Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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Was lässt eine Beziehung scheitern?

2.10.2020
Ute Klöpper-Wenzel
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Die Paare, die zu mir in die Praxis kommen und eine Paartherapie beginnen, möchten immer auch verstehen, warum ihre Ehe zu scheitern droht. Der Ehe- und Familienpsychologe John Gottmann hat über 20 Jahre lang erforscht, woran Ehen scheitern.

Die Anzeichen für eine Ehekrise bezeichnet er als „Apokalyptische Reiter“ einer Paarbeziehung und benennt vier unterschiedliche Phänomene, die eine Ehe in die Schieflage führen können. Da ist zum einen die Kritik, die den Partner/in trifft. Wenn sie über den konkreten Anlass  hinaus verallgemeinernd und verletzend auf das Gegenüber zielt. Weiter die Verachtung, die durch Geringschätzung des Partners, abschätzigen Humor oder Hohn ausgedrückt wird. Dann ist da sie Selbstrechtfertigung, die Leugnung der eigenen Anteile, was in der Regel die Beschuldigung des Partners einschließt. Und schließlich das „Mauern“, die Mauer, hinter die man sich vom Partner zurück zieht, sei es körperlich oder auch innerlich, indem man schweigt oder den anderen ignoriert. Dieses Machtspiel strengt auf Dauer heftig an und erschöpft. Irgendwann hat man innerlich genügend Argumente gesammelt, um sich schließlich „aus gutem Grund“ vom Partner abzuwenden, der mir ja das Glück schuldig geblieben ist. Wenn es dann fast keinen Ausweg mehr zu geben scheint, gelangen die ratlosen und verzweifelten Paare zu mir in die Paarberatung.

Die Emotionsfokussierte Paartherapie EFT (nach Dr. Sue Johnson/Canada) arbeitet mit Paaren daran die Apokalyptischen Reiter zu erkennen und im therapeutischen Setting zu lernen diese zu „zügeln“. Die Paare geraten, ohne es bewusst zu bemerken, in einen destruktiven Interaktionskreislauf miteinander, der die Paarbeziehung immer näher an den Abgrund gleiten lässt. Aus diesem machtvollen Teufelskreis auszusteigen, das ist ein weiterer Entwicklungsschritt in meiner Paartherapie, der erreicht werden sollte. Um die Paare therapeutisch schließlich zurück zu einer wertschätzenden und liebevollen Paarbeziehung  zu begleiten.

Wenn Sie Fragen haben oder sich eine Paartherapie wünschen, dann schreiben Sie mir gerne.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst und bleiben Sie von Corona verschont!!

Mit sehr herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Eigentlich hatten wir doch gehofft, dass die Corona-Pandemie weitestgehend hinter uns liegt. Aber die Realität sieht leider anders aus, wir haben die Krise noch längst nicht überstanden.

Ob beim Einkaufen, 0b in der Freizeit oder bei der Arbeit – Covid19 schränkt den Alltag weiterhin stark ein. Durch die Ausgangs- und Freizeitbeschränkungen und immer noch Home-Office Zeiten verbringen Paare derzeit deutlich mehr Zeit miteinander. Gemeinsame Zeit kann schön sein, doch die Gefahr von Konflikten ist durch die Coronakrise viel größer als bisher. Das zeigt sich bundesweit in den psychotherapeutischen Praxen durch vermehrte Anmeldungen und bereitet auch mir Sorge in meiner Praxis für Paartherapie und zeigt sich in meinen Paarberatungen. 

Deshalb möchte ich mich hier einer Veröffentlichung der Deutschen Psychotherapeutischen Vereinigung anschließen, die eine Sammlung von Tipps erarbeitet hat, wie es Paaren gelingen kann, sich in Coronazeiten nicht „auf den Keks“ zu gehen. 

Sie lesen hier aus Platzgründen nur die Überschriften und nicht die gesamten Ausführungen zu den einzelnen Punkten:

  • Reflektieren Sie eigene Aufgaben und Wünsche.
  • Stimmen Sie einen eigenen Tages- und Wochenplan miteinander ab. 
  • Gemeinsame Zeit und individuelle Zeit einplanen. 
  • Sprechen Sie miteinander über Ihre Vorstellungen.      
  •  Legen Sie nicht jedes Wort auf die Goldwaage
  • Wut und Ärger nicht ausagieren.
  • Pflegen Sie bewusst auch Kontakte außerhalb Ihrer Paarbeziehung.
  • Geben Sie den Tagen Struktur. 
  • Nehmen Sie Streit ernst.
  • Kommunizieren Sie Ihre Bedürfnisse nach Abstand und Zeit richtig.
  • Versuchen Sie, auch noch Paar zu sein, nicht nur Eltern.
  • Fällen Sie keine überstürzten Entscheidungen.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und/oder Fragen zu den einzelnen Empfehlungen haben, wenn Sie vielleicht denken, dass eine Paartherapie Ihnen helfen könnte, rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir. 

Ich bin für Sie da, wenn Ihre Paarbeziehung unter den Herausforderungen der Coronakrise in die Schieflage gekommen sein sollte oder wenn Sie merken sollten, dass Sie sich einfach nur Unterstützung für Ihre Partnerschaft wünschen. 

Es lohnt sich an der Paarbeziehung zu arbeiten, fühlen Sie sich ermutigt!

Mit herzlichen Spätsommergrüßen und guten Wünschen – bleiben Sie gesund! 

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

PS: Das Cover auf dem Bild soll Sie als Lesetipp erreichen:-)

Sommerzeit-Ferienzeit-Coronazeit!

12.7.2020
Ute Klöpper-Wenzel
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Endlich ist die Ferienzeit da, einige Bundesländer haben bereits seit zwei Wochen Ferien, andere dürfen sich noch auf den bevorstehenden Urlaub freuen. Der Sommer zeigt sich hier bei uns im Norden in diesen Tagen leider vorrangig kalendarisch, denn die Sonne scheint nicht so kontinuierlich, wie wir es uns in der Ferienzeit wünschen würden-damit müssen wir uns wohl oder übel arrangieren:-)

Mich erreicht in diesen Tagen ein Urlaubsgruß von der schönen Nordseeinsel Sylt, siehe Foto oben. Ich musste zwei Mal hinschauen, bevor ich sicher war, dass es sich hier um zwei leblose Gestalten handelt…wirklich lustig!

Viele von uns sind in diesem Jahr scheinbar auf der Suche nach dem richtigen und einem sicheren Corona-Urlaubsziel. Von Freunden von mir weiß ich, dass sie sich ein innerdeutsches Urlaubsziel gesetzt haben: Alle 16 Bundesländer zu bereisen und kennen zu lernen. Das ist ja mal ein besonderes Vorhaben, denke ich mir und bin beeindruckt.

Bestimmt haben Sie auch eine Idee für Ihre Ferienzeit in diesem besonderen Jahr, um Abwechslung und Freude in der Coronazeit zu erleben. Ganz egal wohin und wie lange Sie Urlaub haben werden, wünsche ich Ihnen viele Gelegenheiten, um sich als Paar ein paar innig-zugewandte Stunden zu ermöglichen. Denn Zeit zu zweit zum gegenseitigen Zuhören und gesehen werden, das ist das, was unsere Paarbeziehung am Leben erhält oder sie auch wieder belebt.

In der Emotionsfokussierten Paartherapie sprechen wir mit den Paaren darüber, wie wichtig es in jeder Paarbeziehung ist, unser Gegenüber als emotionale Resonanzfläche zu erleben. Den PartnerIn erleben wir dann als Resonanzgegenüber, wenn es uns gelingt emphatisch zu zu hören und miteinander zu sprechen. Natürlich gelingt so ein Gesprächsklima nicht immer wie von selbst und ohne Übung, ist aber durchaus erlernbar und unterstützt die innere Verbundenheit des Paares. Die Ferienzeit bietet sich durchaus an, um in ein solches Übungsfeld einzusteigen.

Ich wünsche Ihnen eine erholsame Ferienzeit mit viel frischer Luft und gut-schwingenden Gesprächen, ähnlich den beiden gemütlichen Typen oben auf dem Foto. Weitere Informationen zu meiner Arbeit finden Sie unter Paarberatung/Paartherapie und/oder beim Stöbern in meinem Blog. Unter Kontakt können Sie mir schreiben, allerdings bleibt meine Praxis bis Mitte August geschlossen. Anschließend geht es in gewohnter Weise, den Corona-Schutzbedingungen entsprechend, weiter.

Herzlichst und bleiben Sie gesund!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

HALLO-heute möchte Sie gerne mit hinein nehmen in meine ganz persönlichen Erlebnissen der letzten Wochen…

In den ersten Tagen des Wonnemonats Mai habe ich im schönen Schleswig-Holstein eine Fahrradtour zusammen mit meinem Mann unternommen. An einem Freitag sind wir von Kosel (bei Eckernförde) aus mit der Fähre in Missunde übergesetzt, um auf der anderen Seite entlang der Schlei bis nach Arnis (historische Altstadt) zu radeln. Teils ging es direkt am Wasser entlang. Das war eine landschaftlich wunderschöne Tour, rechts und links mit blühenden Rapsfeldern, von Dorf zu Dorf und von oben Sonne satt. Das waren dann hin- und zurück genüssliche 60km an Strecke zu bewältigen, die uns abends müde sein ließen:-)

Am Sonnabend sind wir vormittags mit dem Fahrrad zu einem Ausflug in das nahe gelegene und beschauliche Eckernförde aufgebrochen. Schon viele Male haben wir diesen netten Ostseeort besucht und es immer sehr genossen dort zu sein. An diesem Vormittag passiert mir dort leider ein tragischer und folgenschwerer Fahrradunfall…Ich bin schwer gestürzt mitten im Straßenverkehr, völlig unerwartet und durch eigenes Verschulden!

Der Rettungswagen brachte mich in die Lubinus-Klinik nach Kiel und dort diagnostizierte man einen schweren Trümmerbruch im linken Kniegelenk. Ich bekam eine umfangreiche OP-Versorgung und musste insgesamt 12 lange Tage im Krankenhaus bleiben, bevor ich am Himmelfahrt-Wochenende an 2 Unterarmstützen entlassen wurde. Nun befinde ich mich in häuslicher Obhut und darf für insgesamt 9 Wochen mein Bein nicht voll belasten. Viel Pflege und Training sind notwendig, um mich „wieder in Form“ zu bringen, diese schwere gesundheitlich-seelische Krise zu überwinden.

In diesen Tage lese ich einen Artikel in der Fachzeitschrift „Psychologie heute“ mit dem Titel An Krisen wachsen. Ich lese ganz besonders aufmerksam den Text zu dem Untertitel Die Macht des Erzählens. In den Tagen nach dem Unfal,l habe ich intensiv meinem Tagebuch alles erzählt, was ich an leichtem und schwerem erlebt habe.

„Das Erlebte und Durchgemachte zu erzählen-entweder den vertrauten Menschen um uns herum oder stumm uns selbst-, das ist ein Schlüssel beim Verarbeiten von Krisen.“ Diese Worte lese ich dort in dem Artikel und verstehe mein eigenes Verhalten, alles  Erlebte meinem Tagebuch zu erzählen, als eine wichtige Chance zur Verarbeitung des tragischen Geschehens. Das Aufschreiben hilft mir die erlebte Krise zu verarbeiten. Schließlich habe ich von hier auf gleich ein wichtiges Stück meiner Gesundheit verloren, musste starke Schmerzen ertragen, war im Corona-Lockdown im Krankenhaus isoliert und ohne Besuch, musste schließlich auch den Pflegenotstand im Krankenhaus erdulden.

Wenn ich heute, mit ein wenig Abstand auf meine Situation schaue, dann möchte ich jetzt „Das Heft des Handelns“, wieder in die Hand nehmen. Und dadurch meinen noch andauernden Genesungsfortschritt aktiv mit voran bringen. Ich möchte mein eigenes Schicksal jetzt selber beeinflussen-wieder gesund und belastbar zu werden.

Ich bin dankbar für die moderne Medizin, die mir geholfen hat durch kompetente Ärzte, Verabreichung von wirkungsvollen Schmerzmitteln zur rechten Zeit, über verfügbare Menschen in der Nähe, für Liebe die mir geschenkt wurde von allen Seiten, um wieder zu Kräften zu kommen. Und nicht zuletzt hat mich mein Glaube an einen segnenden Vater im Himmel unendlich gestützt und hoffnungsvoll bleiben lassen.

Ich möchte weiterhin für Sie, meine geschätzten Klienten/Innen da sein und mit Ihnen in Verbindung bleiben. Ich möchte Ihnen weiterhin kompetente Paartherapie und Paarberatung anbieten und das sowohl als Präsenzsitzung sowie als Online-Beratung. Spätestens ab Ende Juli möchte ich auch wieder ohne angezogene Handbremse für Sie da sein können 🙂 Nehmen Sie gerne mit mir Kontakt auf, wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten.

Mit sehr herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

In dieser krisenhaften Zeit beschäftigen wir uns wohl alle mit der Frage, was diese krasse Entschleunigung mit unserem Leben macht und worauf das alles hinaus läuft?! Sicher ist jedenfalls, dass wir und die Welt uns nachhaltig verändern werden, so sagt es jedenfalls einer der bekanntesten Zukunftsforscher Horst Opaschowski aus Hamburg.

In einer von ihm vor 15 Jahren verfassten Zukunftsstudie für das Jahr 2020 spricht er davon, dass dann zwei Lebenskonzepte dominieren werden
-das gesundheitsorientierte Lebenskonzept, in dem Gesundheit als das wichtigste Lebensgut angesehen wird
-und das sozialorientierte Lebenskonzept, in dem Partnerschaft, Familie und Kinder wieder mehr zum Lebensmittelpunkt werden.

Das ist interessant zu lesen in der jetzigen Situation, zumal ab morgen der Shutdown in Deutschland gelockert wird. Was bedeutet das nun für uns persönlich nach dieser Zeit der Entschleunigung und des Zeitwohlstands? Wir dürsten alle nach Freiheit und Mobilität, so geht es wohl den meisten von uns.

Aber ohne Gesundheit geht gar nichts mehr. Die Krise ist noch immer nicht vollständig gemeistert und der Reproduktionswert muss bei 1,0 bleiben, beziehungsweise im besten Fall weiter sinken. Ich  habe mich daher entschieden mich weiterhin strickt an die Hygienerichtlinien zur Vermeidung der Weiterverbreitung des Coronavirus zu halten. Das tue ich zu Ihrer Sicherheit und zu meiner Sicherheit, um eine mögliche Ansteckung zu vermeiden.

Ab dieser Woche werde ich wieder Präsenzsitzungen anbieten, alternativ zur Online-Beratung. Allerdings dann mit allen erforderlichen Maßnahmen, um einer möglichen Ansteckung mit Covid19 vorzubeugen.
Das bedeutet in der praktischen Umsetzung: Händedesinfektion vor Stundenbeginn, der Mindestabstand von 1,5m wird eingehalten und kontinuierliches Lüften während der Stunde soll erfolgen, um ohne Gesichtsmaske sprechen zu können. Um diese Vorgaben einzuhalten, habe ich in meinem Privathaus in Großhansdorf einen Arbeitsbereich (im abgeschlossenen Souterrain) dementsprechend eingerichtet, weil meine Praxisräume im Ärztehaus keinen Mindestabstand ermöglichen. Meine therapeutische Arbeit vor Ort wird in gewohnter Weise erfolgen. Auf diese Weise möchte ich mit Besonnenheit in Corona-Zeiten meine Arbeit fortsetzen und für Sie da sein.

 

Ich möchte Sie daher einladen mir über das Kontaktformular zu schreiben, wenn Sie einen Termin mit mir vereinbaren möchten. Über meine Website können Sie sich über  Online-Beratung informieren und unter Paarberatung über Emotionsfokussierte Paarberatung lesen.

Ich wünsche Ihnen einen besonnenen Start in die kommenden Tage und Wochen und grüße Sie sehr herzlich!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Wach auf mein Herz, die Nacht ist hin, die Sonn ist aufgegangen. Das sind die ersten Zeilen eines Zitats von Lorenz Lorenzen, die ich an diesem Ostersamstagmorgen lese. Diese Worte ermuntern mich und dahin möchte ich Sie und euch gerne mitnehmen. Welch hoffnungsvollen Worte, die uns da erreichen wollen. Für mich ist Ostern immer schon ein wichtiges Fest im Jahr gewesen, ein Zeitpunkt im Jahr an dem ich mich gerne durch Gedanken an die Auferstehung vom Tod in eine hoffnungsvolle Zeit hinein tragen lasse.

Hoffnung und Zuversicht das ist das, was wir Menschen in diesen Tagen in denen wir alle immer noch mit der Corona-Pandemie zu kämpfen haben brauchen. Wir brauchen die feste innerliche Zuversicht, dass wir da sicher durch kommen und wir brauchen Strategien für jeden einzelnen Tag, um unseren Alltag in guter Weise zu bewältigen.

Meine Ostergrüße an Sie und euch sollen darin bestehen, an dieser Stelle ein paar Strategien anzubieten, die ich für wichtig halte, um wohl behalten durch diese besondere Zeit zu gelangen:

°Mache jeden Tag einen Spaziergang und atme dabei bewusst tief durch.

°Wenn du nicht raus gehen kannst, dehne deinen Körper, deine Gelenke, die Arme und die Beine, dabei  reckel*stecke dich in die Länge.

°Höre Musik, die deiner Seele gut tut und tanze vielleicht ein wenig dazu, das verhilft deinem Geist hin zu mehr Raum und Entspannung.

°Singe ein Lied oder eine Melodie hin und wieder, das geht auch wenn du alleine sein solltest.

°Achte darauf, dass du regelmäßig ißt und trinkst und das in Maßen, sodass es deinem Körper gut tut.

°Plane virtuelle Treffen mit Freunden, der Familie und/oder den Nachbarn. Das funktioniert auch online oder per Telefon und mithilfe der verschiedenen technischen Möglichkeiten.

°Bemühe dich in Kontakt zu bleiben, um mindestens einmal am Tag mit einem Mitmenschen zu „connecten“, das braucht deine Seele.

°Nimm dir Zeit, um zu meditieren oder auch zu beten.

°Organisiere deinen Tag, denn dann hast du einen „Fahrplan“ durch den Tag:-)

In der festen Hoffnung darauf, dass Sie ein schönes und gesegnetes Osterfest mit ein paar hellen Sonnenstrahlen im Herzen verbringen werden, grüße ich Sie und euch ganz herzlich!

Und selbstverständlich bin ich, wie immer, gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung suchen.

Bitte lesen Sie dazu meine Informationen und meine Einladung zur Online-Beratung , vielen Dank.

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

Ja, es geht weiter in unser aller Leben und zur Zeit vor allem mit der Weiterverbreitung des Corona-Virus. Wir sprechen inzwischen von einer Pandemie d.h. das Virus hat sich weltweit verbreitet und macht Menschen krank bis schwerkrank und leider häufen sich auch die Todesfälle. Wir sind alle aufgerufen verantwortungsbewusst daran mit zuwirken, dass die Verbreitung des Virus nicht weiter zunimmt und alles zu tun dem entgegen zu wirken!!

In der vergangenen Wochen musste ich mich deshalb aus dieser Verantwortung heraus schweren Herzens dazu entschließen meine Praxis für Therapiegespräche vor Ort zu schließen. Und das zu Ihrem gesundheitlichen Schutz, dem Ihrer Familien und dem der Allgemeinheit.

Aber: Es geht weiter! Auch mit meiner Arbeit in der Praxis soll und wird es trotzdem weiter gehen, ABER ANDERS ALS BISHER! Das ist die gute Botschaft für Sie in dieser schwierigen Zeit! Ich möchte Sie nicht alleine lassen in Ihrer Situation als Paar, sondern weiterhin für Sie da sein. Es geht jetzt darum „herzlich und vernünftig zu handeln“, sagte gestern Abend Frau Merkel im deutschen Fernsehen in ihrer Ansprache zur Lage der Nation. Dem möchte ich mich anschließen.

Wir alle müssen uns umstellen und uns u.a. auf neue Wege der Kommunikation einstellen. Für meine Arbeit bedeutet das neue Erfahrungen in der Online-Beratung zu eröffnen und kennenzulernen. Ich bin dabei mit Unterstützung der Deutschen Community für Emotionsfokussierte Paartherapie ein Angebot zu erstellen, um Sie fachlich kompetent und gleichzeitig sicher im Netz beraten zu können. Es gibt in meinem kollegialen Umfeld viele gute Erfahrungen des effektiven Arbeitens mit diesem Medium. Lassen Sie sich überraschen und ich wünsche mir für Sie, dass es Ihnen gelingt sich für diese neue Methode zu öffnen.

Bleiben Sie gesund und passen Sie gut auf sich und Ihre Mitmenschen auf in dieser besonders herausfordernden Zeit:-)

Mit ganz herzlichen und optimistischen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wezel

Das Thema Corona-Virus breitet sich aus, wie zu anderen Zeiten ganz verlässlich nach dem Winter der Frühling folgt. Ich bin von Haus aus kein ängstlicher Mensch, deshalb konnte mich in den letzten Wochen das Thema Corona-Virus ziemlich kalt lassen. Ich weiß nicht wie es Ihnen mit den vielen Nachrichten zu dem Thema geht. Aber inzwischen hat sich bei mir etwas geändert. Freitag die Nachricht von einem ersten Verdachtsfall in Hamburg und heute nun die Nachricht von einem ersten Verdachtsfall hier in meinem Großhansdorf…!

Wir sind alle gut beraten die Ruhe zu bewahren, das ist gewiss das Beste. Und die Meisten von uns werden an einer möglichen Corona-Erkrankung ganz sicher nicht versterben. Aber es gibt eben auch Risikogruppen/Menschen unter uns, die ein erhöhtes Risiko tragen bei einem Atemwegsinfekt mit Covid-19.

Ich zähle mich mit meiner Arbeit in meiner Praxis für Paartherapie und Paarberatung im weitesten Sinne dem Gesundheitswesen zugehörig, so ist es nun mal realistisch betrachtet. Und deshalb fühle ich mich auch mitverantwortlich für die Gesundheit meiner Klienten und der Paare, die zu mir in die Praxis kommen.

Eine wichtige Aufgabe für Mitarbeiter im Gesundheitswesen besteht z.Z. unter anderem darin einer möglichen Weiterverbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken. Ich freue mich über das Vertrauen meiner Klienten und aus diesem Vertrauen heraus schreibe ich Ihnen heute und veröffentliche für die Menschen, die mich aufsuchen folgendes Schreiben:

Sehr geehrte Klienten der nächsten Wochen,

heute schreibe ich Ihnen aufgrund der aktuellen Corona-Virus Lage. Wir alle sind aufgerufen von der Bundeszentrale für Gesundheit eine mögliche Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Das gilt insbesondere für Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind.
Das Virus verbreitet sich u.a. durch direkten Kontakt bei der Begrüßung durch Händeschütteln, Berührung von Kontaktflächen auf denen sich das Virus ablagern könnte und/oder direkt durch einen manifesten, durch das SARS-CoV-2 Virus ausgelösten Atemwegsinfekt (COVID-19) per Tröpfcheninfektion (Niesen).
Ich habe zu Ihrem und zu meinem Schutz gegen eine mögliche Weiterverbreitung des Virus daher meine Praxis seit diesem Wochenende mit einem geeigneten Desinfektionsspender ausgerüstet, den Sie gleich gegenüber der Eingangstür finden. Dort sollten Sie bitte unmittelbar nach dem Betreten der Praxis Ihre Hände gründlich desinfizieren.
Die Klienten unter Ihnen, die von sich wissen, dass sie gegenwärtig einen Atemwegsinfekt haben, bitte ich darum zuhause zu bleiben und mich so zeitnah wie möglich vor dem Termin darüber zu informieren. Wir könnten stattdessen eine telefonische Beratung durchführen (auch per Facetime) oder den Termin verschieben.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam durch die Einhaltung dieser wenigen Maßnahmen der Verbreitung des Virus entgegen wirken. Für mich hat diese Bitte an Sie auch noch einen persönlichen Hintergrund, mein Ehepartner gehört zur Hauptrisikogruppe bei Ansteckung und dem möchte ich natürlich mit allen meinen Möglichkeiten entgegen wirken.

Mit einem herzlichen Dankeschön für Ihr Verständnis und Ihr Mitwirken!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel
Großhansdorf, den 29.02.2020

In der zurückliegenden Woche finden sich Gerd und Anke bei mir zum Erstgespräch ein. Sie beschreiben mir eine von ihren typischen Konfliktsituationen in die sie hinein geraten und die ihnen das Zusammenleben so erschweren, dass beide regelmäßig in heftigen Streit geraten. Sie wünschen sich dringend Hilfe, um aus diesem Muster oder auch destruktiven Beziehungs-Tanz heraus zu finden.

Anke sagt zu Gerd „ich möchte mit dir noch einmal über den Besuch meiner Schwester am nächsten Wochenende sprechen“. Woraufhin Gerd mit nach unten gesenktem Gesicht antwortet,“oh nein, bitte nicht schon wieder dieses Thema, darüber haben wir bereits gesprochen und du weißt, was ich dazu denke, dass ich nicht dabei sein möchte!“ Woraufhin Anke nachsetzt und antwortet, „aber ich muss darüber noch einmal mit dir reden, weil es mir so wichtig ist, dass wir was zusammen machen und Spaß haben mit meiner Familie.“ Gerd bleibt bei seiner zurückgezogenen Haltung und lässt sich von Anke nicht erreichen. Im Alltag der Beiden entsteht dann im weiteren Verlauf schnell ein sogenannter „Teufelsdialog“. Die beiden verlieren  sich mehr und mehr und es entsteht heftiger Streit.

Die Wissenschaft sagt uns, dass Paarbeziehungen Bindungsbeziehungen sind und wir den liebevollen Kontakt und das Verständnis des Partners brauchen, wie die Luft zum Atmen. Wenn dieses Liebesband von Verständnis und Wohlwollen brüchig oder unsicher wird, ringen wir darum es wieder herzustellen. Eine intakte Bindungs- und Liebesbeziehung zu unserem Partner ist lebensnotwendig für uns alle, ansonsten geraten wir emotional aus dem Gleichgewicht.

Die Emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson beschreibt uns die fünf Grundschritte einer Paarbeziehung, wenn sich diese in ein destruktives Muster entwickelt hat. Selbstverständlich wünschen sich alle Paare, die sich wie Anke und Gerd verstrickt haben eine Lösung, um da wieder heraus zu finden.

Zuerst einmal ist es allerdings notwendig zu verstehen, was passiert da eigentlich zwischen dir und mir in so einem Moment, der schließlich im Streit endet. Das anschließende Video zeigt uns eindrücklich, wie es einem Paar wie Anke und Gerd ergeht.

  1. Anke geht auf Gerd zu, um ihn zu erreichen.
  2. Gerd reagiert auf Anke indem er sich ihr nicht zuwendet, er „protestiert“ sozusagen.
  3. Anke setzt nach, um Gerd zu erreichen-ein erneuter Versuch. Ein eher verzweifelter Versuch aus Forderung/Kritik oder auch Beschimpfung folgt.
  4. Gerd bleibt unerreichbar. Anke dreht sich weg, geht in den „Rückzug“, heftige Verzweiflung kündigt sich an.
  5. Zusammenbruch und Eskalation der Situation.

Aus Studien mit Säuglingen kennen wir genau dieses Reaktionsmuster, denn hier geraten wir emotional in die gleiche Situation, wie ein von der Mutter zurückgelassenes Kind. Auch diesen Teil sehen wir im Video. Hier spielt sich vor unseren Augen ein Beziehungsdrama ab, das von unserem Rautenhirn vorgegeben ist. Kennen wir nicht den Schlüssel und haben wir keine Strategie, um den destruktiven Verlauf der Interaktion aufzuhalten, bleiben wir dem Muster ausgeliefert. Das kann irgendwann das Ende der Paarbeziehung bedeuten.

Wir brauchen sogenannte Reperaturmonente für unsere Liebesbeziehung, die es uns ermöglichen ein reconnecting oder auch emotionale Wiederverbindung herzustellen. Auch das sehen wir im Demo-Video deutlich. Wenn es uns als Paar gelingt eine Verbindung auf der emotionalen Ebene wieder herzustellen, verwandelt sich der Moment der Unverbundenheit,  denn unsere Verbindung wird wieder spürbar.  Das Nervensystem beruhigt sich, wir fühlen uns gesehen, gehört und über das Problem lässt sich reden. Wir bleiben nicht länger stecken in einer Dynamik, die uns beide mehr voneinander trennt, als dass sie uns mit einander verbindet und wir uns verstanden fühlen.

Ich wünsche Ihnen gute emotionale Unterhaltung beim Sehen des Videos und melden Sie sich gerne, wenn es dazu Fragen geben sollte. Das Thema ist sehr komplex und entschuldigen Sie bitte, wenn Fragen und Unklarheiten bleiben. Die Situation in einem Blog lässt nicht mehr Platz für dieses raumfüllende und enorm spannende sowie wichtige Thema.

Mit sehr herzlichen Grüßen in dieser immer heller werdenden Jahreszeit,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

Ein frohes neues Jahr!

12.1.2020
Ute Klöpper-Wenzel
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Und schon ist es wieder gar nicht mehr neu, das neue Jahr, denn wir schreiben schon den 12.01. und der Arbeitsalltag hat für die Meisten von uns längst begonnen. Ich möchte es dennoch nicht versäumen Ihnen, meinen Leser alles Gute für das neue Jahr  zu wünschen, insbesondere für Ihre Paarbeziehungen:-)

Bei mir in der Praxis gibt es zu Beginn des neuen Jahres immer eine ganze Reihe neuer Klientenpaare, die ich kennenlerne. Im Vorfeld erreichen mich die Anmeldungen entweder per Telefon oder per Email und es gibt bei einigen von ihnen einige Fragen zu beantworten, bevor der Anmeldetermin vereinbart ist.

Ich möchte heute hier noch einmal kurz meine Vorgehens- und Arbeitsweise nach dem Anmeldetermin vorstellen. Zu Beginn kommt es im sogenannten Kennenlern-Gespräch darauf an, dass Sie und ich prüfen, ob die sogenannte Chemie stimmt. Wir „beschnuppern“ uns, denn es ist tatsächlich sehr wichtig für unsere Zusammenarbeit, ob wir uns gut riechen können. Es gibt natürlich einige Fragen zu Ihnen als Person und als Paar, die ich Ihnen stelle und einen Teil, wo Sie auch ganz frei erzählen dürfen und sollen, was Sie sozusagen im Gepäck haben. Für dieses Gespräch nehme ich mir gerne bis zu 90 Minuten Zeit. Im Anschluss dürfen Sie erst einmal wieder gehen und ich bitte Sie darum Ihre Eindrücke über Nacht „einweichen“ zu lassen, um in den darauffolgenden Tagen im Gespräch miteinander darüber zu entscheiden, ob Sie wieder kommen möchten.

Im nächsten Teil führe ich mit jedem von Ihnen beiden, ein Einzelgespräch zur Einzelanamnese und zum genaueren Kennenlernen durch. Dieses Gespräch dauert in der Regel eine Stunde. In einem dritten Teil sind wir dann gemeinsam dafür verabredet, dass ich Ihnen zusammenfasse, was ich von Ihrer Paarbeziehung verstanden habe. Und wie ich die Dynamik Ihrer Beziehung erfasse und Sie sich den „Teufelskreis“, wie wir es in der Emotionsfokussierten-Paartherapie (EFT)  nennen, der sie beide destruktiv verbunden hält, vorstellen können. Ich erkläre Ihnen etwas zu den weiteren Arbeitsschritten und was ich denke, wie ich Ihre Beziehungs-Situation einschätze, um wieder zu einer Liebesbeziehung zurück zu finden. Im Anschluss folgend dann weitere Termine zu zweit.

Ich freue mich auf meine Arbeit im neuen Jahr mit Ihnen, den neuen Paaren und mit Ihnen, den „alten Paaren“, denen die schon bei mir angekommen sind. Und ich wünsche Ihnen und mir eine fruchtbar-konstruktive Zusammenarbeit, um das zu bewirken, was wir uns als EFT-Therapeuten wünschen, nämlich dass das Liebesband in den Paarbeziehungen gestärkt und die Bindung der Partner miteinander sicher wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für das Liebesband in Ihren Partnerschaften im Neuen Jahr!

Mit herzlichen Neujahrs-Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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