Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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In meiner Beratungspraxis stelle ich in der Paarberatung immer wieder fest, wie schnell Paare in ihrer Kommunikation scheitern. Daher ist es mir sehr wichtig hier noch einmal auf ein paar Regeln für das Paargespräch hinzuweisen, die unbedingt eingehalten werden sollten, damit es nicht zu Missverständnissen und Streit kommt.
Zuerst sollten Sie daran denken ausreichend Zeit für ein Paargespräch einzuplanen. Denken Sie daran sich mindestens eine Stunde Zeit zu nehmen, in dieser Stunde sollten Sie ungestört sein von äußerer Ablenkung, um sich voll auf einander einstellen zu können.
Einigen Sie sich im voraus auf ein Thema, bei dem sie während des Gespräches bleiben. Achten Sie beide darauf, dass sie sich daran halten.
Einer von ihnen eröffnet das Gespräch. Bemühen sich sich in der ICH Form von sich selbst zu sprechen. Lassen Sie die sogenannte „DU-Pistole“ stecken. Und versuchen sie dem Partner genau zu beschreiben, was sie mitteilen möchten und welche Gefühle dazu gehören. Vermeiden Sie es dem Partner Vorwürfe zu machen.
Spreche Sie von sich und bleiben sie dabei, so lange sie den Sprecher Part haben.
Überfordern Sie ihren Partner nicht, indem sie zu viel auf einmal sagen wollen!
Denn: Im Anschluss ist es die Aufgabe des Partners ihre Worte mit den eigenen Worten zu wiederholen.
Sie hören zu und können dann ergänzen oder zustimmen, je nach dem ob sie sich verstanden gefühlt haben.
Danach wechseln Sie die Seiten, d.h. nun ist ihr Partner dran und darf ihnen seinen Part dazu mitteilen.
Selbstverständlich gelten für beide die gleichen Gesprächsregeln, wie sie oben beschrieben wurden.

Diese Form des Paargesprächs erfordert viel Geduld und Übung von beiden Partnern, aber es lohnt sich die Kommunikationsregeln einzuüben, denn der Erfolg bleibt nicht aus. Sie werden sich als Paar besser verstehe lernen!
Allerdings möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass ich für die Paare, die in ihrer Beziehung sehr distanziert miteinander sind und schnell ins Streiten geraten, eine Hilfestellung durch eine Paarberatung für erforderlich halte.

Wenn beide Partner regelmäßig Zeit und Gelegenheit schaffen, um sich in einem Paargespräch in Ruhe auszutauschen trägt das sehr zum Gelingen der Partnerschaft bei. Regelmäßige Paargespräche helfen Missverständnisse in der Verständigung zu vermeiden, es kommt seltener zu Streit im Alltag und die gegenseitige Zuwendung im Gespräch tut beiden „einfach gut“.
Regelmäßig eingeplant, der Termin sollte möglichst einmal in der Woche im Kalender stehen, können sich die Partner im Vorfeld auf ein (oder zwei?) Themen für das Zwiegespräch einigen.
Aber worauf sollten das Paar achten, wenn die gemeinsam verbrachte Zeit der Beziehung dienen soll?!
Dieser Frage möchte ich in meinem nächsten Blogeintrag nachgehen und Sie einladen dann weiter zu lesen…

Liebe Leserin, lieber Leser,

mir scheint der Frühling habe soeben erst begonnen, daher erreichen Sie meine Frühlingsgrüße erst jetzt im schönen Wonnemonat Mai!

Der Start in das Neue Jahr war für mich gefüllt durch die Aufgabe, meinen Mann in einer schwierigen gesundheitlichen Phase zu begleiten. Das hat insgesamt viel von meiner Zeit gebunden. Mittlerweile durften wir uns als Familie über die standesamtliche Hochzeit unseres jüngsten Sohnes zu Beginn des Monats freuen.

Wie immer möchte ich Sie durch meinen Rundbrief über die laufende Arbeit in meiner Praxis informieren und Sie außerdem auf interessante Neuigkeiten zu den Themen Familie, Partnerschaft und Elternschaft aufmerksam machen.

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3 Tipps für eine glückliche Ehe!

28.4.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Am 18.04.2015 veröffentlichte das „Hamburger Abendblatt“ im Ahrensburg Teil folgendes Interview mit mir:

3 Tipps für eine glückliche Ehe

„ .. bis dass der Tod euch scheidet … “ –

ein Halbsatz, der häufig bei Trauungen gesagt wird. Nicht immer gelingt es Ehepaaren, dass er wahr wird. Paar-Therapeutin Ute Klöpper-Wenzel aus Großhansdorf erklärt, was sie ihren Klienten empfiehlt.

Hamburger Abendbatt: Was ist das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Klöpper-Wenzel:
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation, sie bildet sozusagen das Fundament. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und über die es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.

Was machen Paare oft falsch?


Klöpper-Wenzel:
Die meisten Paare, die zu mir in die Beratung kommen, verbringen zu wenig Zeit zu zweit miteinander. Oftmals werden die falschen Prioritäten gesetzt, das heißt, andere Dinge scheinen wichtiger zu sein, als die Beziehung. Die Partnerschaft sollte jedoch auf der Prioritätenliste ganz oben stehen, sonst funktioniert sie auf Dauer nicht. Eine gute Ehe gelingt nicht von allein. Dafür müssen beide Partner etwas tun, wie es auch Freundschaften oder der Job erfordern.

Was sind die häufigsten Empfehlungen, die Sie Paaren geben?

Klöpper-Wenzel:
Ich empfehle meinen Klienten oft, dass sie die eigene „Liebessprache“ und die des Partners kennenlernen sollten. Es gibt fünf unterschiedliche Arten der Liebessprache. Zum Beispiel zeigen manche Menschen ihre Liebe durch Zärtlichkeit, andere durch Hilfsbereitschaft. Und wiederum andere brauchen regelmäßig Lob und Anerkennung vom Gegenüber, um sich geliebt zu fühlen. Die vierte Liebessprache drückt sich in Zeit zu zweit aus und die fünfte Liebessprache durch Geschenke. Die Liebessprache beider Partner muss nicht miteinander übereinstimmen, aber es ist wichtig, dass man die des anderen versteht. Das vermeidet Missverständnisse und Enttäuschungen.

Eine Paarberatung kann helfen die eigene Liebessprache und die des Partners besser kennen zu lernen und die Beziehung dadurch zu festigen.

Der Wunsch noch einmal wieder Mutter zu werden ist sicherlich sehr ausgeprägt bei dieser Frau. Die intensiven Glücksgefühle während der Schwangerschaft zu erleben, den Rausch der Gefühle ausgelöst durch die Geburt zu genießen, die Freude der Babyzeit mit dem Kind zu teilen, das alles kann eine Motivation sein. Insgesamt löst das Mutterwerden und Muttersein bei einer Frau einen starken emotionalen Cocktail aus, der sicherlich auch ein Bedürfnis nach Wiederholung bewirken kann. Dieses Wunder der Natur gibt einer Frau außerdem das Gefühl gebraucht zu werden, wichtig zu sein und stärkt in vielen Fällen das Selbstbewusstsein der Frau, was wiederum zu dem Wunsch führen kann, erneut Mutter werden zu wollen. Was genau diese Frau aus Berlin dazu gebracht hat, in einem Alter von 65 Jahren noch einmal Mutter werden zu wollen, darüber kann man nur spekulieren und sich hier mit diesen allgemeinen Hinweisen zufrieden geben.

Hören Sie mehr dazu in meinen Radiobeiträgen vom 14.04.2015 bei R.SH
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Diese Frage wird mir immer wieder gestellt und ich kann sie gut verstehen, denn immer öfter trennen sich Paare. Durch meine Arbeit in der Paarberatung spreche ich aus Erfahrung, wenn ich hier die Frage beantworte.
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation. Sie stellt sozusagen das Fundament einer gelingenden Paarbeziehung dar. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und wo es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.
Wird eine dieser „Säulen“ instabil, aus welchem Grund auch immer, ist es wichtig, dass das Paar so zeitnah wie möglich reagiert. Sollte es dem Paar aus eigener Kraft nicht gelingen, die Beziehungsschieflage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so kann eine Paarberatung außerordentlich hilfreich sein, um die Beziehung zu retten und sich wieder glücklicher und zufriedener zu fühlen. In jedem Fall ist es sinnvoll mit Hilfe von außen nicht zu lange zu warten, auch hier bewährt sich das Sprichwort: Wehret den Anfängen!

In einem zurückliegenden Beratungsgespräch mit einem Paar wurde ich von einem der Partner gefragt, warum wir denn über die Erfahrungen in der eigenen Herkunftsfamilie sprechen müssen. Das möchte ich hier gerne noch einmal erklären:
Den Blick in die eigene Herkunftsfamilie zu richten, ermöglicht ein genaueres Hinsehen und Verstehen auf das eigene Geworden-sein. Dieser vertikale Blick gibt Hinweise, dass sich Konflikte schon über Generationen hinziehen können. Eine Mehrgenerationen-Perspektive ist geeignet, um auch die vertikale Dynamik einer Familie und einer Paarbeziehung zu erfassen. Dieser „Tiefgang“ im Beratungsgespräch macht tief gehende und nachhaltige Veränderungen in der Paarbeziehung erst möglich.

In der heutigen Zeit nehmen die neuen Medien auch im Kinderzimmer immer mehr Raum ein. Daher sollten Eltern, die Kinder im frühkindlichen Alter (0-6 Jahre) haben, sich mit diesem schwierigen Thema besonders gut auskennen. Die „Deutsche Liga für das Kind“ (Berlin), die sich mit der seelischen Gesundheit in den ersten sechs Lebensjahren fachlich auseinander setzt, hat zu diesem Thema ein ganzes Heft veröffentlicht, unter dem Titel: Zwischen Bilderbuch und Touchscreen-Kinder und Medien. In dieser Ausgabe der Zeitschrift des Fachverbandes können sich Eltern zu dem Thema neue Medien belesen und informieren. Zur Rolle des Vorlesens schreibt dort die Autorin Dr. Simone C. Ehming in ihrem Artikel: „Eltern, die vorlesen, fördern nachhaltig kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen ihrer Kinder.“ Wer mehr dazu lesen möchte, sollte sich das Monatsheft im Internet unter www.liga-kind.de bestellen, es lohnt sich, wie ich meine!

„Eine schlechte Ehe kann im Alter die Gesundheit ruinieren!“,
das haben Forscher der Michigan State Universität herausgefunden!

Antwort:

Unglücklich verheiratete Menschen, so hat es jetzt eine Studie belegt, sind mit zunehmendem Alter immer stärker gefährdet , an Bluthochdruck und Arteriosklerose zu erkranken sowie einem Herzinfarkt oder Herzschlag zu erleiden.
Für die Studie wurden Langzeitdaten von 1200 Frauen und Männern zwischen 57 und 85 Jahren ausgewertet. Dass die Belastung besonders das Herz-Kreislauf-System schädigt, führen Wissenschaftler unter anderem auf ein schwächer werdendes Immunsystem zurück.
Es lohnt sich anscheinend eben doch, rechtzeitig Hilfe und Paarberatung in Anspruch zu nehmen, um dadurch auch der körperlichen Gesundheit zu dienen.

Kindergeburtstage sind heutzutage nicht mehr so einfach, werden größer veranstaltet, als noch zu unserer Kinderzeit-woher kommt das?

Der Druck, der auf Eltern lastet, wenn es darum geht einen Kindergeburtstag auszurichten ist heute enorm groß, denn die Erwartungen der Kinder sind hoch. Kindergeburtstage sind anders als in den 80er und 90er Jahren, man kann sagen, dass sich ein Wandel vollzogen hat hin zu immer größeren Ansprüchen bei den Kindern nach dem Motto „schneller, höher, weiter“.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Erziehungsberatung

(Hören Sie das RSH Interview vom 21.01.15 zum Thema Kindergeburtstage)
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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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