Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

Schreiben Sie mir Radiobeiträge

„Jeder Mensch hat das Potential, mit einem anderen glücklich zu werden.“
Das ist doch eine sehr positive Aussage, die wir da auf dem Cover der neuesten Ausgabe der PSYCHOLOGIE HEUTE lesen können.

Allerdings ist der Weg zum gemeinsamen glücklich-werden nicht immer mühelos, das kann ich aus persönlicher Erfahrung und aus meinen Beratungsgesprächen mit Paaren bestätigen. Wenn die Liebe zu scheitern droht, gibt es immer auch gegenseitige Schuldzuweisungen, die die Partner von einander trennen. Dabei ist niemand grundsätzlich unbegabt für die Liebe. Jeder trägt das Potential in sich mit einem anderen glücklich zu werden, das wissen wir heute. Aber wie kann das gelingen?

Es ist wichtig, die frühen Stolpersteine in der Partnerschaft zu erkennen und sich rechtzeitig mit der eigenen Bindungsgeschichte auseinander zu setzen. Denn das, was ich mitbringe aus meiner Ursprungsfamilie in meine Paarbeziehung wirkt sich auf mein aktuelles Beziehungsverhalten aus.

In unserer Kindheit entsteht unser Beziehungsprogramm.

Dieses von unseren Eltern vorgelebte Programm beeinflusst, wie wir unsere Partnerschaften im Hier und Jetzt gestalten. Beziehungsfähigkeit ist etwas, das wir im Elternhaus lernen und mit in unsere späteren Partnerschaften tragen.

In langjährigen Partnerschaften treten immer wieder Momente auf, die uns zu Kompromissen herausfordern und uns die Fähigkeit zur Anpassung abverlangen. Wer sich nicht anpassen kann, kann sich nicht dauerhaft binden und die Beziehung gerät schnell ins Schleudern.

Komm her-geh weg! Dieses Spannungsfeld in Partnerschaft fordert beide heraus, denn die andere Seite von Verbundenheit ist die Autonomie. Wer in Partnerschaft nicht autonom bleibt, verliert sich selbst. Das kann langfristig das Aus für die Partnerschaft bedeuten. Deshalb gilt es, sich beispielsweise nicht aus Verlustangst an den Partner/in zu klammern. Denn das würde die Beziehung belasten und wohlmöglich den Partner langfristig zur Flucht verleiten.

In der Arbeit mit Paaren spricht man von Teufelskreisen, wenn sich ein Paar in seinem Beziehungsalltag unglücklich miteinander verknotet hat. Hier geht es dann in der Paartherapie darum, das eigene Beziehungsprogramm zu reflektieren und das alte Programm mit Hilfe einzelner Therapieschritte zu entmachten. Es bleibt dafür in Folge unerlässlich angemessene Einstellungen und Verhaltensweisen zu verändern und einzuüben, um dadurch die Partnerschaft auf ein sicheres Fundament zu stellen und vor allem um glücklich(er) zu werden.

Sollten Sie sich therapeutische Unterstützung wünschen auf Ihrem Weg glücklich(er) zu werden als Paar, dann rufen Sie mich gerne an oder vereinbaren Sie online einen Termin mit mir.

Ich freue mich über Ihre Nachrichten!

Mit adventlichen Grüßen und genießen Sie ein wenig die Vorweihnachtszeit, denn diese Zeit ist in diesem Jahr besonders kurz!

Ihre

Ute Klöpper-Wenzel

 

 

In den letzen Monaten lebe ich in einer Großfamilien-Situation mit einem mittlerweile Einjährigen kleinen Menschen zusammen. Es sind wunderbare Momente der gemeinsamen Zeit, die mir dadurch immer wieder geschenkt werden.

Für viele Paare ist es eine große Herausforderung nach dem Baby wieder zu einer erfüllten Zweisamkeit zurück zu finden. Wen wundert es, denn die ersten Monate nach der Geburt sind meist eine sehr anstrengende Phase für die frisch-gebackenen Eltern.

Die Forschung hat belegt, dass rund ein Drittel der jungen Elternpaare nach der Geburt ihres Babys nicht wieder zu einer zufriedenen Partnerschaft und Sexualität zurückfinden. Dieser „Beziehungsalltag“ spiegelt sich auch bei den Paaren wieder, die zu mir in die Praxis kommen. Denn wenn sich der Zustand der Erschöpfung über längere Zeit hält, gerät die Beziehung schnell  in die Schieflage.

Ist der Fortpflanzungswunsch erst einmal erfüllt und das Baby da, stehen die jungen Eltern vor vielen neuen Herausforderungen und „nebenbei“ vor der Aufgabe ihre Sexualität wieder aufzunehmen.

Er sagt „ich bin gekränkt, weil sie mich abweist“.
Sie sagt „er sieht nicht, was ich alles leiste, in der Situation habe ich keine Lust“.

Da bleiben enttäuschte Erwartungen zurück und es  treten schnell Unzufriedenheit, Spannungen und nicht zuletzt Streit zwischen den jungen Eltern auf.

Wie kann es gelingen „Eltern zu werden und Paar zu bleiben“. Diese Frage stellt sich allen Eltern nachdem das Wunschkind geboren ist.

Dabei kann beiden oft schon ein offenes Gespräch zu zweit helfen, um über dieses wichtige Thema miteinander wieder in Kontakt zu kommen und Lösungen zu finden. In meinen Beratungsgesprächen mit Paaren höre ich allerdings immer wieder, wie schwer es ist die Sprachlosigkeit zu überwinden, Offenheit füreinander aufzubringen und Gesprächsbereitschaft zu schaffen.

Aus dieser festgefahrenen Situation findet das Paar nicht unbedingt alleine wieder heraus. Da braucht es manches Mal verfügbare Großeltern und Helfer, die zur Seite stehen, um dem Elternpaar Freiräume zu verschaffen.

Scheuen Sie sich nicht so früh wie möglich diesen „kleinen Problemen“ zu begegnen und verzichten Sie nicht zu lange, denn als Eltern brauche Sie genauso wie ihr Baby körperliche Nähe, Geborgenheit und Liebe. Die Zufriedenheit in der Partnerschaft kommt nicht nur Ihnen als Paar zugute, sondern in gleicher Weise Ihren Kindern, die das Klima zwischen den Eltern ganz genau wahrnehmen.

Nehme Sie gegebenenfalls auch fachliche Hilfe in Anspruch, denn es lohnt sich in die Partnerschaft zu investieren und nicht zu denken, alles regelt sich schon mit der Zeit von selbst.

In meiner Praxis biete ich Sexualberatung und Paarberatung an und beides auch mit dem Schwerpunkt Paarberatung für junge Eltern.

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an, wenn Sie einen Termin zum Kennenlernen vereinbaren möchten, denn dadurch eröffnet sich für Sie die Möglichkeit ihre Situation zu verbessern und sich zu entlasten.

Mit hoffnungsvollen Grüßen und guten Wünschen an diesem grauen November-Wochenende,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Wenn ich Paare in der Abschluss-Stunde verabschiede, kommt in der Regel spätestens dann die Stunde der Wahrheit, ob ihnen die Paarberatung bei mir tatsächlich auch weiter geholfen hat. Hier ist immer auch Raum und Zeit für Kritik am Prozess der gemeinsamen Arbeit.

Dass Paare das sogenannte Zwiegespräch erlernen liegt mir in meiner Arbeit besonders am Herzen. Hierbei geht es darum, wie es dir und mir gelingen kann, in wertschätzender Weise miteinander ins Gespräch zu kommen, sodass sich unsere Paarbeziehung dadurch vertiefen kann.

„Unsere Zuneigung zueinander wächst, je mehr wir voneinander erfahren.“  Das ist eine Erkenntnis der Sozialpsychologie und so schreibt es Michael Lukas Moeller in seinem Buch „Die Wahrheit beginnt zu zweit“.

Geteilte Freude ist doppelte Freude-geteiltes Leid ist halbes Leid. Diese einfache Beziehungs-Gleichung sollte Paare ermutigen sich immer wieder, mindestens einmal pro Woche auf ein Zwiegespräch miteinander einzulassen. Eine verbindliche Verabredung an einem Abend in der Woche ist dafür unerlässlich und die Einhaltung einiger Regeln:

  • Einer ist der Sprecher, einer der Hörer, beide sitzen sich gegenüber.
  • Der Sprecher spricht in der Ich-Form von und über sich
  • keine Beschimpfungen und/oder Beschuldigungen
  • nach zehn Minuten werden die Rollen getauscht

Zu Beginn sollte ein Paar nicht über Konfliktthemen miteinander sprechen, zumindest dann nicht, wenn sich das Paar gerade in einer Krise befindet. Zu schnell wird sonst aus einem Zwiegespräch ein Zwietracht-Gespräch.

In der Sprecherrolle sollte es darum gehen über eigene Unsicherheiten, Ängste und Empfindungen zu sprechen. Der Hörer sollte beim Zuhören daran denken, dass zuhören heißt „ich höre zu“, was nicht gleichbedeutend ist mit zustimmen. Einander-Mitteilen stärkt das gegenseitige Mitempfinden am wirkungsvollsten.

An dieser Stelle ist es mir wichtig Ihnen nicht das Bild vermitteln zu wollen, dass diese Gesprächstechnik mal eben schnell zu erlernen ist. Es bedarf vielmehr sehr viel Übung und Geduld, zu erlernen die Welt mit den Augen des anderen zu sehen und zu verstehen.

Wenn Sie neugierig geworden sind, wenn Sie unter Umständen denken, dafür wünsche ich mir Unterstützung, dann rufen Sie mich gerne an und wir vereinbaren einen Termin zum Kennenlernen.

Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen zum Thema Zwiegespräch, vielleicht haben Sie schon Erfahrungen gesammelt und möchten Sie gerne mitteilen?!

Mit sehr herzlichen Grüßen zu diesem mir wichtigen Thema,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

Kennen Sie sie schon die vier apokalyptischen Reiter, die Ihre Paarbeziehung gefährden? Wenn nicht, dann sollten Sie sie kennenlernen…

Der namhafte US amerikanische Psychologe und Professor für Psychologie an der Universität von Washington John Gottman hat sie benannt. Nachdem er eine Reihe von Studien durchgeführt hat, kommt er zu dem Schluss, dass…

übermäßige Kritik sowie MissachtungRückzug und häufige Rechtfertigung gegenüber dem Partner zu den vier Kommunikationssünden einer Paarbeziehung gehören. Halten sich diese Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum in der Partnerschaft, ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Beziehung in der Sackgasse endet. Eine Trennung ist dann vorprogrammiert.

Diese traurige Tatsache wurde durch mehrere Studien belegt.

Es lohnt sich daher an seiner Paarbeziehung rechtzeitig „zu arbeiten“. Warten Sie nicht so lange bis durch Schweigen oder Ignorieren die Beziehung vor dem endgültigen Aus steht. Ein Vorbote einer krisenhaften Beziehung ist die emotionale Kälte, die sich ausbreitet, weil ich mich von dir nicht mehr verstanden fühle. Die Partner verschließen sich zunehmend voreinander und die Liebe bleibt dadurch endgültig auf der Strecke. Ein starkes Gefühl von Entfremdung breitet sich aus, wodurch beide Partner schließlich nur noch die Trennung als  sinnvoll erachten.

Gottman läßt durch seine und die von Su Johnson entwickelte Emotionsfokussierte Paartherapie die Paare wieder in eine emotionale Verbundenheit miteinander eintreten. Die Partnerschaft erscheint wie neu belebt, sodass die Liebesbeziehung der Partner wieder im Vordergrund steht.

„Paarbeziehungen sind Bindungsbeziehungen!“, das weiß man heute. Daher geht es darum die Bindungsbeziehung in der Partnerschaft wieder aufleben zu lassen und das Liebesgefühl wieder zu erwecken.

In den letzten zwei Jahren habe ich in meiner Praxis angefangen nach dieser Therapiemethode mit Paaren zu arbeiten. Ich bin dabei diese emotional-tiefgehende Methode mehr und mehr kennen zu lernen und therapeutisch anzuwenden. Der gute Erfolg in der Arbeit motiviert mich weiterhin mit diesem bindungsorientierten Ansatz zu arbeiten.

Wenn  Sie interessiert sind eine Paartherapie oder Sexualberatung in Anspruch zu nehmen, weil Sie wissen, dass Ihre Beziehung in der Krise ist, dann rufen Sie mich gerne an. Sie können auch online einen Termin für ein Erstgespräch buchen. Über Ihre Nachricht freue ich mich!

Mit sehr herzlichen Grüßen in der ersten Hälfte des Oktobers,

Ihre Ute Klöppel-Wenzel

Wer kennt es nicht das Kuscheltier für die Nacht. Aber gibt es auch Erwachsene, die noch ein solches mit in ihr Bett nehmen? Darüber wollte in der zurückliegenden Woche der Radiosender RSH in einer seiner Vormittagssendungen berichten und interviewte mich zu dem Thema.

Warum hat ein Erwachsener ein Kuscheltier mit im Bett, so wurde ich gefragt. Jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann hat in Deutschland noch ein Kuscheltier, so sagt es uns eine Studie.

Kuscheltiere sind im Allgemeinen weich und fühlen sich gut an auf der Haut. Sie sind klein oder groß und vermitteln in jedem Fall  dem Besitzer das Gefühl nicht alleine zu sein. „Wenn ich mein Kuscheltier beim Einschlafen dabei habe, wirkt das beruhigend auf mich und ich kann leichter einschlafen, wie wunderbar!“ Der Einschlafprozess verläuft schneller und es ist angenehmer als ganz alleine einzuschlafen. Warum also nicht das Kuscheltier aus frühen Kindertagen beibehalten?

Aber selbst bei Paaren, die nachts zusammen einschlafen, gibt es hin und wieder noch ein Kuscheltier mit im Bett. Warum auch nicht, denn das sollte keine Konkurrenz für den Partner/in sein, wenn dadurch das Kuscheln miteinander nicht entfällt. „Berührung ist Nahrung für die Seele“, das wissen wir aus der Entwicklungspsychologie und das gilt ein Leben lang. Daher spricht nichts gegen Kuscheln mit dem geliebten Stofftier, wenn es nebenher auch Berührungen mit dem Partner gibt.

Sollte denn das kuschelige Tierchen auch mit auf Reisen genommen werden? Aus psychologischer Sicht ist ein Gewohnheits-Kuscheltier auch als Übergangsobjekt zu bezeichnen. Das bedeutet, die Person kann sich leichter trennen und den Ort wechseln, durch die Nähe und Begleitung eines Kuscheltiers. Trennung und eine neue Umgebung sind nicht immer für jeden Menschen leicht zu vollziehen, daher kann in dieser Situation der kuschelige Begleiter eine Hilfe sein, für die sich keiner schämen muss.

Haben Sie auch Erfahrungen mit Kuscheltieren? Ich habe übrigens einen Stoff-Esel aus früheren Zeiten auf meinem Gästebett liegen, der mir auch schon mal als Kuscheltier gedient hat. Berichten Sie mir gerne über Ihre Erfahrungen mit Ihrem Kuscheltier. Ich freue mich über Nachrichten von Ihnen.

Schauen Sie sich gerne auf meiner Website um zu den Themen Einzeltherapie und Paartherapie und schreiben Sie mir gerne, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten.

Mit schon wieder herbstlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Radiobeitrag

Da steht sie nun die Orchidee von meinen Kolleginnen zum Abschied nach 9 Jahren der guten Zusammenarbeit. Am 30.08. hatten wir eine letzte gemeinsame Teamsitzung in vertrauter Runde und ab jetzt werde ich nicht mehr dabei sein, leider.

Es war mein Entschluss nach fast einem Jahrzehnt bei Von Anfang an. aufzuhören und mich nur noch meiner Arbeit in der Praxis in Großhansdorf zu widmen. Der entwicklungspsychologischen Arbeit von Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren bleibe ich weiterhin verbunden.

Ich danke meinen lieben Kolleginnen für die Jahre der inhaltsvollen-gemeinsamen Arbeit. Ich durfte viel durch euch und mit euch zusammen lernen in den vergangenen Jahren. Die entwicklungspsychologische Arbeit hat meinen beruflichen Weg und meine persönliche Entwicklung entscheidend mit geprägt. Dafür bin ich sehr dankbar und das werde ich mir bewahren!

In den letzten Jahren habe ich in meiner Einzeltherapie- und Paartherapie Arbeit feststellen können, wie wertvoll meine Erfahrungen aus der Entwicklungspsychologie für die therapeutischen Arbeit in der Praxis sind. Besonders die Erkenntnisse der Bindungsforschung zu kennen ist grundlegend, wenn man erfolgreich mit Paaren arbeiten möchte.

„Bindung ist das gefühlstragende Band, das uns über Raum und Zeit miteinander verbindet,“ sagt John Bowlby, der Pionier der Bindungsforschung.

Nach diesem Verständnis arbeite ich mit Paaren und Einzelpersonen und fühle mich auch weiterhin mit meinen ehemaligen Kolleginnen verbunden. Alles hat seine Zeit und die Verbindung bleibt, wenn wir uns auch nicht mehr regelmäßig sehen. Das hilft mir persönlich die Trennung von meinem ehemaligen Team zu verschmerzen.

In diesem Sinne grüße ich Sie sehr herzlich in den ersten Tagen des Herbstmonats September,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel.

An diesem WE endet das Schleswig-Holstein Musikfestival und ich durfte gestern bei einem Konzert des NDR Radiohpilharmonie Orchesters in Lübeck dabei sein. Zuvor hatte ich noch Zeit und konnte vom Aussichtsturm der St. Petri Kirche einen Blick auf das Lübecker Holstentor werfen.

Das Abendlicht ließ einen herrlichen Blick auf die beiden Türme des Tores zu, wie ein Liebespaar eng miteinander verbunden stehen sie beieinander, bilden eine Einheit. Ein beeindruckender Anblick, der mich ins Nachsinnen kommen lässt.

Seit 1478 steht dieses Denkmal in der Hansestadt und erzählt seine Geschichte den Besuchern. Im Obergeschoss des letzen Stadttores von Lübeck befindet sich ein Museum. Draußen auf dem Vorplatz ist auch an diesem Tag  ein Hochzeitspaar zu sehen, das sich vor der historischen Kulisse für das Hochzeitsalbum ablichten läßt.

Die Liebe war zu allen Zeiten eins der wichtigsten Themen der Menschheit. Am Tag der Hochzeit sind wir so eng miteinander verbunden, wie wir es uns versprechen, dass es in der Zukunft bleiben soll. Dabei ist es für die Liebe auf Dauer wichtig, dass wir ein ausbalanciertes Nähe-Distanz Verhältnis zueinander entwickeln. Denn die Liebe stirbt in der Abhängigkeit mit- und voneinander.

Zu jeder Paarbeziehung sollte im Laufe der Jahre eine gute Selbstentwicklung gehören. Die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen braucht Pflege, ausreichend Zeit zu zweit, das gilt es zu beachten und in die Hektik des Alltags einzuplanen.

In meiner Arbeit mit Paaren und Einzelpersonen erlebe ich immer wieder, dass Menschen sich in ihrer Paarbeziehung gegenseitig überfordern, weil sie alles für den Partner sein wollen. Dies Erwartung ist eine Überforderung für das Gegenüber und killt die Beziehung irgendwann. Wenn die Liebe auf Dauer bleiben soll, muss sie sich ständig selbst erneuern. Wie das gelingen kann, mit diesen Fragen kommen Paare in die Paarberatung und suchen Hilfe in meiner Praxis.

Wie kann ich als „autonomer Mensch“ (wieder) lieben? Haben Sie sich das auch schon einmal gefragt und bisher noch keine Antwort gefunden? „Die Liebe stirbt in der Abhängigkeit“, das sagt der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem neuen Buch „Future Love“.

Als Liebespaar brauchen wir einander, weil wir uns lieben, sage ich als Paartherapeutin. In der Praxis des Alltags gelingt der Spagat zwischen Bindung und Autonomie nicht ohne weiteres. So mache Partnerschaft ist an dieser Herausforderung schon gescheitert.

Ich biete Ihnen in meiner Praxis für Einzeltherapie und Paartherapie kompetente Hilfe bei Partnerschaftsproblemen an. Vereinbaren Sie einen Termin in meinem Online-Kalender oder rufen Sie mich einfach  an. Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Mit beschwingten Grüßen nach meinem Konzertabend am Wochenende,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Am 17.Juli wurde im Auditorium der Bucerius Law School in Hamburg gefeiert: 10 Jahre entwicklungspsychologische Elternberatung bei „Von Anfang an.“

Die Beratungsstelle für Eltern mit Kindern von 0-3 Jahren hatte für mich in den zurückliegenden 10 Jahren einen festen Platz in meinem Berufsleben, denn ich gehöre zum Team. Und deshalb habe ich natürlich mitgefeiert, das war ganz selbstverständlich.

Als Festrednerin war an diesem Tag die Analytische Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin Frau Prof. Rass eingeladen und begeisterte die bunte Zuhörerschar im Hörsaal. In ihrem Vortrag über „Bindung und Bildung aus entwicklungspsychologischer Sicht“ ging es  um das Thema frühkindliche Bindung und Affektregulation, um diese Themen geht es in der Beratungsarbeit bei „Von Anfang an.“ auch.

Das Neugeborene braucht vor allem eine feinfühlige Mutter, die dem heranwachsenden Kind viel fürsorgende, beruhigende Hilfe und häufigen Körperkontakt zur Verfügung stellen kann. Die neuronale Struktur des Gehirn entwickelt sich erst noch und das Baby ist in den ersten 18 Monaten, so sagen es die neuesten Forschungsergebnisse, vorrangig auf eine Mutter angewiesen, die dem Kind viel Ruhe und Körperkontakt zur Verfügung stellt. Erst dann kann das Kind intern eine gute Stressverarbeitung entwickeln.

Wenn nun eine Mutter nachgeburtlich nicht in der Lage ist ihrem Baby genügend Ruhe und Körperkontakt zu geben, weil sie z.B. eine stressige Geburt erlebt hat. Dann braucht diese Mutter häufig selbst erst einmal viel Unterstützung, um ihr Neugeborenes ausreichend beruhigen zu können. Für „diese Fälle“ kann eine frühe entwicklungspsychologische Beratung eine große Hilfe sein. Hier ist die Beratungsstelle „Von Anfang an.“ mit ihrem professionellen Angebot ein Ansprechpartner für Eltern. Seit 10 Jahren bietet hier ein Experten- Team schnelle und kompetente entwicklungspsychologische Hilfe an. Weitere Informationen zu diesem Angebot finden Sie unter:   www.vonanfang.eu

Wenn Sie mehr über die Arbeit von Frau Prof.Eva Rass lesen möchten, finden Sie hier https://www.klett-cotta.de/buch/Kinder-_und_Jugendliche/Bindung_und_Sicherheit__im_Lebenslauf/16104 mehr Informationen.

Meine Erfahrungen und mein Wissen aus den 10 Jahren der Beratungsarbeit bei „Von Anfang an.“ fließen natürlich auch in meine Einzel- und Paarberatung in der eigenen Praxis mit ein, das bleibt gar nicht aus.

In der Einzeltherapie und Paartherapie arbeite ich nach den aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung, der Bindungs- und Affektregulationsforschung, das ist für mich ganz selbstverständlich. Diese Themengebiete begeistern mich persönlich und interessieren mich fachlich sehr.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, schreiben Sie mir gerne oder rufen Sie mich einfach an.

Ich freue mich auf Sie!

Mit fröhlichen Grüßen nach meiner Sommerpause,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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In der zurückliegenden Woche hat die Sommerzeit begonnen, zeitgleich durften wir in weiten Teilen Deutschlands herrlichen Sonnenschein genießen. In diesen Tagen beginnt nun auch in den verschiedenen Bundesländern nach und nach die Schulferienzeit. Viele Familien und Paare freuen sich auf ihre Urlaubszeit. Vor mir liegt auch die lang ersehnte Sommer- und Arbeitspause.

Die Ferienzeit ist für viele von uns auch eine Zeit der intensiven Begegnungen miteinander-endlich Zeit haben füreinander! Vorfreude und ganz bestimmte Erwartungen an diese gemeinsame Zeit gehören meistens auch dazu.

Dabei gilt es im Urlaub ein Gleichgewicht zu finden, um einerseits unsere Bedürfnisse nach Aktivität, Kreativität,  Neugier auf etwas Neues auszuleben. Und auf der anderen Seite die in uns angelegten Bedürfnisse nach Ruhe, Stille und Sicherheit zu finden. Diese Energiequellen und Kräfte, die uns im Leben antreiben, wollen insbesondere im Urlaub gelebt werden. Gelingt es uns in dieser Zeit darauf zu achten und schaffen wir es, diese Quellen „anzuzapfen“ und zu stillen, so fühlen wir uns im Anschluss an die Urlaubszeit erholt und zufrieden.

In meiner Praxis höre ich in den Beratungsgesprächen immer wieder, dass die Urlaubszeit insbesondere für Paare zur Herausforderung oder Überforderung wird. In dieser Zeit „prallen“ nicht selten die Partner in ihrer Unterschiedlichkeit aufeinander und es kommt zu Streitigkeiten. Gelingt ein Austausch im Vorfeld des Urlaubs über die unterschiedlichen Erwartungen und schenkt sich ein Paar dann genügend Raum für die Gestaltung des Urlaubs, so kann es gelingen eigene Energiequellen aufzutanken und erholt aus dem Urlaub zurück zu kehren.

Ich wünsche meinen Lesern eine ganz spannende und entspannende Urlaubszeit zugleich, dass Sie und Ihre Lieben erholt aus den Ferien zurück kehren, um anschließend mit neuen-wertvollen Erfahrungen in den Alltag starten zu können.

In meiner Praxis für Einzeltherapie und Paartherapie kehrt jetzt eine Urlaubsphase ein, aber Sie können gerne über meinen Online-Kalender buchen oder per Email einen Termin vereinbaren.

Mit sommerlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Kleine Kinder lieben es Enten zu füttern. Immer wenn ich irgendwo auf dem Wasser Enten sehe, muss ich daran denken, denn so erinnere ich es auch von meinen Kindern.

In der zurückliegenden Woche hatte ich Gelegenheit auf der Ostsee Enten zu beobachten, die in aller Ruhe ihre Bahnen schwammen. Wie eine kleine Familie wirkte die Entengruppe auf mich, die sicher miteinander verbunden schien. Enten sind außer in der Paarungszeit immer in Gruppen anzutreffen, das ist arttypisch für sie. Sie leben in Beziehung zueinander.

Auch Babys nehmen schon in den ersten Lebensmonaten Kontakt zu anderen Kindern auf und mögen es in einer Gruppe zu sein.  Aus neuesten Studien wissen wir, dass Babys schon sehr früh Strategien entwickeln, um mit anderen Babys in Kontakt zu kommen. Diese Kontakte sind der Beginn von Beziehungen und für sie eine Quelle für ihre soziale, emotionale und geistige Entwicklung.

Der französische Forscher Montagen hat in seiner Forschungskrippe festgestellt, dass Säuglinge untereinander schon mit ca. 5 Monaten über sogenannte „Sockelkompetenzen“ verfügen, um Beziehungen aufzubauen. Sie beobachten andere Kinder, betasten andere, fangen an sich zielgerichtet zu bewegen, andere nachzuahmen und zu Nachahmung zu animieren sowie ihren Willen zur Interaktion zu bekunden. Mit ca. neun Monaten versuchen Babys, anderen einen Gegenstand hinzureichen, um in Kontakt zu kommen.

In der Tierwelt können wir beobachten, was sich ähnlich bei uns Menschen in der Entwicklung abzeichnet. Als Mensch brauchen wir mindestens einen anderen Menschen zu dem wir eine sichere Beziehung aufbauen und bei dem wir uns sicher gebunden fühlen. In der Regel sind das zu Beginn die  Mutter und der Vater. Später suchen wir uns dann Spielkameraden, Freunde und noch später einen Lebenspartner. Paarbeziehungen sind Bindungsbeziehungen, das lehrt uns heute die Bindungs-Forschung.

Gelingt eine Paarbeziehung auf Dauer nicht, so hat das immer auch mit unseren frühen und früheren Beziehungserfahrungen zu tun. Beziehungsabbrüche und häufige Konflikte, nicht nur mit dem Partner, treten dann im Zusammenleben auf und machen es schwer verbindlich in einer Beziehung zu bleiben.

In meiner Praxis für Paarberatung und Paartherapie biete ich Menschen, die ihre Beziehungsfähigkeit verbessern möchten meine therapeutische Unterstützung an. Scheuen Sie sich nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn es darum geht an ihrer Paarbeziehung zu arbeiten oder buchen Sie einen Termin für eine Einzelberatung , wagen Sie einen ersten Schritt!

Ich freue mich über Ihre Anmeldung mit dem Anmeldeformular oder über Ihren Anruf!

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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