Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

Schreiben Sie mir Radiobeiträge

Liebe Leserin, lieber Leser,

in dieser Woche erreichte mich ein Text per Email, der mich sehr berührt hat und den ich Ihnen zum Lesen zur Verfügung stellen möchte. Die Inhalte des Textes stammen nicht von mir, ich veröffentliche lediglich die Nachricht in meinem Blog.

Anlässlich der Nachricht, dass eine Schule einem Kind mit Autismus verboten hat an einem Schulausflug teilzunehmen, fühle ich mich mal in der Pflicht, das zu schreiben.

Es gibt Buben und Mädchen, die nicht eingeladen werden auf Geburtstage, zum Beispiel. Es gibt spezielle Kinder, die gerne Teil eines Teams wären, aber nicht gewählt werden, weil es wichtiger ist, zu gewinnen als diese Kinder zu integrieren. Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind entweder selten oder anders. Sie wollen, was jeder will: akzeptiert werden!!!
Ich veröffentliche diesen Text, weil kein Mensch, ganz besonders Kinder nicht, das Gefühl haben sollten ausgegrenzt zu werden.
Sicherlich gibt es in diesem speziellen Fall triftige Gründe , die dazu geführt haben, dieses Kind nicht mit auf den Schulausflug zu nehmen.

Auf der anderen Seite ist zu erwähnen, dass es aus meiner Sicht anscheinend nicht geglückt ist, dem Kind und den Eltern des Kindes das Gefühl zu geben, trotz Ausschluss vom Schulausflug, zur Klassengemeinschaft dazu zu gehören. Da scheint es an Kommunikation und Verständigung gefehlt zu haben, das ist mein Verständnis von diesem Vorfall.

Es wäre nach meiner Ansicht sehr wünschenswert, wenn es zukünftig gelingt ähnliche Herausforderungen so zu kommunizieren und zu lösen , dass ein Gefühl von Ausgrenzung nicht entstehenden kann.

Mit herzlichen Grüßen an diesem sonnigen Wochenende,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

hier kommt heute eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte zum Thema GfK nach Marshall Rosenberg.
Ich habe mir gedacht, das macht es leichter für Sie, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Hoffentlich werden Sie dadurch handlungsfähiger in möglichen Konfliktsituationen, das ist zumindest mein Anliegen.

Die vier Komponenten der gewaltfreien Kommunikation:

1. Beobachten und Beschreiben
Hier geht es im ersten Schritt darum, das was ich in der Situation beobachtet habe mit meinen eigenen Worten wertfrei zu beschreiben (gar nicht so einfach). Sozusagen wie aus dem Blickwinkel einer Giraffe dem gegenüber mitzuteilen.

2. Eigene Gefühle benennen
In diesem Teil geht es darum dem Gegenüber zu beschreiben, wie ich mich fühle (gleiche Situation).

3. Bedürfnisse
In diesem Schritt sage ich, welche Bedürfnisse hinter den Gefühlen stehen.
Zum Beispiel: „Im Wohnzimmer liegen zusammengerollte Socken rum, das ärgert mich, weil mein Bedürfnis nach Ordnung gestört ist.“

4. Eine konkrete Bitte
Bei der vierten Komponente geht es darum, eine spezifische Bitte zu formulieren. In unserem Beispiel könnte es dann weiter heißen: „ Und deshalb bitte ich Dich die Socken aufzuräumen.“
Dieser vierte Teil sollte nicht als Forderung formuliert sein, keine emotionale Erpressung sein, keine Drohung oder Sanktion sein.

Wer sich darin übt nach diesen Schritten seine Kommunikation zu führen, hat gute Chancen wenig Konflikte zu haben. In meinen Paarberatungen übe ich die Kommunikation nach diesem Konzept und stelle immer wieder fest, wie sehr die Paare davon profitieren.

Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen einen Eindruck von diesem sehr erprobten Kommunikationstrainig vermitteln konnte. Selbstverständlich sind Sie herzlich eingeladen einen Termin mit mir zu vereinbaren, wenn Sie neugierig geworden sind und nicht alleine üben wollen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Das Thema Gewaltfreie Kommunikation ist nicht so einfach im Alltag umzusetzen. In meinen Paarberatungen ist es daher immer wieder Thema. Deshalb möchte ich Ihnen heute mehr darüber mitteilen.

Unser Gefühlsleben ist sehr komplex und wir sind sehr empfindsam. In Paarbeziehungen kommt das in besonderer Weise zum Ausdruck, weil uns viele intensive Gefühle miteinander verbinden. So achtsam, dass wir den anderen nie aus dem Blick verlieren, werden wie nie sein.

Wenn wir in einer Beziehung einen Konflikt klären wollen, wenn wir wieder zueinander finden wollen und zu einer Konfliktlösung kommen wollen, brauchen wir dafür „Handwerkszeug“.

Wir sollten in einer Konfliktsituation  unserem Gegenüber unsere eigenen Gefühle mitteilen, unsere Gefühle mit Worten ausdrücken. Zum Beispiel könnte es heißen: “ Ich fühle mich enttäuscht, -oder ich fühle mich bedroht, -oder ich fühle mich nicht ernst genommen, -oder ich fühle mich missachtet, -oder ich fühle mich ängstlich, -oder ich fühle mich ärgerlich, -oder ich fühle mich eingeengt, -oder ich fühle mich klein gemacht, -oder ich fühle mich traurig. Die Reihenfolge könnte sich noch fortsetzen lassen.

Im Grunde ist es wichtig bei sich selbst zu bleiben in der Selbstbeobachtung und von sich selbst zu sprechen in der ICH-Form.

Das kann ein erster Schritt auf einander zu sein und nicht gegeneinander anzutreten. Lassen Sie sich ermutigen mit diesem Schritt zu beginnen und dadurch ihren Kommunikationsstil zu verändern und zu verbessern. Aller Anfang ist schwer, aber es lohnt sich!

In meinem nächsten Beitrag möchte ich Ihnen mehr zum Thema GfK schreiben. Es soll darum gehen die eigenen Bedürfnisse in den Blick zu nehmen und besser kennen zu lernen. Lesen Sie hier den ersten Teil meiner Reihe.

Ich hoffe Sie besuchen mich bald wieder auf meiner Site und grüße Sie bis dahin sehr herzlich!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Beim Sex geht es selten um Sex

5.5.2016
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

„Wir haben schon seit langem keinen Sex mehr gehabt, das muss sich ändern!“ Mit dieser Aussage saß vor kurzem ein Paar bei mir in der Sexualberatung und wünschte sich Hilfe für dieses Problem.

Auf Dauer scheinen guter Sex und eine stabile Partnerschaft so gut zueinander zu passen, wie Champagner zu Heringssalat. So beschreibt es Oscar Holzberg in seinem Buch „Schlüsselsätze der Liebe“.

Und tatsächlich ist es so, dass sich die Sexualität in einer langjährigen Beziehung verändert und leider nicht immer zum Vorteil für das Paar. Sexualität findet nicht mehr oder immer seltener statt. Die sexuelle Unlust lässt sich nur lösen, wenn das Paar anerkennt, dass es beim Sex selten nur um Sex geht. Sondern um das Bedürfnis nach Nähe, um Macht und Dominanz, um Verlustangst oder mangelndes Selbstvertrauen.

Weil es in der partnerschaftlichen Sexualität um so viel mehr als um Sex alleine geht, helfen Spitzendessous und gemeinsame candle-night-dinner eben nur bedingt.

Wenn der Sex schwächest, ist die Intimität gestört, und die gemeinsame Partnerschaft muss zum Beziehung-TÜV, so sagt es Oskar Holzberg in seinem Buch. Wo stehen wir wirklich miteinander? Was hält uns zusammen? Was löst die Distanz zwischen uns aus?

Diese Fragen wollen beantwortet werden, bevor wieder mehr und zufriedene Sexualität miteinander gelebt werden kann. Konfrontierende Offenheit kann verlorenes Vertrauen wiederherstellen. Und durch liebevolle Zuwendung kann wieder Lust entstehen. Die Lust zieht wieder im Doppelbett ein, wenn beide Partner  fühlen können, dass es beim Sex nicht nur um Sex geht.

Lesen Sie mehr unter: Paar- und Sexualberatung

 

Vor kurzem habe ich ein Fortbildungsseminar zum Thema Gewaltfreie Kommunikation besucht, das abgekürzt GfK genannt wird.

Entwickelt wurde die Methode schon in den 60er Jahren in den USA von Dr. Marshall Rosenberg. Die GfK will uns helfen bewusster zuzuhören und unserem Gegenüber respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.

In meinen Paarberatungen stelle ich immer wieder fest, wie wichtig eine gute Kommunikation für eine zufriedene Partnerschaft ist. Paaren, die sich in Paarberatung oder Paartherapie begeben, fehlt es immer an gelingender Verständigung und Kommunikation miteinander.

Die Methode des GfK will den Lernenden vermitteln eigene Bedürfnisse zu benennen sowie eigene Gefühle zu erspüren und in Worte zu fassen. Es geht im Austausch mit dem Gegenüber darum, sich wechselseitig Empathie zu schenken und schließlich zu einer Verständigung und einer Lösung des Problems zu gelangen.

Das hört sich leichter an als es ist, wie Sie sich bestimmt schon denken. Deshalb unterliegt es auch einem längeren Lernprozess, um zum Erfolg zu gelangen. Es empfiehlt sich als Paar ausreichend Zeit einzuplanen, um gemeinsam zu einer verbesserten Kommunikation zu finden. Die Unterstützung und Vermittlung durch eine dritte Person erleichtert das Lernen und es treten weniger Spannungen und Missverständnisse auf.

Sollten Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen, scheuen Sie sich nicht mich anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. Ich stelle in meinen Beratungsgesprächen immer wieder fest, wie ungemein hilfreich und entlastend ein Kommunikationstraining für die Paarbeziehung sein kann. Aber auch als Einzelperson, die dann das neu Gelernte mit in die Beziehungen des eigenen Umfeldes hinein trägt, kann sich ein schulen zu dem Thema lohnen.

Rufen Sie mich gerne an und vereinbaren Sie einen Termin mit mir oder vereinbaren Sie über  mein Kontaktformular einen Gesprächstermin, es lohnt sich!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Schon mal von den fünf Sprachen der Liebe für Paare gehört? Wenn nein, dann sollten Sie jetzt weiter lesen.

Wer seine Paarbeziehung attraktiv und lebendig erhalten möchte, der sollte die Liebesprache des Partners bzw der Partnerin kennen. In meinen Gesprächen innerhalb einer Paartherapie komme ich immer irgendwann auf dieses wichtige Thema zu sprechen.

Der Autor Gary Chapman beschreibt in seinem gleichnamigen Buch die unterschiedlichen Liebessprachen ausführlich. Es geht im wesentlichen darum die Liebessprache des Partners heraus zu finden, um dann in der „Sprache“ den sogenannten Liebestank des Partners zu füllen. Ist der Liebestank beider Partner gefüllt geht es dem Paar gut miteinander.

Nun zu den fünf unterschiedlichen Liebessprachen. Da wäre die Liebessprache „Zweisamkeit – Zeit zu zweit“. Hat einer der Partner, oder auch beide, das Bedürfnis sich regelmäßig ausschließliche Zeit zu zweit mit dem Partner zu wünschen, dann ist das eindeutig eine seiner Liebessprachen. In der Regel hat jeder mehr als eine Liebessprache.

Eine weitere Liebessprache wäre „Zärtlichkeit“. Hier hat einer von beiden das unverzichtbare Bedürfnis nach regelmäßiger Zärtlichkeit. Gemeint ist damit nicht in erster Linie der intensive Zärtlichkeitsaustausch und die Intimität. Der Partner braucht nur oft genug, beispielsweise eine Berührung im Vorbeigehen oder mal einen Kuss auf die Stirn, die den Liebestank auffüllen.

Dann ist da die Liebessprache „Lob und Anerkennung“. Für einen der Partner ist es hier besonders wichtig regelmäßig Wertschätzung vom gegenüber in Form von Worten zu hören. Es reichen dafür Worte wie, „es hat mich gefreut, dass du … für mich gemacht hast“. Bei dieser Liebessprache geht es darum, den Partner für etwas an sich selbstverständliches zu loben, „danke, dass du wieder die Spülmaschine ausgeräumt hast“.

Die nächste Liebessprache lautet „Geschenke, die von Herzen kommen“. Schon durch kleine Aufmerksamkeiten in Form von Geschenken fühlt sich der Partner geliebt und anerkannt. Es reicht beispielsweise ab und an eine einzige Rose mitzubringen und zu überreichen. Natürlich darf es bei passender Gelegenheit auch mal ein etwas aufwendigeres Geschenk sein, es sollte aber immer von Herzen ausgesucht sein. Der Liebestank wird in jedem Fall aufgefüllt und die Paarbeziehung profitiert von einem gefüllten Tank ungemein.

Kommen wir zur letzten Liebessprache, die der „Hilfsbereitschaft“. Hier fühlt sich der Partner durch die Hilfsbereitschaft des anderen geliebt und anerkannt. Die tatkräftige Hilfe muss nicht jedes Mal sehr aufwendig sein, wie vielleicht angenommen. Es kann ausreichend sein, den Mülleimer einmal mehr als üblich raus zu tragen, oder den „berühmten Nagel“ gleich nach der ersten Aufforderung in die Wand zu nageln.

Sind Sie neugierig geworden auf das Thema „Liebessprachen“? Dann finden Sie im Buchhandel umfangreich Literatur zu dem Thema.

Sollten Sie feststellen, dass Sie sich mit dem Thema schwerer tun als gedacht, rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen Termin zur Paarberatung mit mir. Denn Paartherapie wird Ihnen helfen zu lernen, wie Sie den Liebestank Ihres Partners auffüllen Können. Hier erfahren Sie mehr

Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Liebe braucht Kompromisse [Video]

4.4.2016
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung
Wenn die Liebe auf Dauer bleiben soll, braucht die Beziehung Kompromisse. Leichter gesagt als ausgehandelt! Denn bei Kompromissen in der Paarbeziehung geht es nicht einfach nur darum zu verhandeln, ob die Socken zum Anzug rot sein dürfen oder nicht.

Weiterlesen…

Liebe Leserin,
Lieber Leser,

der Umzug ist geschafft, ich bin eingezogen!

Seit der ersten März-Woche finden Sie mich in neuen Räumen am alten Standort, allerdings im ersten Stock des Ärztehauses in Großhansdorf am U-Bahnhof Schmalenbeck!

Ich freue mich sehr, meine Klienten nun in eigener Praxis empfangen zu dürfen und begrüße Sie herzlich in meinen Räumen.

Es gibt ein kleines Wartezimmer zum Ankommen mit einer Tee- und Kaffeebar und einen hellen Beratungsraum mit großem Fenster, der von der Größe meinem vorherigen Raum entspricht. Die Gestaltung der Praxisräume soll es Ihnen ermöglichen sich wohl zu fühlen.

Ich bin gerne für Sie da!

Bei akuten oder chronischen Paarkonflikten unterstütze ich Sie mit Hilfe von Paartherapie einen Weg aus der Krise zu finden und eine neue Basis für Ihre Paarbeziehung zu entwickeln.
Die Sexualberatug stellt eine zusätzliche Möglichkeit und Säule dar, um die Partnerschaft auf ein sicheres Fundament zu stellen.

Die Einzelberatung und die Einzel-Psychotherapie biete ich für Menschen in Lebenskrisen oder starken Umbruch-Situationen an – bei Depressionen, Burnout-Erkrankungen, starken Erschöpfungszuständen und/oder bei psychosomatischen Erkrankungen.

Ein immer wieder genutztes Angebot ist die Trennungs- und Scheidungsberatung. Die Beratung will Paaren in Trennung helfen, die Herausforderungen der Trennungskrise sowie die Zeit unmittelbar nach der Trennung, mit Blick auf die eigenen Bedürfnisse und die ihrer Kinder, besser zu bewältigen.

Ich freue mich auf die Arbeit mit meinen Klienten in der neuen Praxis!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Am zurückliegenden Wochenende habe ich in Hamburg einen Kongress der „Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V.“ besucht.

Sie werden sich vielleicht fragen, was mich dort hin geführt hat, wo doch meine Hauptaufgabengebiete die Einzelberatung und die Paarberatung sind.
Die Verbindung kam über die Sexualberatung zur Gynäkologie zustande, die ja ebenfalls zu meinen Arbeitsfeldern gehört.
Die meisten Paare, die zu mir in Beratung kommen, nehmen die Sexualberatung im Laufe ihrer Paartherapie ebenfalls in Anspruch.

Der Kongress hat den Besuchern sehr gute fachliche Vorträge geboten, die ich mit großem Interesse verfolgt habe.

Haben Sie schon einmal etwas von Epigenetik gehört?
Ich habe dazu schon einiges gelesen, aber der Vortrag auf dem Kongress war überaus gut präsentiert und regte dadurch zum intensiven Zuhören an.

Wir leben im Zeitalter der Epigenetik! Die Epigenetik wird auch als der 2. genetische Code bezeichnet.

Wir sind nicht nur von unserem Erbgut den Genen bestimmt, die als der erste genetischen Code bezeichnet werden.
Die Wissenschaft hat mitlerweile sogenannte „epigenetische Schalter“ (Molekülketten an der DNA) nachgewiesen, die unseren genetischen Code verändern können.

Hier spricht man von einer Brücke zwischen sozialen und biologischen Prozessen, die das bewirken können. So können wir uns das, etwas vereinfacht ausgedrückt, vorstellen.

Das bedeutet, dass sich unsere genetische Information verändern kann und wir das dann an die nächste Generation weiter vererben.

Wenn wir beispielsweise unsere Ernährung und unseren Lebensstil nachhaltig verbessern, wird das auch einen Einfluss auf unseren genetischen Code haben und diese Veränderung wird vererbt!

Das finde ich so super interessant und wichtig zu wissen, dass ich Ihnen gerne davon berichten wollte!

Ich denke, die Epigenetik-Erkenntnisse sollten uns motivieren, an dem „zu arbeiten“, was der Veränderung bedarf, sich diesen Aufgaben zu stellen. Denn die Wirkung lohnt sich und kommt nicht nur uns zugute, sondern eben auch der nächsten Generation!

Wir können wissenschaftlich davon ausgehen, dass auch die Veränderungsprozesse, die durch Psychotherapie und Paartherapie angeregt werden, sich als epigentische Fenster auswirken und uns nachhaltig positiv verändern. Das ist doch eine gute Nachricht, die ich Ihnen nicht vorenthalten wollte!

Wer mehr dazu lesen möchte, findet bei Peter Spork „Der 2.Code“ in seinem Taschenbuch noch ausführlichere Informationen zu dem spannenden Thema.

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre
Ute Klöpper-Wenzel

Wenn ich einen neuen Blogbeitrag schreiben will, fragt mich immer mein PC-Programm in der Überschrift „was beschäftigt Sie?“.

Aktuell beschäftigt mich gerade meine zurückliegende Fasten-Woche. Ja, ich habe eine ganze Woche gefastet und das war ein besonderes und erwähnenswertes Erlebnis, das ich hier gerne mit Ihnen teilen möchte!

Was hat Fasten mit Familienberatung, Paarberatung oder Sexualberatung zu tun, werden Sie sich jetzt bestimmt fragen?!

Auf keinen Fall möchte ich meine Leser vom Fasten überzeugen. Nein, das ist ganz sicher nicht mein Anliegen. Vielmehr möchte ich Sie mit hinein nehmen in eine Erfahrung, die ich anderen Menschen ebenso wünsche und wovon ich Ihnen gerne persönlich berichten möchte.

Ohne das Fasten hätte die Menschheit nicht überlebt, erst im letzten Jahrhundert hat das Fasten gesellschaftlich und medizinisch an Bedeutung und Bekanntheit gewonnen.

Ich wollte die gesundheitliche Wirkung des Fastens an mir selbst erfahren. Wollte am mir das erleben, wovon ich von unterschiedlicher Seite gehört hatte, dass Fasten eigene Reserven und Heilungskräfte mobilisiert. Nach mehreren Antibiotika-Behandlungen im zurückliegenden Jahr hatte ich genug Anlass einen Versuch zu starten.

Mit ausreichend fachlicher Unterstützung von außen, habe ich dann insgesamt 7 Tage lang gefastet, die Vorbereitungszeit und die Zeit danach das Abfasten nicht mit eingerechnet.

Wenn ich ehrlich bin, es ist mir die Zeit über nicht leicht gefallen, nichts zu essen, es blieb fast unentwegt ein Hungergefühl bestehen. Am fünften Tag hatte ich dann die sogenannte „Fastenkrise“. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Entgiftung im Körper so richtig einsetzt. An dem Tag ging es mir körperlich extrem schlecht. Die darauffolgenden Tage war das Hungergefühl fast weg und ich verspürte sehr viel Energie.

Wenn der Körper auf Entgiftung umschaltet, setzt gleichzeitig auch der Heilungsprozess im Körper ein. Der körpereigene Stoffwechsel hat sich umgestellt und es heißt, dann „kann Hunger heilen“.

Das Fasten bewirkt im Körper ein Symptom von Stress und das wiederum regt die sogenannte Sanogese=Selbstregulation und Selbstheilung des Körpers an. Das ist die medizinische Erklärung für das Phänomen.

Die körpereigenen Reserven werden mobilisiert und verbessern, so ist es heute Stand der Wissenschaft, bei unterschiedlichen Krankheitsbildern wie z.B. bei Diabetes, Bluthochdruck, verschiedenen Hauterkrankungen, Rheumatischen Erkrankungen, psychischen Erkrankungen u.a. Depression oder Fettleibigkeit den Gesundheitszustand.
Das haben verschiedene Forschungsergebnisse in Russland und den USA sowie der Charité in Berlin nachweisen können. Der körperliche und psychische Zustand von Patienten hat sich nachweislich verbessert. Heilsame Wirkungen auf das Nervensystem und das Hormonsystem konnten festgestellt werden.

Neueste Studien aus den USA in Kalifornien zeigen sogar eine positive Wirkung des Fasten bei Krebspatienten die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen. Es konnte eine verbesserte Verträglichkeit der Chemo festgestellt werden sowie weniger Nebenwirkungen durch die Therapie als solche.

Meine persönlichen Fasten-Erfahrungen sind durchweg positiv, denn mein gesundheitlicher Zustand ist deutlich verbessert im Vergleich zu vor dem Fasten. Ich fühle mich kraftvoll und ausgeglichen. Und so bin ich sehr zuversichtlich, dass sich meine Entscheidung zu fasten auch in bester Weise auf meine Arbeitskraft auswirken wird.

Ich freue mich auf meine Arbeit mit meinen Klienten und eine Arbeitswoche mit viel innerer Kraft für alle meine Aufgaben und auf meinen bevorstehenden Umzug in die neue Praxis!

Mit herzlichen Grüßen,
Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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