Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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Am zurückliegenden Wochenende hat in Hamburg die Jahrestagung der GAIMH stattgefunden und ich war dabei. Die fünf Buchstaben stehen für: Germain Speaking Association for infant mental health, übersetzt heißt das so viel wie: Deutsche Gesellschaft für seelische Gesundheit im Kindesalter.

Das frühe Alter hat mich persönlich und fachlich immer schon sehr interessiert, deshalb bin ich seit Jahren Mitglied in dieser multiprofessionellen Vereinigung mit den jährlichen Kongressen. In diesem Jahr hat mich insbesondere der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Dr. Kruse Alterforscher und ehemals politischer Berater der Bundesregierung, beeindruckt.

Die Fragen was kann ich bleibendes der nächsten Generation mitgeben und welche Bedeutung haben die Großeltern-Beziehungen für die Allerkleinsten waren die Hauptthemen seines Vortrages. Da ich im Januar zum zweiten Mal Großmutter geworden bin, war ich mit besonderer Aufmerksamkeit dabei.

Großeltern haben für junge Familien in der heutigen Zeit eine stark stabilisierende und entwicklungsfördernde Bedeutung. Insbesondere die Interaktionen zwischen den Generationen fördern die geistige und kognitive Welt der Kinder. Es findet so etwas wie eine gegenseitige Befruchtung statt, denn nicht nur die Alten geben etwas von ihrer inneren Welt an die Kleinen weiter, umgekehrt findet auch ein Austausch statt. Die Herausforderungen sich auf die Jüngsten ein zustellen hat auch einen „Jungerhaltungseffekt“.

Großeltern haben durch das Zusammensein die wunderbare Chance zur geistigen, spirituellen, emotionalen Übertragung auf die nächste Generation und davon profitieren die kleinen Menschen in deutlichem Maße. Die Alten geben auf diese Weise etwas Bleibendes an die nächste Generation weiter. Großeltern tun das frei von jeglichen Konkurrenzgefühlen und das fördert die Entwicklung der Jüngsten stärker als bisher gedacht.

Der Kontakt zwischen den Generationen ist von einer stark ausgeprägten emotionalen Zärtlichkeit geprägt, die von großer Bedeutung für die Gesamtentwicklung von Kindern ist, insbesondere für die Entwicklung von Urvertrauen. Hier an dieser Stelle kann man Großeltern als eine Art Entwicklungsagenten bezeichnen, die ganz unauffällig und nebenbei den Forscher- und Entwicklungsgeist ihrer Enkelkinder fördern.

Für mich persönlich ist die Begegnung mit meinen Enkelkindern immer wie ein Abtauchen in eine andere Welt, deren Tiefe und Intensität mich immer wieder aufs Neue beeindruckt, nährt und mich etwas von meinem Leben weiter geben lässt an die nächste Generation.

Ich wünsche Ihnen ähnlich intensive Begegnungen in Ihrem Umfeld und grüße Sie sehr herzlich an diesem stürmischen Wintertag.

Ich freue mich, wenn Sie meine Angebote in der Einzelberatung und der Paarberatung/Paartherapie interessieren oder wenn Sie mir schreiben, um einen Termin für ein Erstgespräch zum Kennenlernen zu vereinbaren.

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Das Thema Intimität ist ein sehr wichtiges Thema für jede Partnerschaft. Diese Feststellung mache ich immer wieder in meinen Gesprächen in der Paarberatung. Vorrangig Paare, die in einer langjährigen Partnerschaft leben, verlieren zu irgend einem Zeitpunkt ihre innere Verbindung zueinander und die gesamte Beziehung gerät dadurch in die Schieflage. Intimität hat mit Nähe und Distanz zueinander zu tun.

Intimität ist die innere Verbindung zueinander, das innere Berührtwerden und Berühren.

Verschiedene Lebensphasen fordern verschiedene Formen von Intimität. Bei dem Wort Intimität denken viele Menschen zuerst und ausschließlich an sexuelle Intimität, doch das ist nur eine Form von Intimität.

Die emotionale Intimität ist eine ebenso wichtige Form von Nähe, die ein Paar miteinander erleben sollte, um die Beziehung im Gleichgewicht zu halten. Hier ist es wichtig durch den Austausch von Gefühlen sich dem Partner nahe zu fühlen. Das heißt konkret z.B. in der Lage zu sein über die eigenen Gefühle sprechen und Auskunft geben zu können.

Die intellektuelle Intimität stellt für einige Paare durch einen befriedigenden, anregenden, geistigen Austausch eine wichtige Säule für die Partnerschaft dar. Findet zwischen beiden ein reger und stetiger Gesprächsaustausch statt, bleibt die Beziehung dadurch attraktiv und lebendig.

Die soziale Intimität kann für ein Paar durch ein „wir im Kontakt mit anderen“ eine große Lebendigkeit in der Beziehung bewirken. Ein gemeinsamer Freundeskreis erfüllt den Einzelnen und die Zweisamkeit mit Freude und Nähe.

Ich kenne Paare, die durch eine gemeinsame Liebe zur Kunst eine ästhetische Intimität erleben und dadurch viele anregende Erlebnisse und Begegnungen miteinander teilen.

Ebenso trägt eine anregende geistliche Gemeinschaft in einer Partnerschaft zu einer geistlichen Intimität und einem Gefühl von sich nah und verbunden-sein bei. Hier kann der gemeinsame Glaube eine tragende Rolle darstellen.

Die uns allen bekannte Freizeit-Intimität führt zum sich gemeinsam erholen, regenerieren und ein Nähe-Erleben stellt sich ein.

Sollten Sie Fragen haben zum Thema Intimität in der Partnerschaft oder sogar Beratungsbedarf zu diesem Thema, rufen Sie mich gerne an und vereinbaren Sie einen Termin für ein sogenanntes Erstgespräch. Zur Vertiefung der emotionalen Verbundenheit in der Partnerschaft hat sich insbesondere die Emotionsfokussierte Paartherapie nach Sue Johnson bewährt, nach der ich arbeite.

Ich unterstützte Sie gerne darin Ihre partnerschaftliche Verbindung durch eine Paarberatung/Paartherapie oder auch durch eine Einzelberatung zu vertiefen.

Über Nachrichten von Ihnen freue ich mich und grüße Sie sehr herzlich,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

Wie kann es sein, dass Menschen selbst unter widrigsten Umständen psychisch stabil bleiben? Die Antwort zu dieser Frage hat mich schon des öfteren beschäftigt. In der aktuellen Ausgabe einer Sonntagszeitung lese ich einen Artikel zu diesem spannenden Thema und denke mir, das könnte Sie auch interessieren.

Schon vor einigen Jahren habe ich über das Schicksal von Samuel Koch gelesen, der seit 2010 durch einen schweren Unfall bei „Wetten dass“ querschnittsgelähmt ist. Dennoch schloss er ein Schauspielstudium ab, wurde ein erfolgreicher Deutscher Schauspieler, heiratete 2016 eine Schauspielkollegin, schreibt erfolgreich Bücher und unterstützt die Deutsche Stiftung Querschnittslähmung.
In S. Kochs aktuellem Buch: „Steh auf Mensch! Was macht uns stark? Kein Resilienz-Ratgeber“, schreibt der bekannte deutsche Hirnforscher Gerald Hüter das Vorwort. Die beiden haben sich vor Jahren kennengelernt und befreundet.

Wie erklärt es sich aus heutiger Sicht, dass Menschen, die durch Lebenskrisen und Schicksalsschläge nicht dauerhaft aus dem Gleichgewicht geworfen werden, ihr schweres Schicksal schneller überstehen als andere und von schweren psychischen Krankheiten verschont bleiben.

Heute wissen wir viel durch die Resilienz-Forschung über dieses Thema. Aber auch das Konzept der Resilienz ist im Wandel. Die US-amerikanische Forscherin  Donna Gilan sagt, dass man es „mit einem dynamischen Prozess zu tun hat, der von einer Fülle von Faktoren beeinflusst wird“. Es gibt zwar eine genetische Disposition – die Fähigkeit zur Resilienz lasse sich aber trainieren und formen.

Wenn man Gerald Hüter bittet, den Begriff Resilienz zu definieren, sagt er: „Es geht um das Wiederfinden einer inneren Ruhe. Um etwas, was dazu führt, dass der Mensch sich im Inneren nicht verbiegen lässt.“  Jedes Leben beinhaltet Widrigkeiten. Die gute Nachricht ist, „grundsätzlich bringt jeder Mensch die Fähigkeit auf Krisen zu reagieren mit, bei einigen Menschen prägt sich die Fähigkeit im Laufe der Lebens stärker aus“, sagt der deutsche Hirnforscher in einem Interview.

Wie erleben Sie schwere Zeiten in Ihrem Leben und wie sind Sie damit fertig geworden und umgegangen, um Sie zu bewältigen. Diese Frage haben Sie sich vielleicht auch schon einmal gestellt?!

Wenn Sie gerade in einer Krise sein sollten und zur Entwicklung Ihrer Resilienz-Fähigkeiten sich Unterstützung wünschen, dann rufen Sie mich gerne an und vereinbaren Sie einen Termin mit mir für ein sogenanntes Erstgespräch zum Kennenlernen. Ich freue mich über Ihre Nachricht oder Ihren Anruf. In der Einzelberatung/Psychotherapie und in der Paarberatung finden wir gemeinsam Antworten auf Ihre Fragen und zur Bewältigung Ihrer Krise.

Ich grüße Sie sehr herzlich mit kraftschenkenden Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

Das Neue Jahr ist noch nicht so alt, um nicht noch ein paar Neujahrsgrüße auszusprechen. Heute erreicht mich ein YouTube Video, das mich wirklich SEHR berührt hat, weil ich die Botschaft so unendlich wichtig finde. Hier zum Mithören Prayer of the Mothers von Yael Deckelbaum.

Tausende Frauen, Hebrews, Musliminnen und Christeninnen sind in Israel zusammen für den Frieden marschiert. In diesem neuen offiziellen Video von der Bewegung Women Wage Peace, singt die israelische Sängerin Yael Deckelbaum das Lied Prayer of the Mothers, zusammen mit Frauen und Mütter unterschiedlichster Religionen und zeigt damit, dass Veränderung möglich ist. Ein bedeutsames weibliches Wunder, das mehr sagt als tausend Worte. Ein Ruf möchte uns alle erreichen:

 Shalom-SalamFrieden !!!

Ich möchte mich berühren lassen von diesen Worten, von diesem Appell der in die Welt hinein gesungen wird! Auch in meiner Arbeit vor allem mit Paaren ist mir dies Botschaft so unendlich wichtig sie zu vermitteln, dass es auch in Paar-Beziehungen zu allererst darum geht, wieder Frieden miteinander zu schließen. So ist es bei der von mir angewandten Emotionsfokussierten Paartherapie auch das „Friedensband“ der Liebe das wieder hergestellt werden soll zwischen den Partnern, damit beide wieder  in eine liebevolle Beziehung miteinander eintreten können.

Lassen auch Sie sich anstecken und motivieren durch die Melodie und die Botschaft des Liedes, das wünsche ich Ihnen für 2019 und darüber hinaus:-))

Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir, wenn Sie einen Termin für eine Einzelberatung oder eine Paarberatung vereinbaren möchten. Ich freue mich über Ihre Nachrichten!

Mit herzlichen Friedensgrüßen zum Neuen Jahr,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Weihnachten 2018

Vom Himmel hoch, da komm ich her, ich bring euch gute Mär; der guten Mär bring ich so viel, davon ich singe und sagen will.

Euch ist ein Kindlein heut geboren, von einer Jungfrau auserkoren, ein Kindlein so zart und fein, das soll eu ́r Freud und Wonne sein.

(Text: Martin Luther 1535, Melodie: Martin Luther)

Wer kennt es nicht dieses Weihnachtslied, das zu Weihnachten in Kirchen und vielen Häusern gesungen wird. Mit diesen ersten beiden Strophen des Liedes möchte ich Sie zum Weihnachtsfest recht herzlich grüßen und Ihnen geruhsame und wirklich fröhliche Weihnachten wünschen!

Zum Jahresende sehnen wir uns wohl alle nach ein wenig Ruhe und Besinnlichkeit, zumindest ist es bei mir so. Wenn ich ehrlich bin, kehrt für mich immer erst Ruhe ein, wenn der Heilige Abend da ist und die Vorbereitungen abgeschlossen und gelungen sind. Dann freue ich mich darüber mit meiner Familie zusammen zu sein und das gute Essen zu genießen. Ja, und Weihnachtslieder in der Kirche zu singen.

Hoffentlich gelingt es Ihnen auch ein paar zufriedene Stunden zum Weihnachtsfest zu vererleben und wenig Familienstress oder Streit zu erleben.

Im Neuen Jahr bin ich in meiner Praxis wieder für alle da, die in schwierigen Lebenssituationen eine Einzelberatung oder Paartherapie suchen. Scheuen Sie sich nicht mich anzurufen oder mir zu schreiben, um einen Termin für ein Kennenlernen-Gespräch zu vereinbaren. Ich freue mich über Ihre Nachricht!

Mit herzlichen Grüßen zum Weihnachtsfest,
Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Und nun habe ich schon zwei Lichter von meinem Adventskranz angezündet. Heute morgen wurde mir schlagartig klar, dass es nur noch zwei Wochen sind bis wir Heiligabend feiern…wie immer, geht die Zeit bis Weihnachten dann auf einmal ganz schnell vorbei.

Ich versuche und manchmal gelingt es mir auch, die Adventszeit ein wenig als eine besinnliche Zeit zu genießen. Dafür lese ich, so oft wie ich es morgens schaffe, den Anderen Adventskalender vom Andere Zeiten e.V. einer Initiative zum Kirchenjahr. Dort kann man kleine Andachten lesen, die mich zur Besinnung kommen lassen. Ich genieße diese Augenblicke…

Wußten Sie, dass das lateinische Wort „advenire“ ankommen heißt. Man könnte auch sagen, Advent bedeutet: Jesus kommt an. Papst Gregor der Große bestimmte bereits um 600 n.Chr. vier Sonntage im Advent. Sie beschreiben Jesu Kommen in unterschiedlichen Perspektiven, so könnte man es ausdrücken. Der erste Adventssonntag erinnert an Jesu Einzug in Jerusalem und sein Kommen in der damaligen Zeit. Der zweite Advent verweist auf das Wiederkommen Jesu am Ender der irdischen Zeit. Der dritte Advent will mit dem Bußruf der Propheten und des Täufers Johannes die ernsthafte Vorbereitung auf das Kommen Jens verdeutlichen. Der vierte Advent betont schließlich die Freude der Maria und unsere Vorfreude auf Weihnachten. Die Adventszeit war niemals nur „Vorweihnachtszeit“. Sie ist im ursprünglichen Sinn eine Zeit der Buße, der Besinnung und der Umkehr. Sie motiviert, sich auf Jesu Kommen innerlich einzustellen.

Ich wünsche Ihnen in diesen noch vor uns liegenden Wochen bis zum Weihnachtsfest eine nicht zu hektische Zeit mit Momenten der Besinnung und der Vorfreude und auf die eigentliche Weihnachtsbotschaft als Fest des Friedens unter den Menschen.

In meiner Arbeit der Paarberatung und der Einzelberatung ist es oft auch eine meiner Aufgaben als Friedensbotschafterin aufzutreten und zu wirken. Rufen Sie mich gerne an, wenn Sie eine Frage oder ein Anliegen haben sollten, dass sich nicht alleine lösen lässt. Ich freue mich über Ihre Nachrichten.

Herzliche Grüße aus dem Adventsalltag,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

Hochsensible Menschen sind sehnsüchtige Menschen, dieser Satz hat mich besonders angesprochen in der zurückliegenden Buchvorstellung von Jutta Böttcher und Christian Schneider am vergangenen Freitag. Kenne ich doch dieses sehnsüchtige Gefühl von mir selbst, dieses auf die Suche gehen danach, mich immer besser zu verstehen und kennen zu lernen als Trägerin dieses Persönlichkeitsmerkmals.

Deshalb lauschte ich besonders aufmerksam den Worten der beiden Autoren des Fach.Buch Hochsensibliltät. Der Herausgeberin Jutta Böttcher ist zusammen mit ihren Co-Autoren ein sehr umfassendes Buch gelungen, das auf über 400 Seiten dem Leser einen (Ein-)Blick auf die Unterschiedlichkeit der Betrachtungsweisen ebenso wie in die persönlichen Erfahrungen der Autoren vermittelt. Das Phänomen der Hochsensibilität ist ein mehrdimensionales Thema und nur als solches in seiner Komplexität zu verstehen.

Das Buch versteht sich als ein Werk, das für und von Begleitern von Hochsensiblen geschrieben wurde. für den Leser soll…das Thema Hochsensibilität in seinen Facetten und Schichten fühlbar und intuitiv erfassbar gemacht werden.

Die tiefe differenzierte Reizverarbeitung bringt den hochsensiblen Menschen schnell in einen Zustand von Übererregbarkeit und Überstimuliertheit. Dadurch entsteht ein inneres Gefühl an eigene Grenzen zu kommen, von Kraftlosigkeit und geringer Belastbarkeit. Achtet der Hochsensible nicht ausreichend auf sich selbst, steigt der Stresspegel rapide und das vegetative Nervensystem des Körpers reagiert ebenfalls sehr stark. Diese Reaktionen zeigen sich u.a. durch eine Erhöhung des Cortisolspiegel, was bedeutet dass die Stresshormone im Blut stark erhöht sind. Man könnte sagen, der Körper ist insgesamt in erhöhter Alarmbereitschaft.

Hier stellt sich die Frage, wie kann ich als hochsensibler Mensch dem entgegen wirken, was kann ich für mich tun und was ist wichtig für mich zu lernen, um meine hochsensible Seite gut zu integrieren. Jutta Böttcher spricht an dieser Stelle davon, dass es ein Wissen im Hochsensiblen geben sollte, wie er es schaffen kann, bei sich selber zuhause zu sein. Diesen inneren Zustand zu kennen und sich dadurch immer wieder „zu erden“, das ist unabdingbar für einen HSP Menschen, empfiehlt die Referentin. Einen Raum der Stille zu haben, eine spirituelle Ebene oder einen heilsamen inneren Raum aufzusuchen, das ist für Hochsensible besonders wichtig, diese Ansicht und Erfahrung vertritt Frau Böttcher in ihrer Arbeit mit HSP-Menschen.

Wenn Sie das Thema der Hochsensibilität auch so sehr interessiert, wie mich oder wenn Sie vielleicht sogar selbst betroffen sind und ein Gegenüber für Ihre Fragen oder Ihre persönliche Situation suchen, rufen Sie mich an. Ich vereinbare gerne einen Termin mit Ihnen, denn Einzelberatung oder Paarberatung ist für dieses Thema bestens geeignet. Oder schreiben Sie mir eine E-Mail, um einen Termin zu vereinbaren.

Ich freue mich über  Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema und grüße Sie recht herzlich so kurz vor Beginn der Adventszeit:-)

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Das Thema Hochsensibilität lässt mich nicht los. Wir können das besondere Charaktermerkmal der Hochsensibilität auch schon im Kindesalter beobachten.

Solange ein Kleinkind noch im sicheren Umfeld der Familie ist, merken Eltern oft noch nichts von dieser Besonderheit. Die ersten Auffälligkeiten zeigen sich erst in Übergangssituationen, wie beim Eintritt in die Kita. Die Eingewöhnungszeiten können ungewöhnlich lang sein, manche Kinder haben zudem eine besonders lange Beobachtungsphase, in der sie beispielsweise erst einmal nur zuschauen können, um sich dann plötzlich zu integrieren. Diese Kinder zeigen oft ein sehr ausgeprägtes Sicherheitsbedürfnis.

Wir können im Spielverhalten oft beobachten, dass sie sich an entweder Älteren oder an Jüngeren orientieren, bei denen sie die Spielregeln bestimmen können. Diese Kinder denken oft schon tiefer, kommen mit ganz ungewöhnlichen, fast philosophischen Fragen daher und finden bei Gleichaltrigen häufig kein Gegenüber. Sie haben einen hohen „inneren Maßstab“ und wenn ihnen dann etwas nicht gelingt oder sie überreizt sind, neigen sie zu Wutausbrüchen oder innerem Rückzug.

Eltern sollten ihren hochsensiblen Kindern eine klare Tagesstruktur geben und nicht zu viele Aktivitäten nach der Kita oder der Schule planen, denn Hochsensible stehen oft unter Dauerspannung. Für sie ist es wichtig zu lernen, wie sie sich entspannen können. Dazu brauchen sie regelmäßig Freiräume, in denen sie selbstvergessen und tief  entspannt spielen können. Dabei sollten Eltern im Blick haben, was das Kind besonders gerne macht, malen, bauen, sich bewegen an frischer Luft oder basteln im Haus

Auch sollten Eltern sich die Schule genau anschauen, die sie für ihr Kind mit dieser Charaktereigenschaft aussuchen. Sie sollte dem Kind möglichst viel Sicherheit bieten, zum Beispiel in Form einer kleinen Klassengröße. Es ist davon abzuraten den Lehrer vorab über die Besonderheiten des Kindes zu informieren, um es vor Stigmatisierung und Vorurteilen zu schützen.

Ganz sicher brauchen hochsensible Kinder in besonderem Maße feinfühlige Eltern, die dafür offen sind das Kind mit seinen Besonderheiten anzunehmen und zu verstehen, um es in bester Weise zu fördern. Das ist sicherlich nicht immer einfach und stellt für Eltern eine besondere Herausforderung dar, zumal hochsensible Kinder meist auch mindestens einen hochsensiblen Elternteil haben, der im besten Fall wiederum seine Besonderheit erkannt haben sollte.

Die Amerikanerin Elaine Aron ist bekannt für Ihre Kompetenz zum Thema Hochsensibilität und hat Fragen zusammengestellt, die auf eine Hochsensibilität hinweisen können, unter www.zartbesaitet.net finden Sie einen Test zu diesem Thema.

Wer sich für aktuelle Literatur interessiert findet sicherlich auch aufschlussreiches Wissen in dem gerade erst erschienen Buch „Hochsensibilität-worauf es in der Begleitung Hochsensibler ankommt“ von Jutta Böttcher und Christian Schneider.

In meinen Gesprächen in der Einzelberatung und der Paarberatung finden Sie ganz individuelle Unterstützung zu diesem sensiblen Thema, das mich schon seit Jahren begleitet und mit dem ich mich beschäftige. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten.

Mit herbstlichen Grüßen an diesem grauen Novembertag,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

„Bin ich hochsensibel?“, diese Frage wird mir immer mal wieder in meiner Praxis für Einzel- und Paarberatung gestellt und es ist mir wichtig, dass ich Menschen unterstützen kann eine Antwort zu finden.

„Hochsensibilität ist keine psychische Störung und erst recht keine Krankheit, sondern ein Temperament.“ Mit Temperament sind konstitutionsgebundene Eigenschaften gemeint, die sich aus genetischen und pränatalen Faktoren zusammensetzen. Die Forschung sagt, dass hochsensible Menschen Reize neuronal anders verarbeiten als die Mehrheit der Menschen.

Die Forscherin Dr. Elaine N. Aron hat herausgefunden, dass hochsensible Menschen mit einem Nervensystem geboren werden, wodurch sie innere und äußere Reize intensiver wahrnehmen und verarbeiten als andere. Dabei handelt es sich um einen erblichen und unveränderlichen Wesenszug, der bei circa 15-20 Prozent der Bevölkerung auftritt. Eine eindeutige neurowissenschaftliche Definition existiert bisher noch nicht.

Hochsensibilität ist ein relativ neues Forschungsgebiet und wir finden daher wenig eindeutige Definitionen dazu. Eine der Eigenschaften, die bei vielen Hochsensiblen besonders stark ausgeprägt vorkommt, ist eine überaus starke Empathiefähigkeit.

Die Autorin und Leiterin des Instituts für Hochsensibilität in der Schweiz, Brigitte Küster nennt drei deutliche Unterscheidungskriterien, die allen HSP eigen sind:

-schmale Komfortzone -schnelle Überreizbarkeit bzw. Überstimulation -langes Nachhallen von Reizen und  Informationen

Die Autorin Kathrin Sohst schriebt dazu in ihrem Buch „zart im Nehmen“: Die Merkmale, die mit Hochsensibilität in Verbindung gebracht werden, bringen auf der einen Seite Gutes mit sich, erzeugen auf der anderen Seite aber auch Stress. 

Und daher schließt sich für viele Hochsensible die Frage an, wie kann es gelingen Sensibilität zur Stärke werden zu lassen, ohne die intensive Wahrnehmung immer wieder als Last zu erleben. Stark durchs Leben zu gehen trotz oder gerade wegen einer überaus hohen Sensibilität-das wünschen sich die meisten HSP.

In ihrem Buch „zart im Nehmen“ von K.Sohst finden Sie einen Selbsttest, der Ihnen helfen kann herauszufinden, ob Sie hochsensibel sein könnten. Es sind 30 Aussagen, durch die herausfinden können „wie sensibel bin ich ?“ Vielleicht hilft Ihnen solch ein Test ein wenig weiter, um festzustellen wie zart besaitet Sie sind. Oder Sie vereinbaren gleich einen Termin für ein Beratungsgespräch in meiner Praxis unter Kontakt  

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu diesem spannenden Thema haben, freue ich mich über Ihre Nachricht.

Mit sehr herzlichen Grüßen im goldenen Oktober-Monat,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Eine stabile Liebesbeziehung ist eine der wichtigsten Säulen im sozialen Leben erwachsener Menschen.
In einer glücklichen Beziehung zu leben, ist einfach ein menschliches Grundbedürfnis, das den Partnern Kraft geben, Stress abbauen und sprichwörtlich Flügel verleihen kann.

Doch wenn unsere Beziehung aus der Balance gerät, fühlen wir uns mehr und mehr gestresst und verunsichert. Beziehungskonflikte treten vor allem auf, wenn die Partner ihre Verbundenheit zueinander nicht mehr spüren. Manchmal schützen wir uns dann vor Verletzungen, indem wir den anderen angreifen oder uns vor ihm zurückziehen. Oft haben wir das Gefühl festzustecken.

Hier greift eine der am besten erforschten und nachweislich effektivsten Paartherapie-Methoden:
EFT – Emotionsfokussierte Paartherapie.
Warum diese Methode so effektiv ist?
In EFT lernen Paare, Schutzmauern aus Angriff und Rückzug abzubauen.

Sie erfahren als Paar, wie es ist, sich wieder vertrauensvoll und verständnisvoll einander zuzuwenden.
Die meisten Paare reagieren freudig überrascht auf den Umstand, dass sich plötzlich viele verloren geglaubte zärtliche und leidenschaftliche Gefühle wieder einstellen.

Paare fühlen sich neu verbunden, lebendig und beim anderen aufgehoben: Ein guter Nährboden für wachsende Liebe und neue Leidenschaft.

Emotionsfokussierte Paartherapie – die neue Wissenschaft der Liebe und der Weg in der Paarberatung und Sexualberatung, um zu sich selbst, zum anderen und zu einem neuen Miteinander zu finden.

Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg!
Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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