Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

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3 Tipps für eine glückliche Ehe!

28.4.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Am 18.04.2015 veröffentlichte das „Hamburger Abendblatt“ im Ahrensburg Teil folgendes Interview mit mir:

3 Tipps für eine glückliche Ehe

„ .. bis dass der Tod euch scheidet … “ –

ein Halbsatz, der häufig bei Trauungen gesagt wird. Nicht immer gelingt es Ehepaaren, dass er wahr wird. Paar-Therapeutin Ute Klöpper-Wenzel aus Großhansdorf erklärt, was sie ihren Klienten empfiehlt.

Hamburger Abendbatt: Was ist das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Klöpper-Wenzel:
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation, sie bildet sozusagen das Fundament. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und über die es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.

Was machen Paare oft falsch?


Klöpper-Wenzel:
Die meisten Paare, die zu mir in die Beratung kommen, verbringen zu wenig Zeit zu zweit miteinander. Oftmals werden die falschen Prioritäten gesetzt, das heißt, andere Dinge scheinen wichtiger zu sein, als die Beziehung. Die Partnerschaft sollte jedoch auf der Prioritätenliste ganz oben stehen, sonst funktioniert sie auf Dauer nicht. Eine gute Ehe gelingt nicht von allein. Dafür müssen beide Partner etwas tun, wie es auch Freundschaften oder der Job erfordern.

Was sind die häufigsten Empfehlungen, die Sie Paaren geben?

Klöpper-Wenzel:
Ich empfehle meinen Klienten oft, dass sie die eigene „Liebessprache“ und die des Partners kennenlernen sollten. Es gibt fünf unterschiedliche Arten der Liebessprache. Zum Beispiel zeigen manche Menschen ihre Liebe durch Zärtlichkeit, andere durch Hilfsbereitschaft. Und wiederum andere brauchen regelmäßig Lob und Anerkennung vom Gegenüber, um sich geliebt zu fühlen. Die vierte Liebessprache drückt sich in Zeit zu zweit aus und die fünfte Liebessprache durch Geschenke. Die Liebessprache beider Partner muss nicht miteinander übereinstimmen, aber es ist wichtig, dass man die des anderen versteht. Das vermeidet Missverständnisse und Enttäuschungen.

Eine Paarberatung kann helfen die eigene Liebessprache und die des Partners besser kennen zu lernen und die Beziehung dadurch zu festigen.

Der Wunsch noch einmal wieder Mutter zu werden ist sicherlich sehr ausgeprägt bei dieser Frau. Die intensiven Glücksgefühle während der Schwangerschaft zu erleben, den Rausch der Gefühle ausgelöst durch die Geburt zu genießen, die Freude der Babyzeit mit dem Kind zu teilen, das alles kann eine Motivation sein. Insgesamt löst das Mutterwerden und Muttersein bei einer Frau einen starken emotionalen Cocktail aus, der sicherlich auch ein Bedürfnis nach Wiederholung bewirken kann. Dieses Wunder der Natur gibt einer Frau außerdem das Gefühl gebraucht zu werden, wichtig zu sein und stärkt in vielen Fällen das Selbstbewusstsein der Frau, was wiederum zu dem Wunsch führen kann, erneut Mutter werden zu wollen. Was genau diese Frau aus Berlin dazu gebracht hat, in einem Alter von 65 Jahren noch einmal Mutter werden zu wollen, darüber kann man nur spekulieren und sich hier mit diesen allgemeinen Hinweisen zufrieden geben.

Hören Sie mehr dazu in meinen Radiobeiträgen vom 14.04.2015 bei R.SH
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Diese Frage wird mir immer wieder gestellt und ich kann sie gut verstehen, denn immer öfter trennen sich Paare. Durch meine Arbeit in der Paarberatung spreche ich aus Erfahrung, wenn ich hier die Frage beantworte.
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation. Sie stellt sozusagen das Fundament einer gelingenden Paarbeziehung dar. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und wo es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.
Wird eine dieser „Säulen“ instabil, aus welchem Grund auch immer, ist es wichtig, dass das Paar so zeitnah wie möglich reagiert. Sollte es dem Paar aus eigener Kraft nicht gelingen, die Beziehungsschieflage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so kann eine Paarberatung außerordentlich hilfreich sein, um die Beziehung zu retten und sich wieder glücklicher und zufriedener zu fühlen. In jedem Fall ist es sinnvoll mit Hilfe von außen nicht zu lange zu warten, auch hier bewährt sich das Sprichwort: Wehret den Anfängen!

In einem zurückliegenden Beratungsgespräch mit einem Paar wurde ich von einem der Partner gefragt, warum wir denn über die Erfahrungen in der eigenen Herkunftsfamilie sprechen müssen. Das möchte ich hier gerne noch einmal erklären:
Den Blick in die eigene Herkunftsfamilie zu richten, ermöglicht ein genaueres Hinsehen und Verstehen auf das eigene Geworden-sein. Dieser vertikale Blick gibt Hinweise, dass sich Konflikte schon über Generationen hinziehen können. Eine Mehrgenerationen-Perspektive ist geeignet, um auch die vertikale Dynamik einer Familie und einer Paarbeziehung zu erfassen. Dieser „Tiefgang“ im Beratungsgespräch macht tief gehende und nachhaltige Veränderungen in der Paarbeziehung erst möglich.

In der heutigen Zeit nehmen die neuen Medien auch im Kinderzimmer immer mehr Raum ein. Daher sollten Eltern, die Kinder im frühkindlichen Alter (0-6 Jahre) haben, sich mit diesem schwierigen Thema besonders gut auskennen. Die „Deutsche Liga für das Kind“ (Berlin), die sich mit der seelischen Gesundheit in den ersten sechs Lebensjahren fachlich auseinander setzt, hat zu diesem Thema ein ganzes Heft veröffentlicht, unter dem Titel: Zwischen Bilderbuch und Touchscreen-Kinder und Medien. In dieser Ausgabe der Zeitschrift des Fachverbandes können sich Eltern zu dem Thema neue Medien belesen und informieren. Zur Rolle des Vorlesens schreibt dort die Autorin Dr. Simone C. Ehming in ihrem Artikel: „Eltern, die vorlesen, fördern nachhaltig kognitive, emotionale und soziale Kompetenzen ihrer Kinder.“ Wer mehr dazu lesen möchte, sollte sich das Monatsheft im Internet unter www.liga-kind.de bestellen, es lohnt sich, wie ich meine!

„Eine schlechte Ehe kann im Alter die Gesundheit ruinieren!“,
das haben Forscher der Michigan State Universität herausgefunden!

Antwort:

Unglücklich verheiratete Menschen, so hat es jetzt eine Studie belegt, sind mit zunehmendem Alter immer stärker gefährdet , an Bluthochdruck und Arteriosklerose zu erkranken sowie einem Herzinfarkt oder Herzschlag zu erleiden.
Für die Studie wurden Langzeitdaten von 1200 Frauen und Männern zwischen 57 und 85 Jahren ausgewertet. Dass die Belastung besonders das Herz-Kreislauf-System schädigt, führen Wissenschaftler unter anderem auf ein schwächer werdendes Immunsystem zurück.
Es lohnt sich anscheinend eben doch, rechtzeitig Hilfe und Paarberatung in Anspruch zu nehmen, um dadurch auch der körperlichen Gesundheit zu dienen.

Kindergeburtstage sind heutzutage nicht mehr so einfach, werden größer veranstaltet, als noch zu unserer Kinderzeit-woher kommt das?

Der Druck, der auf Eltern lastet, wenn es darum geht einen Kindergeburtstag auszurichten ist heute enorm groß, denn die Erwartungen der Kinder sind hoch. Kindergeburtstage sind anders als in den 80er und 90er Jahren, man kann sagen, dass sich ein Wandel vollzogen hat hin zu immer größeren Ansprüchen bei den Kindern nach dem Motto „schneller, höher, weiter“.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Erziehungsberatung

(Hören Sie das RSH Interview vom 21.01.15 zum Thema Kindergeburtstage)
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Phantomvibrieren beim Handy

20.1.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Radiobeitrag

Ich spüre ständig ein „Phantomvibrieren“ meines Handys (nie Klingeln, nur Vibrieren), haben Sie schon mal davon gehört, bin ich verrückt oder in wiefern ist das normal?

Nein, Sie sind nicht verrückt! Das Phänomen tritt bei sogenannten „Intensiv-Mobil-Funknutzern“ auf. Unsere Erwartungen bestimmen unsere Wahrnehmungen, d.h. durch die ständige Erreichbarkeit und intensive Nutzung des Phones, rechnen Sie einfach ständig mit einem Anruf. Dadurch entsteht die Erwartung und die falsche Wahrnehmung, denn es klingelt gar nicht in Wirklichkeit.

(Hören Sie das Radio NORA Interview vom 09.01.15 zum Thema Phantomvibrieren beim Handy)
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Liebe Leserin,
lieber Leser,

das letzte Jahr war bei mir sehr ereignisreich, sodass ich froh war es im schönen Dänemark geruhsam ausklingen zu lassen. Es gab sogar reichlich Schnee kurz vor Silvester, der dann leider schnell wieder weg taute, sodass die Winterfreude nur von kurzer Dauer war.

Ich möchte Sie noch auf zwei interessante Bücher hinweisen mit deren Inhalten ich mich im zurückliegenden Halbjahr intensiv beschäftigt habe.

Im August habe ich eine Lesung und ein Interview mit Anne-Ev Ustorf zu ihrem Buch „Allererste Liebe“ gehalten. Dieses Buch möchte ich insbesondere allen werdenden Eltern und auch denen, die schon Eltern sind empfehlen! Sie erfahren darin wie Kinder zu glücklichen Erwachsenen werden und was sie als Eltern dazu betragen können, dass ihre Kinder eine sichere Bindung zu ihnen entwickeln. Das Buch liest sich sehr spannend und ist in einer verständlichen Sprache geschrieben, sodass auch der „Nicht-Wissenschaftler“ alles gut lesen und verstehen kann. Auf meiner Website finden sie einen Beitrag zu dem Buch.
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Wenn ein Paar zu mir in die Beratung kommt und Hilfe sucht, weil eine/einer von beiden eine Außenbeziehung hat (fremd gegangen ist), dann ist die Not der beiden Partner groß. Im Erstgespräch mit dem Paar ist mir dann wichtig, beiden verständlich zu machen, dass sie zu gleichen Teilen für diese (unerträgliche) Situation verantwortlich sind. Diese Sichtweise erstaunt meistens das Paar und führt gleichzeitig bei beiden zu einem Gefühl der Entlastung, was ihnen wiederum hilft, um in einen Beratungsprozess einsteigen zu können.
Im zurückliegenden Oktober habe ich in HH bei dem Paartherapeuten David Schnarch aus den USA eine Fortbildung besucht. Dort wurde ich in meinem Beratungsansatz in genau der Vorgehensweise, wie oben beschrieben, bestätigt. Deshalb habe ich die Ausführungen von David Schnarch zum Thema „Affären behandeln“, mit großem Interesse verfolgt und bemühe mich seither, die durch ihn neu gewonnenen Erkenntnisse in meine Arbeit mit Paaren mit einfließen zu lassen.

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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