt werden kann, um sich dann langsam weiter zu entwickeln und zu vertiefen.

Diese erste Klippe, die durch wieder gewonnenes Vertrauen in den Partner genommen ist, stärkt das Paar auf seinem gemeinsamen Weg in die Zukunft. Nicht immer gelingt so ein Prozess wie von alleine und ohne Hilfe von außen, dann lohnt sich die Unterstützung durch eine Paarberatung bzw. Paartherapie, um beiden zu einem Neuanfang zu verhelfen.

Mit guten Wünschen für Ihre Paarbeziehung,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Immer wieder und immer öfter kommen Paare in meine Praxis und suchen Hilfe nachdem eine Außenbeziehung aufgedeckt wurde.
Sehr verzweifelt und in großer Not suchen die Betroffenen nach einer Lösung, um aus dieser Krise heraus zu finden.

Zuerst einmal ist dann die Frage zu klären, ob beide Partner die endgültige Trennung voneinander wünschen und eine Trennungsberatung benötigen oder ob beide einen Ausweg aus dieser unerträglichen Situation suchen und ein Paar bleiben wollen.

Um die Paarbeziehung nach einer Außenbeziehung zu retten wird das Paar ausreichend viel Zeit und Geduld aufbringen müssen. Eine Paartherapie kann beide darin unterstützen diesen schwierigen Weg miteinander zu bewältigen.

Nach der anfänglichen ersten Phase der akuten Krise, in der viele überwältigende und verunsichernde Gefühle wie z.B Ängste, Wut und Schuldgefühle auftreten, schließt sich erst eine nächste Phase an. Vorerst gilt es sich den eigenen Gefühlen zu stellen sowie die des Partners zu verstehen und nachempfinden zu lernen.

Die anschließende Phase der Aufarbeitung bedeutet sich den Fragen zu stellen, warum eine Außenbeziehung entstehen konnte. Die eigene Paargeschichte sollte betrachtet werden und die ungelebten Seiten der Beziehung angeschaut werden. In dieser Phase steht die vertrauensvolle Kommunikation im geschützten Rahmen der Paartherapie im Vordergrund. Das Vertrauen der Partner zueinander muss neu entwickelt werden und ein tieferes Verständnis füreinander sollte entstehen.

In einer abschließenden Phase der Verbundenheit findet das Paar zu einem neuen Fundment miteinander. Der Blick kann in die Zukunft und nach vorne gerichtet werden, neue Perspektiven und Absprachen können entwickelt werden.

Wieviel Zeit für die einzelnen Phasen und für den gesamten „Heilungsprozess“ der Paarbeziehung benötigt wird, kann nicht von vornherein exakt eingeschätzt werden. In jedem Fall ist es jedem Paar zu wünschen sich ausreichend Zeit zu nehmen für den gesamten Prozess, denn sonst fällt die Beziehung zu schnell wieder in alte Muster zurück und eine erneute Krise kann eintreten und das Zusammenleben gefährden.

Sollten Sie Fragen haben zu diesem Thema, schreiben Sie mir gerne oder rufen Sie mich an und vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch.

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Ein frohes Neues Jahr wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern!

Ich hoffe sehr, dass viele gute Wünsche für Sie und Ihre Familien in Erfüllung gehen werden in 2016 und ein von stabilen Beziehungen getragenes Jahr Sie erwartet.

Jedes neue Jahr bringt Veränderungen und neue Erfahrungen mit sich und so stehe auch ich vor einer Herausforderung gleich zu Beginn des Neuen Jahres.

Praxis-Neueröffnung am alten Standort

Ab März 2016 finden Sie mich im ersten Stock des Ärztehauses
in der Sieker Landstr. 122-124

In meiner Praxis gibt es weiterhin das Angebot für
Einzel- und Paartherapie sowie für Sexualberatung.

Paare, die eine Trennungsberatung
unter der Überschrift „Kinder im Blick“ suchen finden bei mir kompetente beraterische Unterstützung.

Eltern mit Kindern zwischen 0-6 Jahren biete ich
Entwicklungspychologische Beratung bei Fragen zur Erziehung und schwerpunktmäßig bei frühkindlichen Schlafproblemen an.

Informieren sie sich doch gerne auch zukünftig auf meiner Website zu meinen Angeboten oder lesen Sie meine Blogartikel zu den Themen Familie, Paarbeziehung und Zusammenleben.

Ich grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen alles Gute!
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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