Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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Das Thema Hochsensibilität lässt mich nicht los. Wir können das besondere Charaktermerkmal der Hochsensibilität auch schon im Kindesalter beobachten.

Solange ein Kleinkind noch im sicheren Umfeld der Familie ist, merken Eltern oft noch nichts von dieser Besonderheit. Die ersten Auffälligkeiten zeigen sich erst in Übergangssituationen, wie beim Eintritt in die Kita. Die Eingewöhnungszeiten können ungewöhnlich lang sein, manche Kinder haben zudem eine besonders lange Beobachtungsphase, in der sie beispielsweise erst einmal nur zuschauen können, um sich dann plötzlich zu integrieren. Diese Kinder zeigen oft ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis.

Wir können im Spielverhalten oft beobachten, dass sie sich an entweder Älteren oder an Jüngeren orientieren, bei denen sie die Spielregeln bestimmen können. Diese Kinder denken oft schon tiefer, kommen mit ganz ungewöhnlichen, fast philosophischen Fragen daher und finden bei Gleichaltrigen häufig kein Gegenüber. Sie haben einen hohen „inneren Maßstab“ und wenn ihnen dann etwas nicht gelingt oder sie überreizt sind, neigen sie zu Wutausbrüchen oder innerem Rückzug.

Eltern sollten ihren hochsensiblen Kindern eine klare Tagesstruktur geben und nicht zu viele Aktivitäten nach der Kita oder der Schule planen, denn Hochsensible stehen oft unter Dauerspannung. Für sie ist es wichtig zu lernen, wie sie sich entspannen können. Dazu brauchen sie regelmäßig Freiräume, in denen sie selbstvergessen und tief  entspannt spielen können. Dabei sollten Eltern im Blick haben, was das Kind besonders gerne macht, malen, bauen, sich bewegen an frischer Luft oder basteln im Haus

Auch sollten Eltern sich die Schule genau anschauen, die sie für ihr Kind mit dieser Charaktereigenschaft aussuchen. Sie sollte dem Kind möglichst viel Sicherheit bieten, zum Beispiel in Form einer kleinen Klassengröße. Es ist davon abzuraten den Lehrer vorab über die Besonderheiten des Kindes zu informieren, um es vor Stigmatisierung und Vorurteilen zu schützen.

Ganz sicher brauchen hochsensible Kinder in besonderem Maße feinfühlige Eltern, die dafür offen sind das Kind mit seinen Besonderheiten anzunehmen und zu verstehen, um es in bester Weise zu fördern. Das ist sicherlich nicht immer einfach und stellt für Eltern eine besondere Herausforderung dar, zumal hochsensible Kinder meist auch mindestens einen hochsensiblen Elternteil haben, der im besten Fall wiederum seine Besonderheit erkannt haben sollte.

Die Amerikanerin Elaine Aron ist bekannt für Ihre Kompetenz zum Thema Hochsensibilität und hat Fragen zusammengestellt, die auf eine Hochsensibilität hinweisen können, unter www.zartbesaitet.net finden Sie einen Test zu diesem Thema.

Wer sich für aktuelle Literatur interessiert findet sicherlich auch aufschlussreiches Wissen in dem gerade erst erschienen Buch „Hochsensibilität-worauf es in der Begleitung Hochsensibler ankommt“ von Jutta Böttcher und Christian Schneider.

In meinen Gesprächen in der Einzelberatung und der Paarberatung finden Sie ganz individuelle Unterstützung zu diesem sensiblen Thema, das mich schon seit Jahren begleitet und mit dem ich mich beschäftige. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten.

Mit herbstlichen Grüßen an diesem grauen Novembertag,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

„Bin ich hochsensibel?“, diese Frage wird mir immer mal wieder in meiner Praxis für Einzel- und Paarberatung gestellt und es ist mir wichtig, dass ich Menschen unterstützen kann eine Antwort zu finden.

„Hochsensibilität ist keine psychische Störung und erst recht keine Krankheit, sondern ein Temperament.“ Mit Temperament sind konstitutionsgebundene Eigenschaften gemeint, die sich aus genetischen und pränatalen Faktoren zusammensetzen. Die Forschung sagt, dass hochsensible Menschen Reize neuronal anders verarbeiten als die Mehrheit der Menschen.

Die Forscherin Dr. Elaine N. Aron hat herausgefunden, dass hochsensible Menschen mit einem Nervensystem geboren werden, wodurch sie innere und äußere Reize intensiver wahrnehmen und verarbeiten als andere. Dabei handelt es sich um einen erblichen und unveränderlichen Wesenszug, der bei circa 15-20 Prozent der Bevölkerung auftritt. Eine eindeutige neurowissenschaftliche Definition existiert bisher noch nicht.

Hochsensibilität ist ein relativ neues Forschungsgebiet und wir finden daher wenig eindeutige Definitionen dazu. Eine der Eigenschaften, die bei vielen Hochsensiblen besonders stark ausgeprägt vorkommt, ist eine überaus starke Empathiefähigkeit.

Die Autorin und Leiterin des Instituts für Hochsensibilität in der Schweiz, Brigitte Küster nennt drei deutliche Unterscheidungskriterien, die allen HSP eigen sind:

-schmale Komfortzone -schnelle Überreizbarkeit bzw. Überstimulation -langes Nachhallen von Reizen und  Informationen

Die Autorin Kathrin Sohst schriebt dazu in ihrem Buch „zart im Nehmen“: Die Merkmale, die mit Hochsensibilität in Verbindung gebracht werden, bringen auf der einen Seite Gutes mit sich, erzeugen auf der anderen Seite aber auch Stress. 

Und daher schließt sich für viele Hochsensible die Frage an, wie kann es gelingen Sensibilität zur Stärke werden zu lassen, ohne die intensive Wahrnehmung immer wieder als Last zu erleben. Stark durchs Leben zu gehen trotz oder gerade wegen einer überaus hohen Sensibilität-das wünschen sich die meisten HSP.

In ihrem Buch „zart im Nehmen“ von K.Sohst finden Sie einen Selbsttest, der Ihnen helfen kann herauszufinden, ob Sie hochsensibel sein könnten. Es sind 30 Aussagen, durch die herausfinden können „wie sensibel bin ich ?“ Vielleicht hilft Ihnen solch ein Test ein wenig weiter, um festzustellen wie zart besaitet Sie sind. Oder Sie vereinbaren gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch in meiner Praxis unter Kontakt  

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu diesem spannenden Thema haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Mit sehr herzlichen Grüßen im goldenen Oktober-Monat,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Eine stabile Liebesbeziehung ist eine der wichtigsten Säulen im sozialen Leben erwachsener Menschen.
In einer glücklichen Beziehung zu leben, ist einfach ein menschliches Grundbedürfnis, das den Partnern Kraft geben, Stress abbauen und sprichwörtlich Flügel verleihen kann.

Doch wenn unsere Beziehung aus der Balance gerät, fühlen wir uns mehr und mehr gestresst und verunsichert. Beziehungskonflikte treten vor allem auf, wenn die Partner ihre Verbundenheit zueinander nicht mehr spüren. Manchmal schützen wir uns dann vor Verletzungen, indem wir den anderen angreifen oder uns vor ihm zurückziehen. Oft haben wir das Gefühl festzustecken.

Hier greift eine der am besten erforschten und nachweislich effektivsten Paartherapie-Methoden:
EFT – Emotionsfokussierte Paartherapie.
Warum diese Methode so effektiv ist?
In EFT lernen Paare, Schutzmauern aus Angriff und Rückzug abzubauen.

Sie erfahren als Paar, wie es ist, sich wieder vertrauensvoll und verständnisvoll einander zuzuwenden.
Die meisten Paare reagieren freudig überrascht auf den Umstand, dass sich plötzlich viele verloren geglaubte zärtliche und leidenschaftliche Gefühle wieder einstellen.

Paare fühlen sich neu verbunden, lebendig und beim anderen aufgehoben: Ein guter Nährboden für wachsende Liebe und neue Leidenschaft.

Emotionsfokussierte Paartherapie – die neue Wissenschaft der Liebe und der Weg in der Paarberatung und Sexualberatung, um zu sich selbst, zum anderen und zu einem neuen Miteinander zu finden.

Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg!
Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Wenn wir uns mit unserem Partner verabreden, um ein sogenanntes „Paargespräch“ zu führen ist das eine schwere Aufgabe, wenn es gelingen soll, dass du mich wirklich verstehst mit meiner Botschaft und umgekehrt. In meinen Paarberatungen höre ich immer wieder von dieser Art Verständigungsschwierigkeiten, obwohl ein Paar oft schon recht gute Gesprächstechniken beherrscht.

„Ich trage diese Maske und ich muss sie ablegen, wenn ich möchte, dass du verstehst, was ich brauche, und wenn ich dich um das, was ich brauche, bitten will,“ so beschreibt es eine Klientin, nachdem sie verstanden hat, WIE sie sich ihrem Partner mitzuteilen hat, um verstanden zu werden.

In einem sogenannten „Halt-mich-fest“ Paargespräch baut ein Paar die sichere Bindung zueinander (wieder) auf und erlebt, wie es gelingen kann diese dauerhaft zu erhalten. Es soll dabei ein Gefühl der Nähe und der Sicherheit aktiviert werden und eine tiefe Verbundenheit entstehen.

Das Halt-mich-fest Gespräch besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil befasst sich mit der Frage-Wovor habe ich die größte Angst? Hier ist der jeweilige PartnerIn dazu heraus gefordert sich mit den eigenen inneren Ängsten auseinander zu setzen, die ihn davon abhalten, sich voll und ganz dem PartnerIn gegenüber zu öffnen, um eine tiefe emotionale Verbundenheit aufzubauen.

Im zweiten Teil des Gesprächs-Was brauche ich am dringendsten von dir?– das ist der entscheidende Dialog. Hier geht es darum offen und authentisch die eigenen Bedürfnisse zu beschreiben, und zwar so, dass sich Ihr Partner zu einer neuen Art von Dialog eingeladen fühlt. Einem Dialog, der zu tiefer emotionaler Offenheit führt und der Bereitschaft und dem Engagement zu antworten.

„Wenn ich die Gesichtsmaske nicht ablege, so ist der Grund dafür nicht, dass ich dich nicht liebe oder dass ich dich für einen schlechten Partner halte, sondern dass ich immer in der Abwehr spiele. Auf jemanden zuzugehen ist für mich etwas völlig Neues,“ so beschreibt die Klientin ihre weiteren Gedanken in der Sitzung.

Ein Halt-mich-fest Paargespräch ist nicht „schnell mal nebenbei“ zu erlernen. Oft ist es ein lohnender Entwicklungs- und Lernprozess, um eine in die Schieflage geratene Paarbeziehung zu retten und wieder auf ein sicheres Fundament zu stellen. Innerhalb der Emotionsfokussierten Paartherapie nach Sue M. Johnson nimmt das Halt-mich-fest Gespräch einen zentralen Platz ein und ist nicht weg zu denken, um zu einer sicheren Bindungsbeziehung als Paares zu finden.

Wenn Sie neugierig geworden sind, wenn Sie sich für Ihre Partnerschaft Hilfe und Paarberatung/Paartherapie wünschen, dann schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an! Ich unterstütze Sie gerne darin, Ihre Gesichtsmaske hin und wieder einmal abzulegen, um Ihre Liebesbeziehung zu vertiefen.

Mit herbstlichen Grüßen und guten Wünschen für Sie,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

„Du verstehst mich einfach nicht! Nie hörst du mir richtig zu und lässt mich nicht ausreden,“ sagt Sebastian zu Sonja, als beide bei mir in der Paarberatung ihre Probleme schildern. Woraufhin Sonja wütend erwidert: „Das ist ja auch gar kein Wunder, denn du verstehst überhaupt nicht, was ich dir sagen möchte und wovon ich rede!“

So könnte das Gespräch ewig weiter gehen, bis einer von beiden das Gespräch abbricht, verstummt oder wütend den Raum verlässt. Beide Partner bleiben frustriert zurück und fühlen sich unverstanden, unverbunden mit einander und die Distanz zueinander wird langsam immer größer.

In diesem inneren Zustand kommen Paare oft zu mir in die Praxis und suchen Hilfe, um aus dem „destruktiven Kreislauf“ wieder heraus zu finden. Keiner von beiden bringt dem jeweils anderen noch ausreichend Wertschätzung und Empathie entgegen. Im Extremfall stirbt die Liebe zueinander langsam ab und ein Klima von emotionaler Kälte breitet sich langsam aus, wenn nicht eine Unterbrechung erfolgt. Die Partnerschaft gerät in akute Gefahr zu scheitern.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen noch einmal ein paar hilfreiche Handwerksschritte von Marshall Rosenberg nennen, die grundlegend wichtig sind für eine gelingende Kommunikation. Ich kann hier nur einen verkürzten Eindruck von dem vorstellen, was oft Zeit und Hilfe von außen benötigt, um verstanden und erlernt zu werden.

Eigene Gefühle benennen, was bedeutet möglichst immer von mir in der ICH Form zu sprechen zB: „Ich merke…“ oder „ich werde ärgerlich …“ oder „ich fühle mich ratlos…“, „das erstaunt mich…“ oder „das wundert mich…“.

Eigene Wünsche, Bedürfnisse, Visionen benennen, wie zB: „Ich wünsche mir…“, oder „ich stelle mir das so und so vor…“ oder „ich habe das Bedürfnis…“

Eine konkrete Bitte formulieren, das könnte sich so anhören: „Ich bitte dich um…“ oder „darum möchte ich dich bitte, dass du…für mich tust.“

Der wohl schwierigste Schritt ist der, darauf zu achten, dass ich in meine Formulierungen keine Forderungen oder Drohungen verpacke oder wohlmöglich versuche den Partner/in emotional zu erpressen.

Im Kern geht es bei einer gewaltfreien Kommunikation immer darum ein Klima von gegenseitiger Empathie herzustellen, was nur funktioniert, wenn die Beziehung nicht schon restlos vergiftet ist. Gefühle, Wünsche, Bedürfnisse und Bitten lassen sich nur mitteilen, wenn eine Atmosphäre von Vertrauen vorliegt und eine Offenheit füreinander vorhanden ist. Das Gefühl des gegenseitigen Verstehens wirkt sich bis in den Bereich der Sexualität hinein aus.

Wenn Sie fragend geworden sind, wie in Ihrer Partnerschaft zukünftig eine friedvolle- und verständnisvolle Kommunikation gelingen kann und Sie sich dafür Hilfe und Unterstützung wünschen, dann rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir unter Kontakt 

Sie können sich auch gerne unter Paarberatung/Paartherapie oder unter Einzelberatung vorab genauer über meine Leistungen informieren.

Ich grüße meine Leser sehr herzlich und möchte Sie ermutigen nicht aufzugeben eine friedvolle Kommunikation umzusetzen, denn es ist echt schwer!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Sind Sie schon einmal in einer 4m Jolle beladen mit zwei E-bikes, reichlich Gepäck und drei Erwachsenen auf Seereise gegangen? Dieses spannende Sommerferien-Erlebnis liegt gerade erst hinter mir und ich denke mit Begeisterung daran zurück.

Die große Hitzewelle im Juli hatte auch mich (und meinem Mann) auf unserer Radtour über die dänischen Inseln an unsere Grenzen gebracht. Da bot sich uns die Gelegenheit den Rückweg durch eine Bootsfahrt zu verkürzen. Mit viel Geschick und Kreativität, starkem Tauwerk und guter Platzeinteilung an Bord montierten wir die zwei Fahrräder auf der nur 4m langen Jolle. Unser „Captain“ hatte schon Erfahrung mit ähnlichen „Schwertransporten“, denn vor nicht allzu langer Zeit transportierte er mit seiner Jolle vier Ziegen von einer Insel zur anderen.

Mit einer dicken Schutzschicht Sonnencreme im Gesicht, einem Sonnenhut auf dem Kopf und reichlich Trinkwasser an Bord traten wir unsere kleine Reise an. Im Bug senkrecht stehend die sicher an-gebundenen Räder, dahinter in gut ausbalancierter Sitzposition die Schiffsreisenden, so erreichten wir sicher nach 50 Minuten bei leichter Brise die andere Uferseite. Die spannende Überfahrt hatte ein Ende.

Im Rückblick gehen mir so einige Parallelen zu meiner Paartherapie-Arbeit durch den Kopf. In einer Partnerschaft braucht es ebenfalls Mut und Lust auf das Abenteuer Beziehung, das gegenseitige Bestreben sicher-gebunden miteinander leben zu wollen, beiden hilft ein guter Zusammenhalt über Krisen hinweg, um das Gefühl der verlässlichen Verbundenheit zu entwickeln. Nur so kann die „Liebe auf Dauer“ gelingen und schließlich das sichere „Liebes-Ufer“ erreicht werden.

Für jede Partnerschaft spielt das Gefühl der Zugehörigkeit eine wichtige Rolle. Dabei helfen uns unter anderem Rituale, die wir miteinander teilen. Wir alle sehnen uns in der Paarbeziehung nach Bindungsaugenblicken, die uns das tiefe Gefühl von Verbundenheit vermitteln. Immer wieder höre ich in meinen Paartherapien die Bemerkung, dass es beiden Partnern an Zärtlichkeit, Nähe und Anerkennung fehlt. Es gibt oft gar kein richtiges Begrüßung- und Verabschiedungsritual mehr zwischen den Partner, das die Botschaft übermitteln könnte „du bist mir wichtig“. Diese Botschaften tragen aber wesentlich zur Erhaltung einer Partnerschaft bei.

Regelmäßiges und bewusstes Umarmen, Einander-Halten und Küssen morgens nach dem Aufwachen, beim Zubettgehen, beim Verlassen des Hauses und bei der Rückkehr von der Arbeit. Das können Augenblicke der Verbundenheit sein und sie stärken unser Gefühl der Zugehörigkeit.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Augenblicke der Verbundenheit oft miteinander erleben und Sie sich sicher gebunden in Ihrer Partnerschaft fühlen. Sollten Sie Hilfe und Unterstützung suchen, um Ihre gemeinsame Partnerschafts-Reise zu stärken oder gar wieder auf Kurs zu bringen, dann rufen Sie mich einfach an. Ich vereinbare gerne einen Termin für ein sogenanntes Erstgespräch mit Ihnen.

Es gibt auch unter online buchen die Möglichkeit direkt einen Termin für eine Paarberatung oder eine Einzelberatung zu vereinbaren. Nach dem Motto „Wehret den Anfängen-bevor aus kleinen Problemen große werden“, freue ich mich über jede Anmeldung.

In diesem Sinne grüße ich Sie sehr herzlich wo immer Sie auch gerade sind, ob schon wieder aus dem Urlaub zurück, wie ich, oder noch auf Reisen:-)

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

 

 

 

Endlich, es ist Ferienzeit und ganz Deutschland erstrahlt von Nord nach Süd im Sonnenschein. Ich schaue im hügeligen Schleswig-Holstein bei Fleckeby (nahe Eckernförde) über die Felder und denke Wow ist das wunderschön und tut das gut. Auf der einen Seite die saftig-blühende Natur und auf der anderen Seite das blaue Wasser der Schlei.

Ferienzeit bedeutet Zeit zu haben, Zeit zum Regenerieren und zum Aufzutanken für den Alltag, Zeit zu haben für die Partnerschaft. Aus meiner Arbeit mit Paaren weiß ich wie wichtig die Urlaubszeit für die Paarbeziehung ist. Deshalb bemühe ich mich den Paaren, die bei mir in Paartherapie sind, etwas „mitzugeben“ für die vor ihnen liegende gemeinsame Urlaubszeit. Übrigens gilt das für mein Reisegepäck ebenso.

Im Urlaub sollten wir die freie Zeit für uns als Paar einmal mehr nutzen, um uns Zeit zum Reden und Zuhören zu nehmen. Das Paargespräch ist und bleibt das „Herzstück“ für eine gelingende Partnerschaft, deshalb möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal wieder darauf zurück kommen.

Suchen Sie sich einen zu ihnen passenden Ort und sorgen Sie für einen ungestörten Zeitraum, der nur Ihnen beiden zur Verfügung steht. Wählen Sie im Urlaub nach Möglichkeit kein Konfliktthema aus für Ihre Verabredung zu zweit. Erzählen Sie sich wechselseitig wie es Ihnen geht,geben Sie sich darüber gegenseitig Auskunft, das tut gut und schafft Verbundenheit. Stellen Sie sich jeweils Empathie zur Verfügung beim Zuhören, denn besonders das Zuhören will geübt sein:-)

Zuhören heißt nicht zustimmen,
Verstehen heißt nicht einverstanden sein.

Sagt uns ein weises Sprichwort, das uns unterstützen möchte, um auf den rechten Pfad für ein erfolgreiches Paargespräch zu gelangen.

Ich wünsche Ihnen für Ihre summertime eine wunderbar sonnenerfüllte, zufriedene Zeit und dass Sie „so ganz nebenbei“ als Paar auftanken bei einem (oder mehreren) Paargespräch(en).

Informieren Sie sich gerne über meine Website unter Paarberatung/Paartherapie und/oder unter Einzelberatung sowie unter Sexualberatung über meine Angebote.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Mit herzlichen Feriengrüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel


Es ist Erdbeerzeit! Lecker sind diese roten Früchte und sooo gesund. Sind Sie auch ein Erdbeer-Liebhaber, wie ich? Apropos Liebhaber, dazu möchte ich Ihnen etwas schreiben.

In meine Praxis kommen immer öfter Paare, die sich in der Vergangenheit einer Kinderwunsch-Behandlung unterzogen haben und irgendwann später eine Paarberatung brauchen. Sie kommen in die Beratung, weil sie ihre Liebesbeziehung verloren haben und die Sexualität in die Schieflache geraten ist.

Der Wunsch Eltern zu werden ist tief in uns allen angelegt. Den meisten Paaren gelingt es auf natürliche Weise schwanger zu werden. Einige müssen vielleicht etwas „länger üben“, aber schließlich ist der Test positiv. Die neuere Statistik zeigt uns, dass der Anteil kinderloser Frauen in den vergangenen Jahren nicht gestiegen ist. Akademikerinnen bekommen sogar wieder mehr Nachwuchs.

Unfreiwillig kinderlos zu sein, veranlasst eine Reihe von Paaren eine Kinderwunsch-Behandlung in Anspruch zu nehmen. Nach ausführlichen Untersuchungen und einem Anamnese-Gespräch kann sich das Paar überlegen, ob es in eine Behandlung einwilligt. Der Weg um schwanger zu werden, kann unterschiedlich lang sein und eine Garantie auf Erfolg gibt es im Vorfeld nicht. Aber eins ist sicher, die Behandlung stellt für die Paarbeziehung eine nicht unerhebliche Belastung dar. Sehr häufig leidet das Paar im Nachhinein an einer gestörten sexuellen Beziehung und es hat sich aus den Augen verloren.

Wenn sich 1+1=3 erfüllen soll und dafür eine Kinderwunsch-Behandlung erforderlich ist, sollten Paare über eine begleitende präventive Psychologische-Beratung nachdenken. Zwischen dem Universitären Kinderwunsch-Zentrum Lübeck am Standort Großhansdorf und meiner Praxis gibt es eine Kooperation.

Inzwischen wurde ein Flyer „Paar- und Sexualberatung begleitend zu einer Kinderwunsch-Behandlung“ mit folgenden Unterstützungsangeboten entwickelt:
– Die partnerschaftliche Kommunikation zu verbessern und zu vertiefen.
– Dass die Sexualität nicht zum Dauer-Stressthema wird.
– Um von Anfang an eine sichere Bindung zum Baby aufzubauen.
– Damit der Übergang zur Elternschaft gut gelingt.
– Ein geschützter Raum da ist, um persönliche Fragen, Ängste und Unsicherheiten anzusprechen.

Mir ist es ein Herzensanliegen Paare kompetent zu beraten, die Hilfe und Unterstützung suchen und sie dadurch in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern.

Rufen Sie mich gerne an, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten oder erzählen Sie von meinen Angeboten weiter, das würde mich freuen.

Ich wünsche Ihnen einen erbeersüßen und sonnigen Juni-Monat!
Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Am Anfang einer jeden Beziehung steht die totale Begeisterung füreinander und die Liebe erscheint uns riesig groß. Einige Jahre später kann sich das Gefühl füreinander ins Gegenteil verkehrt haben, obwohl wir versucht haben, unsere Liebe festzuhalten und zu bewahren.

Immer wieder kommen Paare zu mir in die Praxis, die sich emotional so weit voneinander entfernt haben, dass sie über Trennung nachdenken. Die Liebe wollte nicht bleiben, sie ist zerschellt an den Anforderungen des (Berufs-) Alltags und den Herausforderungen, die sich im Familienleben ergeben.

Ist erst einmal ein Klima von emotionaler Kälte und Entfremdung zwischen dir und mir entstanden, braucht es Entscheidungskraft, Energie und Durchhaltevermögen, um die Liebe wieder zum Leben zu erwecken.

Die meisten Paare haben den inneren Kontakt zueinander verloren, schenken einander nicht mehr ausreichend Zeit zu zweit und zu wenig Wertschätzung.

Paare finden für gewöhnlich aus emotionalen Gründen zueinander und geraten andererseits aus emotionalen Gründen in schier unlösbare Probleme miteinander. Ein sogenanntes destruktives Beziehungsmuster entsteht, das sich ohne Hilfe von außen nicht aufgelösen lässt.

Die Emotionsfokussierte Paartherapie ist eine der besterforschten Paartherapiemethoden, die uns heute zur Verfügung stehen. Emotionsfokussierte Paartherapie scheint deshalb so effektiv zu sein, weil sie sich mit dem Kern der Probleme beschäftigt – nämlich damit, wie die Partner sich in ihrer Beziehung fühlen und wie sie einander emotional beeinflussen. Gelingt es dem Paar sich auf den Therapieprozess einzulassen, entsteht eine zweite Zukunft für die Partnerschaft. Ein tiefes Gefühl von Liebe und Verbundenheit kann wieder belebt werden und die Bindung zwischen den Partnern vertieft sich.

In meiner Praxis für Paarberatung arbeite ich nach dem Konzept der Emotionsfokussierten Paartherapie, die ursprünglich in Kanada entwickelt wurde und inzwischen fast überall auf der Welt praktiziert wird.

Ich lade Sie ein, wenn Sie sich angesprochen fühlen, einen Termin für ein Erstgespräch mit mir zu vereinbaren und freue mich über Ihre Nachricht. Sollten Sie ohne Ihren Partner/in kommen wollen, sind Sie ebenfalls willkommen für eine Einzelberatung.

Mit herzlichen Grüßen in diesen sommerlichen Tagen im Mai,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Endlich ist es sommerlich warm an diesem Wochenende! Wir fühlen uns eingeladen nach draußen zu gehen, die Natur oder die Stadt zu genießen, je nachdem was uns gefällt. Ich bin am Wochenende über die Dörfer Fahrrad gefahren und habe mir abends ein Gläschen Rose Wein mit meinem Mann gegönnt.

Zeit zu zweit zu genießen gehört für jede Partnerschaft als wichtiges Element für eine zufriedene Partnerschaft dazu. Aber bitte nicht unkontrolliert mit Alkohol kombiniert, denn das erweitert nicht unsere Wahrnehmung füreinander, sondern verringert die Aufmerksamkeit beim Zuhören und Sprechen.

Weniger ist besser: Eine große Übersichtsstudie eines internationalen Forscherteam berichtet (60.000 TN), dass ab einem Konsum von mehr als 100 Gramm reinem Alkohol, das entspricht etwa einem Liter Wein pro Woche (2,5 Liter Bier), sich die Lebenserwartung deutlich verkürzt und sich das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen steigert.

Die zentrale Botschaft dieser Forschung für die öffentliche Gesundheit lautet: „Wenn Sie Alkohol trinken, kann ein geringerer Konsum Ihnen helfen, länger zu leben und Ihr Risiko für mehrere Herz-Kreislauf Erkrankungen senken!“

Höherer Alkoholkonsum war der Untersuchung zufolge mit einem höheren Risiko für Schlaganfall, Herzschwäche, Bluthochdruck und einem oft tödlichen Aorten-Aneurysma verbunden.

Jedes Glas zu viel ist ein Risiko! Das machen wir uns nach dieser Studie bestimmt noch einmal mehr bewusst. In Deutschland gelten 70 Gramm Alkohol in der Woche für Frauen als tolerierbar, das entspricht etwa einer Flasche Wein.

In meine Praxis für Paarberatung und Paartherapie kommen immer wieder Paare, die mit dem Thema Alkohol ein Problem haben. Damit meine ich, dass mindestens einer in der Beziehung regelmäßig zu viel Alkohol trinkt, häufig leider diese Tatsache leugnet. Die Partnerschaft leidet auf Dauer immer darunter, weshalb sich das Paar dann für eine Paarberatung anmeldet.

Sollten Sie Fragen zu diesem wichtigen Thema haben oder schon auf der Suche nach Hilfe sein, rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir. Ich vereinbare gerne einen Termin mit Ihnen zum Kennenlernen!

Ich wünsche Ihnen fröhliche und beschwingte Sonnenstunden in diesem Frühling, die sich auch ohne einen Schluck Wein zu viel genießen lassen.

Mit sonnigen Grüßen am Ende dieses frühlingshaften Wochenendes,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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