Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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Nun erwartet uns schon zum zweiten Mal ein Weihnachtsfest inmitten der Pandemie, die fünfte Welle erreicht gerade unseren Alltag. Ich möchte Ihnen trotzdem ein schönes Weihnachtsfest wünschen, frei nach dem Motto, wir haben ja immerhin keinen Krieg und es fallen keine Bomben vom Himmel. Sie zucken jetzt vielleicht zusammen, aber eben diese Worte hörte ich heute von einer Klientin.

Ja, wir müssen uns wieder gut schützen, social distance ist angesagt und wir sollten uns auf den Weg zur Boster Impfung begeben. Als ich im November mit der dritten Impfung dran war, gehörte ich noch zu den Ersten die erneut den Arm hin hielten. Bei mir in der Praxis für Paarberatung und Paartherapie gibt es jetzt seit zwei Wochen die 2G+ Regelung. Mit Blick auf das was uns laut Prognosen im Januar erwartet, bin ich froh meine Klienten schon einmal an diese Regelung gewöhnt zu haben.

Und was bedeutet die fünfte Welle für uns alle, die wir in Paarbeziehungen leben?? Ganz sicher eine erneute große Herausforderung in dieser stressigen Zeit zu bestehen. Zu mir in die Praxis kommen in den letzten Wochen vermehrt Paare, deren Partnerschaft schon sehr zerrüttet ist, die den Mut für eine Paarberatung schon viel früher hätten aufbringen sollen. Hier kann ich nur noch einmal sagen „währet den Anfängen“ und denkt nicht grundsätzlich, ihr müsst immer alles alleine schaffen! Denn „Beratung hilft besser leben“, so heißt es in der Überschrift einer Broschüre der Ehe- und Lebensberatungsstellen der Diakonie.

Als ich in diesen Tagen Weihnachtspost der Internationalen Community für Emotionsfokussierte Paartherapie aus Canada von Sue Johnson (sie entwickelte die anerkannte Methode) bekam, hieß es dort: I wish you a peacefull and joyful Christmas… Ich wünsche Ihnen auch ein friedvolles und freudvolles Weihnachtsfest, vor allem wünsche ich Ihnen das für Ihre Partnerschaften!! Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein paar Tage zum Durchatmen und zum Kraftschöpfen für das, was noch kommt und um zu spüren, dass das Leben nicht nur Stress und Arbeit bedeutet.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit bis zum Wiedersehen und Hören im Neuen Jahr 2022, bleiben Sie gesund !! Und ja, Sie dürfen mir gerne unter Kontakt schreiben, wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten.

Mit weihnachtlich-herzlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Als ich mich an den Computer setze, stelle ich überrascht fest, dass es schon zwei Monate her ist, seit ich meinen letzten Blogbeitrag geschrieben habe. In der Zwischenzeit musste ich so einiges gesundheitlich (kein Corona, es war das Knie) bewältigen, dadurch gab es eine größere Schreibpause, ich hatte keine Muße zum Schreiben. Und schwups steht die Adventszeit vor der Tür…

Ich weiß nicht, wie es Ihnen in der erwartungsvollen vorweihnachtlichen Zeit inmitten der vierten Coronwelle geht? Ich persönlich habe schon damit zu kämpfen, dass es jetzt in den zweiten Winter mit Maske, Desinfektionsmittel, Äbstandsregeln und Kontakteinschränkungen geht. In meine Praxis für Paartherapie kommen immer öfter Paare mit dem dringendem Bedarf für Paarberatung, die von großer Not in ihrer Paarbeziehung berichten. Was mich besonders berührt, es sind vorrangig junge Paare und Familien, die sich zur Paartherapie anmelden.

Im Monat Oktober gab es einen großen Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Emotionsfokussierte Paartherapie, unter dem Titel „Was bringt Paartherapie“. Darin wird Professor Rösler von der Katholischen Hochschule Freiburg mit den Worten zitiert „Klar ist, dass ein großer Bedarf für Paartherapie besteht“. Von ihm wurde das Lehrbuch „Paarprobleme und Paartherapie“ geschrieben. Professor Rösler ist auch derjenige, der die EFT (Emotionsfokussierte Paartherapie) in den Beratungsstellen der Diakonie in Deutschland zur Anwendung gebracht hat. Seit einigen Jahre habe auch ich mich mehr und mehr der Emotionsfokussierten Paartherapie zugewandt und arbeite damit.

Kommen Paare in die EFT Therapie geht es erstens um Deeskalation: Anhand alltäglicher Konflikte wird der stereotype Interaktionszyklus identifiziert, etwa das Verfolger-Vermeider Muster. Der Streit wird umgedeutet als verzweifelter Versuch beider, die alte Bindung wiederherzustellen. Er ist ein Teufelskreis, den man als gemeinsamen Feind verstehen kann.

Im zweiten Schritt geht es darum, Bindung wieder herzustellen: Wenn die Partner sich selbst und sich gegenseitig wieder akzeptieren, werden sie aufgefordert sich mit ihren Bindungsbedürfnissen direkt an ihren Partner zu wenden. Dabei sollte zuerst der vermeidende Partner auf den anderen zugehen, sobald dieser seine anklagende Rolle aufgegeben hat.

Im dritten Teil geht es um Konsolidierung: Diese Interaktionen führen zu sogenannten change moments. Die Partner haben erstmals wieder die Erfahrung gemacht, dass der andere auf ihre Bedürfnisse eingehen kann. Nun werden inhaltliche Konflikte bearbeitet.

Noch besser wäre es allerdings, so sagt es Christian Rösler, wenn Paare die Prävention ernster nehmen würden. „Es macht viel mehr Sinn die Partnerschaft von Beginn an mehr zu pflegen, anstatt erst dann Beratung in Anspruch zu nehmen, wenn es bereits kriselt.“ Dieser Hinweis soll auch Sie, meine Leser ermutigen rechtzeitig und auch im zweiten Corona-Winter ihre Paarbeziehung zu pflegen, sich gegenseitig Zeit und Wertschätzung zu schenken. Wenn Sie dafür Unterstützung oder Ideen benötigen, schreiben Sie mir gerne eine Email unter diesem Link.

Ich wünsche Ihnen eine helle und erwartungsreiche Adventszeit,

mit herzlichen Grüßen Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

Es ist Herbst-heute hatte ich meinen Spaß bei der Ernte…das kommt gar nicht so oft vor bei mir, dass ich direkt vom Baum ein paar reife Früchte ernte. Heute bot sich mir die Gelegenheit und ich habe reichlich zugegriffen:-) Als ich die leckeren grün-roten Äpfel und Birnen dann so vor mir sah, kamen mir ein paar Gedanken, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

In der Paarbeziehung ist es ähnlich, wie bei der Ernte von Früchten, dass wir durch unterschiedliche Phasen hindurch reifen, um einen Reifegrad für die Ernte zu erreichen. Zumindest spricht man auch in der Betrachtung von Partnerschaften von Frühling/Sommer/Herbst und Winter-Phasen.

Zu Beginn einer Beziehung fühlt es sich ähnlich an, wie wir es im Frühling der Jahreszeiten erleben. Alles sprießt, ist neu und spannend, die Gefühle sind am „knospen“, sich immer intensiver entwickelnd. Unser Blick scheint nur auf das Positive des Partners gerichtet zu sein.

Im Sommer, der Zeit in der Mitte des Lebens und einer Liebesbeziehung, steht alles in voller Blüte und eine gewisse Leichtigkeit der Beziehung zeigt sich noch. Gleichzeitig steht ein Paar auch vor der Herausforderung die Andersartigkeit des Partners anzunehmen und in das Alltagsleben zu integrieren. In der Regel bewältigen wir den gemeinsamen Alltag und die aufkommenden Probleme miteinander und sind nicht gegeneinander aufgestellt. Wir erleben im besten Fall Zufriedenheit in der Partnerschaft und fühlen uns in guter Weise verbunden, nämlich als sicher gebunden mit dem Partner. Wenn wir in dieser Phase hier „gereift“ sind, naht irgendwann der Herbst…

Der Herbst in der Partnerschaft ist leider sehr häufig die schwierigere Zeit für die Beziehung. Hier zeigt sich, ob wir genug Resilienz für die herausfordernde und dunkler werdende Herbstjahreszeit entwickeln konnten. Die Früchte im Herbst fallen gut gereift aus, wenn wir uns als Partner in der davor liegenden Phase ausreichend um die Partnerschaft bemüht haben, wenn wie füreinander da waren, genügend Zeit zu zweit möglich war, wir miteinander eine gute Kommunikation entwickeln konnten, wenn wir eine stabile  Bindungsbeziehung entwickelt haben.
Ist das über den Sommer hinweg bis in den Herbst der Beziehung hinein gelungen, überlebt die Partnerschaft bis in den kalten Winter hinein, und unsere Altersliebe trägt uns auch durch den letzten Abschnitt des partnerschaftlichen Lebens.

In der Emotionsfokussierten Paartherapie, der paartherapeutischen Methode nach der ich in der Paartherapie arbeite, geht es um eine Stärkung der emotionalen Verbindung des Paares und um eine Veränderung der Interaktionspositionen. Das emotionale Band zwischen den beiden Partnern soll durch den therapeutischen Prozess gestärkt werden, sodass sich eine sichere Bindungsbeziehung zwischen den Partner entwickeln kann.

Zu mir in die Paartherapie kommen Paare, die in einer der Phasen stecken bleiben, die feststellen, wenn wir so weiter machen, geht die Beziehung auseinander. Die Paare stellen dann häufig fest, wir sind „emotional am verhungern“ in unserer Beziehung und brauchen Hilfe, wenn wir zusammen bleiben wollen.

Wenn  Sie sich Hilfe für Ihre Paarbeziehung wünschen, wenn Sie darüber nachdenken eine Paartherapie machen zu wollen, schreiben Sie mir gerne über mein Kontaktformular. Ich freue mich über Ihre Nachrichten.

Mit herzlich-herbstlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Was lange währt-wird endlich gut, so sagt man. Ich würde in meinem Fall sagen „es hat lange genug gedauert-jetzt ist es endlich so weit!“. Ja, nun kann es weiter gehen mit meiner Arbeit in neuen Räumen in Großhansdorf im Ortsteil Schmalenbek.

Ab dem 01.09. gehen die Türen auf und Sie sind herzlich Willkommen und eingeladen in die neuen Räume für Paartherapie in Großhansdorf in den Ahrensfelder Weg 6 zu kommen. Das kleine Therapiehaus (Foto) bietet zu einem Teil den Fachbereich Logopädie an und zum anderen Teil den Fachbereich Paartherapie und Paarberatung für junge Eltern und Familien.

Hier in diesen Räumen wird es genug Platz geben, um auch unter den Corona-Sicherheitsbeschränkungen mit gutem Gewissen Präsenzsitzungen durchführen zu können. Wie schon in den vergangenen Jahren liegt der Schwerpunkt meiner Paartherapeutischen Arbeit in der Emotionsfokussierten Paartherapie (kurz EFT) nach Dr. Sue Johnson/Kanada. Wer sich dazu weiterführend informieren möchte, findet bei Wikipedia unter Emotionsfokussierte Paartherapie mehr darüber. Die EFT-Methode ist eine der weltweit erfolgreichsten und die am häufigsten evaluierte Paartherapiemethode, die es gibt. In diesem Jahr startet in Deutschland die erste Evaluation von EFT unter uns Therapeuten. Bei EFT geht es im wesentlichen darum, die sichere Bindung des Paares zu fördern oder zu entwickeln, wenn diese bisher noch nicht vorhanden war oder aber verletzt wurde. Der Paartherapeutische Prozess möchte die emotionale Beziehung des Paares stärken und zu mehr Nähe miteinander anleiten. Sollte eine Partnerschaft sehr zerstritten und/oder sich ein Paar sehr entfremdet haben, und das über einen längeren Zeitraum, bedarf es viel Geduld, Zeit und Motivation, um die Beziehung zu retten. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen ist eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Paartherapie.

In den vergangenen Wochen haben mich sehr viele Anfragen für Paartherapie erreicht. Das Bedürfnis nach Unterstützung ist bei Paaren im vergangenen Jahr sehr angestiegen. Das Corona-Jahr hat uns allen viel, teils zu viel abverlangt. Die erlebten Entbehrungen mit den fehlenden sozialen Kontakten haben viele Paarbeziehungen auf eine harte Probe gestellt, das ist zumindest die klinische Beobachtung aus meinem Praxisalltag.

Ich freue mich nun auf meine alte Arbeit-in neuen Räumen und heiße Sie herzlich Willkommen, wenn Sie Interesse an einer Paartherapie haben sollten. Allerdings kann es passieren, dass Sie etwas Geduld mitbringen müssen, denn ich werde vorerst mit Wartezeiten arbeiten müssen.

Mit herzlichen spätsommerlichen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Nun ist er da, der Sommer-und die Ferienzeit hat für viele von uns bereits begonnen. Es ist ein wahrer Segen endlich ein paar freie Tage zu haben und mit weniger Corona-Beschränkungen Reise- und Freizeitfreuden erleben zu können. Auch für mich gilt diese Freiheit, einfach einmal weg fahren zu können und Freizeit zu haben.

Die Ferienzeit ist auch eine wunderbare Chance für die Paarbeziehung, um endlich so richtig aufzutanken zu können. Gerade jetzt tut Urlaub gut, wo uns Corona nicht mehr ganz so gefangen hält, wie in den letzten Monaten. Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt die Sommerwochen für Ihre Paarbeziehung zu nutzen, um durch das Sommerlicht für sich selbst zu tanken und durch gute Gespräche Ihre Paarbeziehung zu nähren. Wie aber kann das in meiner Partnerschaft gelingen, fragen Sie sich vielleicht??!

„Es geht darum, in allen Bereichen des Zusammenlebens die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und sie dem Partner mitzuteilen.“ So schreibt es meine Kollegin Nele Sehrt es in ihrem Buch „Liebe passiert, Beziehung ist Arbeit“. Ja, das ist auch meine Erfahrung in meinem Beratungsalltag, dass es im Wesentliche in Paarbeziehung darum geht Wünsche und Bedürfnisse einander mitzuteilen. Und gleichzeitig ist das fast immer der Grund, warum Paare zu mir in die Paartherapie oder in die Paarberatung kommen, weil gerade das nicht gelingt und so schwierig ist. Es stellt eine erhebliche Herausforderung für viele Paare dar, über eigene Bedürfnisse und Wünsche in einer wirklich wertschätzenden Atmosphäre miteinander zu sprechen. Eine Reihe von Paare wagen ein solches Reden und merken dann, wie schwer es ist, wirklich vorwurfs- und forderungsfrei ein Paargespräch zu führen. Eine solche Atmosphäre herzustellen ist der Schlüssel zu einem gelingenden Paargespräch, um zu einer verständnisvollen Paarkommunikation zu gelangen, denn ansonsten können aus Zwiegesprächen auch schnell Zwietrachtgespräche werden, die dann der Beziehung sehr viel Streß bereiten.

Ich wünsche Ihnen, meinen Lesern und allen Paaren, dass Sie diesen Sommer und die Ferienzeit für eine gelingende Paarkommunikation nutzen. Frei von Verpflichtungen und mit etwas mehr Ruhe als im Alltagsgeschehen lässt es sich leichter in einer wertschätzenden Atmosphäre über Bedürfnisse und Wünsche reden.

Wenn Sie Hilfe und Unterstützung für Ihre Paarbeziehung benötigen, wenn Sie sich eine Paarberatung oder Paartherapie wünschen, schreiben Sie mir gerne eine Nachricht unter: https://kloepperwenzel.de/pages/kontakt.phpd

Ich freue mich über Ihre Nachrichten, ab dem 01.09. bin ich dann in Großhansdorf im Ortsteil Schmalenbeck in meinen neuen Räumen wieder für Sie da.                                                                                 Bleiben Sie gesund und genießen Sie die lichten Monate des Jahres zum Auftanken! Ich wünsche Ihnen, dass Sie in den Sommerwochen, insbesondere nach den vielen Corona-Lockdown-Wochen, auftanken und neue Kraft schöpfen können für die kommenden Wochen und Monate.

Mit sehr herzlichen sommerlich-sonnigen Grüßen,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Dornröschenschlaf beendet!

5.6.2021
Ute Klöpper-Wenzel
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Hoffentlich irritiert Sie der Titel nicht, denn es geht um ein ernstes Thema: Deutschland erwacht aus dem Pandemie-Dornröschenschlaf. So erlebe zumindest ich unsere aktuelle Lage im Land. Die Inzidenzwerte sinken, endlich, wie in der Presse zu lesen und im Fernsehen zu sehen ist.

Wir dürfen uns endlich wieder etwas freier bewegen, dürfen uns wieder mit mehreren Haushalten verabreden, dürfen im Land reisen, Freunde und Familie an anderen Orten treffen, das Gesellschafts- und Kulturleben lebt wieder auf. Wie bei Dornröschen tut sich wieder eine Weite auf, die der Seele, die dem Menschen gut tut, die wir zum Leben brauchen-Beziehungen zu leben und Kontakt mit anderen haben zu dürfen! Wenn wir uns persönlich sehen, wenn wir uns live in die Augen schauen können, wenn ein Treffen nicht in erster Linie online oder am Telefon stattfinden muss, dann verändert sich etwas im Nähe/Distanz Gefühl und das tut schlichtweg gut.

Hinter mir liegt ein anstrengender privater und beruflicher Umzug, der gefühlt auch mich in eine Art Dornröschen-Schlafmodus versetzt hat. Ab September werde ich in neuen Räumen wieder im Großhansdorfer Ortsteil-Schmalenbeck tätig sein. Nachdem ich übergangsweise während des Corona-Jahres in meinem Privathaus einen Beratungsraum eingerichtet hatte, um dort mit ausreichend Platz die vorgeschriebenen Abstands-und Hygienerichtlinien einhalten zu können. Bis September geht meine Arbeit in gewohnter Art und Weise weiter, d.h. Sie können einen Termin für Paarberatung oder Paartherapie als Online-Sitzung oder auch als Präsenzsitzung mit mir vereinbaren. Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an, ich werde mich gerne mit Ihnen in Verbindung setzen.

Ich möchte Ihnen hier noch einen Link empfehlen https://www.youtube.com/watch?v=MpnyrAvTCaI, der Sie über meine Paartherapie-Methode informieren soll, die Emotionsfokussierte Paartherapie nach Dr. Sue Johnson/Kanada.

Ich wünsche Ihnen ein ganz schönes Wochenende, dass Sie den angekündigten Sonnenschein so richtig genießen können!!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Intimität in Corona-Zeiten

25.4.2021
Ute Klöpper-Wenzel
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Ehrlich gesagt habe ich mich etwas gescheut über das Thema Sexualität, Intimität und Verlangen in dieser bewegten und krisenhaften Zeit zu schreiben. Aber irgendwie kam mir beim Aufräumen, ich werde demnächst umziehen, ein Buch von David Schnarch mit dem Titel „Intimität und Verlangen“ in die Hände, das hat mich zu diesem Thema geführt.

In meine Praxis für Paartherapie kommen seit Wochen vermehrt Paare, die durch die Corona-Krise in eine schwere Ehekrise geraten sind, die sich mit dem Thema Trennung beschäftigen oder vor kurzem auseinander gezogen, und nun einen letzten Rettungsversuch durch eine Paarberatung wagen wollen.

In den allermeisten Fällen hatten die Paare, die jetzt akut eine Paartherapie wünschen, auch schon vor der Corona-Krise Anzeichen einer Schieflage in ihrer Partnerschaft. Bedingt durch die Pandemie verbringen Paare viel mehr Zeit miteinander, es fehlt an Ablenkungsmöglichkeiten und es fehlen Kontakte nach außen. So manches Ehe-Schiff gerät dramatisch in eine Notlage.

In seinem Buch über Intimität in der Partnerschaft, spricht David Schnarch von den „4 Points of Balance“. Was er damit meint sind die folgenden Fähigkeiten, die eine gelingende Beziehung braucht:

-Ein jeder der Partner sollte die Fähigkeit und Reife erlangt haben zu sich selbst zu stehen. Beziehung braucht ein ausreichend entwickeltes Selbstbewusstsein beider Partner.

-Ein jeder der Beiden sollte die Fähigkeit erworben haben, sich selbst bei Aufregung beruhigen zu können, das bedeutet über eine eigene Selbstkontrolle zu verfügen.

– Beide Partner sollten beharrliches Interesse haben an sich selbst zu arbeiten, um ihre eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

– Und jeder von beiden sollte über die Fähigkeit verfügen in schwierigen Situationen und bei Stress maßvoll zu reagieren.

Das liest sich vermutlich für Sie sehr anspruchsvoll und nahezu unerreichbar, zumindest geht es selbst mir so, wenn ich ehrlich bin. Ja, eine zufriedene und erfüllte Partnerschaft gelingt eben nicht so ohne weiteres und wie von alleine. Es braucht viel Einsatz, Geduld miteinander und ausreichendes Engagement, um sich sicher gebunden zu fühlen. Die langandauernde Corona-Krise erschwert uns allen das Zusammenleben auf das äußerste-bleiben Sie am Ball, am „Beziehungsball“.

Schreiben Sie mir, wenn Sie Gedanken haben zu dem Thema Partnerschaft oder wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten für ein Gespräch. Paartherapie hilft in vielen Situationen, wenn die Krise da ist, braucht es ein Kriseninterventionsgespräch.

Ich wünsche Ihnen starke Nerven, viel Zuversicht und Gesundheit in dieser herausfordernden Zeit!!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Nichts anderes beschäftigt uns in diesen Wochen so sehr, wie das Corona-Thema. Ja, leider! Seit nunmehr einem Jahr ist unser Leben immer noch stark betroffen durch die Pandemie und das macht uns allen zu schaffen, hat unser Leben sehr verändert und verändert es noch immer.

Als ich vorletzten Sommer meinen Urlaub zum wiederholten Male in Dänemark verbrauchte, entstand dieses lustige Foto von dem jungen Bock, der so neugierig in die Kamera schaut. Es war ein herrlicher Sommertag und alle Besucher im Knutenborg Park auf Lolland erfreuten sich an der sommerlichen Atmosphäre in dem weitläufigen Tierpark. Auf den Picknickplätzen saßen Familien bunt gemischt und verspeisten ihre mitgebrachten Delikatessen, umgeben von der herrlichen Natur und genossen entspannte Momente an frischer Luft. In Gedanken versetze ich mich in diese Urlaubsmomente zurück und „reanimiere“ in mir die dazugehörigen Gefühle der Zufriedenheit und des Wohlbefindens. Wie gut mir das tut und ein kleines Lächeln entsteht in mir.

Die Psychologin Dr. Annegret Wolf rät gegen den Corona-Blues: „Es ist wichtig sich nicht passiv zu fühlen, und sich zurückzuziehen und sich hilflos zu fühlen, sondern aktiv zu bleiben.“ Für  mich bedeutet das, dass ich mich um mich selbst kümmern muss. Ich brauche eine Tagesstruktur. Aufstehen wie immer-dem Körper einen Rhythmus geben-etwas frühstücken, dass mir gute Laune macht-meinen Lieblingsmusiksender hören-mir überlegen, wen ich heute anrufen könnte, um meine sozialen Kontakte zu pflegen. So kann ich selbst dafür sorgen, dass ich mein Denken und Fühlen positiv beeinflusse.

Ich brauche auch Smartphone-freie Zeiten, um mich nicht mit Informationen überschütten zu lassen, von denen ich manchmal gar nicht weiß, ob sie stimmen. Jeder weiß etwas anderes. Das ständige Checken von Nachrichten macht unruhig und nervös. Stattdessen entscheide ich mich täglich für eine ausgiebige Einheit an Bewegung, mache einen Spaziergang oder einige Übungen auf meiner Yogamatte, die immer bereit liegt:-) Hinterher stelle ich fest, wie sich mein Denken und Fühlen verändert durch die Bewegung und das Frühlingslicht, das sich jetzt immer öfter blicken lässt.

„Erholen Sie sich zum Abschluss des Tages. Wenn Sie tagsüber viel online sind, sollten Sie das abends ändern und lieber ein Buch lesen, stricken, malen, gärtnern oder ein Hörbuch hören, weil das Gehirn Abwechslung braucht. Auch kleine Dankbarkeitsrituale oder eine kurze Meditation helfen vielen abends beim Abschalten“, schreibt die Psychologin Dr. Annegret Wolf.

Hier bei mir in meiner Praxis für Paartherapie finden sich unter der Corona-Pandemie vermehrt Paare ein, die über die lange Phase der Pandemie mit ihrer Beziehung in die Schieflage geraten sind. Es kommen leider immer mehr Paare, die eine Trennungsberatung suchen. Viele Partnerschaften sind durch den Lockdown bis an ihre Grenzen und darüber gefordert.

Ich möchte hier für alle, die sich für das Partnerschaftsthema „Ist Liebe machbar“ interessieren, einen Link empfehlen mit einem Video dazu. Es spricht dort mein EFT- Ausbilder und Trainer Matt Angelstorff aus Berlin, der in EmotionsFokussierter PaarTherapie (EFT; siehe auch Wikipedia) in Deutschland lehrt und unterrichtet: https://www.paartherapie-berlin-mitte.de

Heute beginnt hier bei mir der Tag mit Sonnenschein und ich möchte Ihnen gerne etwas von diesem Sonnenschein nach Hause schicken. Bleiben Sie zuversichtlich und arbeiten Sie sich ermutigt durch den Corona-Alltag, das wünsche ich Ihnen!! Sollten Sie Fragen haben oder einen Termin für eine Paarberatung  vereinbaren wollen, schrieben Sie mir gerne.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start den Frühlingsalltag!

Herzlichst,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel.

In den Weihnachtstagen bekam ich einen Hyazinthen Blumengruß geschenkt, der sich über Neujahr hinweg zu diesem kleinen Kunstwerk entwickelt hat: Zwei Blüten die in entgegensetzte Richtungen wachsen-hübsch anzuschauen, wie ich finde.

Bei den Paaren, die sich in diesen Tagen des neuen Jahres bei mir anmelden und eine Paartherapie beginnen möchten, hat sich die Beziehung ähnlich auseinander entwickelt, in zwei unterschiedliche Richtungen. Beide Partner spüren eine große Distanz, die Liebe zueinander scheint verloren gegangen zu sein.

Als ich vor kurzem auf NDR-Kultur einen Beitrag zum Thema „wie unsere Gedanken unser Leben bestimmen“ hörte, fühlte ich mich an meine Arbeit in der Paartherapie erinnert. Viele Paare, die in Beratung kommen, haben negative Gedanken über ihre Beziehung und über den eigenen Partner/in. Sie kommen aus diesen negativen Gedankenschleifen nicht mehr raus, haben sich darin verstrickt und ein sogenanntes destruktives Beziehungsmuster ist entstanden. Es ist ein richtiger Teufelskreis in den beide Partner miteinander geraten sind. Anstatt diesen Teufelskreis zu besiegen, konzentriert sich das Paar unbewusst immer mehr darauf, sich gegenseitig zu bekämpfen. Dabei würde es viel mehr Sinn machen, sich zu verbünden, um gemeinsam das destruktive Beziehungsmuster wieder aufzulösen. An genau dieser Schnittstelle möchte die Emotionsfokussierte Paartherapie, kurz EFT mit Paaren an ihrer Partnerschaft arbeiten. Es geht darum die positive Verbindung mit dem Partner wieder aufzunehmen und die Liebesbeziehung zu reanimieren.

Zu Beginn eines neuen Jahres beschäftigen sich viele Menschen damit, was Ihnen im neuen Jahr wichtig sein soll, an welcher Stelle ein Richtungswechsel eingeleitet werden sollte und dieser gewünscht wird. Dabei geht es vor allem darum zu entscheiden, was mir wirklich wichtig ist in meinem Leben. Wer sich Hilfe für seine Paarbeziehung sucht, der hat gemerkt, wie wichtig eine intakte Partnerschaft für das eigene Wohlbefinden ist.

Ich wünsche Ihnen für das kommende Jahr 2021, dass es Ihnen gelingt, sich immer genug Aufmerksamkeit und Zeit für Ihre Partnerschaft zu nehmen. Sie den eigenen Einfluss auf die Beziehung nicht aus den Augen verlieren, es Ihnen gelingt Ihre Partnerschaft zu vertiefen und gemeinsam zu gestalten, hin zu immer mehr Vertrauen und liebevoller Verbundenheit miteinander. Sollten Sie dabei ins Stolpern geraten und sich Hilfe durch eine Paartherapie wünschen, dann schreiben Sie mir gerne, um einen Termin für ein sogenanntes Erstgespräch zum Kennenlernen zu vereinbaren. Ich freue mich über Ihre Nachricht.

Mit herzlichen Grüßen zum neuen Jahr,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Sehr geehrte LeserInnen, liebe Klientenpaare,

zum Ende dieses besonderen Jahres möchte ich Ihnen gerne ein paar Weihnachtsgrüße und Gedanken zukommen lassen. Es ist ja gar nicht so einfach die richtigen Worte in dieser „schrägen Zeit“ zum Weihnachtsfest zu formulieren, wie ich finde. Auf der Weihnachtskarte, die Sie oben im Bild sehen, war zu lesen: 

Weihnachten ist dieses Jahr ganz schön schräg, trotzdem ist die Botschaft noch gültig „euch ist ein Retter geboren“. Ja, dem kann ich mich anschließen, da fühle ich mich angesprochen, dachte ich beim Lesen.

Ich wünsche Ihnen für die Weihnachtstage die Möglichkeit sich vertrauensvoll mit einigen wenigen Menschen zu treffen, die Ihnen menschliche Nähe schenken.

Ich wünsche Ihnen, dass es gelingt, sich gegenseitig bei einem gutem Essen, von den erfreulichen Erlebnisses dieses besonderen Jahres zu erzählen.

Vielleicht spielen Sie auch gemeinsam ein Spiel und es gibt etwas zu lachen, ein Lachen sollte bestenfalls nicht fehlen.

Nehmen Sie sich die Freiheit einer Auszeit, wenn Ihnen an diesen besonderen Tagen für einen gewissen Zeitraum danach zumute sein sollte.

Ich wünsche Ihnen die Fähigkeit die Herausforderungen anzunehmen, die die Pandemie dieses Jahr und noch bis in das kommende Jahr hinein reichend, von uns allen  fordert.

Üben Sie sich in Selbstfürsorge und Mitgefühl für sich und für andere, das hilft Ihnen Stresssituationen auf Augenhöhe zu begegnen.

Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen gelingt sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren-wie die freundliche Begrüßung eines Freundes oder ein gelungenes Weihnachtsessen.

Die Resilienzforscherin Michele Wessa von der Johannes-Gutenberg Universität Mainz empfiehlt zur Resilienzstärkung: Sich am Morgen eine Handvoll Erbsen in die rechte Jackentasche zu stecken. Immer dann, wenn etwas Positives passiert, nimmt man eine Erbse aus der rechten in die linke Tasche, rät sie. So würden positive Erlebnisse greifbar werden. Ein bewusst positiver Blick auf die Dinge kann helfen, gefestigter zu leben und Krisen souverän zu meistern.

Ab Januar 2021 werde ich in meiner Praxis für Paartherapie wieder in gewohnter Weise für Sie da sein. Schreiben Sie mir, wenn Sie einen Termin zur Paarberatung vereinbaren möchten oder wenn Sie Fragen auf dem Herzen haben.

Bleiben Sie zuversichtlich und das bis weit in das neue Jahr hinein! Bleiben Sie gesund und Ihre Lieben ebenso!! 

Mit sehr herzlichen Grüßen zum Weihnachtsfest verbleibe ich,

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und zwei Enkelkinder. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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