Ute Klöpper-Wenzel Blog

Herzlich willkommen auf meinem Blog rund um die Themen Paarberatung, Psychotherapie und Erziehungsberatung.

Schreiben Sie mir Radiobeiträge

Sommer – Sonne – Ferienzeit

16.7.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Nun ist es endlich für viele von uns soweit, die Ferien- und Reisezeit ist erreicht! Die nördlichen Bundesländer bekommen an diesem Wochenende Schulferien und die südlicheren Bundesländer werden sich in den folgenden Wochen anschließen. Jetzt nur nicht in den Urlaubsstress geraten, auf der Autobahn in einem Stau stecken bleiben oder auf dem überfüllten Flughafen den Flug verpassen, das könnte die Erholung schmälern.
Viele meiner Klienten machen sich in den Monaten Juli und August auch auf den Weg zu einem Urlaubsziel und bei mir beginnt ebenfalls die Urlaubszeit an diesem Wochenende!

Endlich, habe ich Urlaub.
Ich habe frei von Arbeit und Pflichten.
Loslassen kann ich, was mich täglich in Atem hält.
Ich sammle neue Kräfte und denke neue Gedanken.
Ich freue mich meines Lebens,
des Lebens, das mir geschenkt wurde.
Ich bin dankbar für die Menschen, die an meiner Seite sind.
Der Rhythmus und Wechsel von Arbeit und Ruhe tut mir gut.
Einatmen, ausatmen, fassen und lassen.
Endlich lasse ich alles Sorgen und Planen ruhen.
Endlich entdecke ich, wie unendlich gut für mich gesorgt ist.

Mit diesen Worten (frei nach Reinhard Ellsel) grüße ich meine Blog-Leser zur Ferienzeit ganz herzlich!
Mein Blog pausiert nun auch bis Ende August und geht in den Urlaubsmodus über:-)

Bitte besuchen Sie meine Website in naher Zukunft erneut, denn es gibt bestimmt, nach der Sommerpause, neue und interessante Informationen in meinem Blog zu lesen !
Meine Angebote für Einzelberatung und Paarberatung bestehen weiterhin und über mein Kontaktformular erreichen Sie mich trotz Ferienzeit, um einen Termin für nach meinem Urlaub vereinbaren zu können.

Ich wünsche meinen Lesern sonnige und erholsame Ferien und denen, die nicht in den Urlaub reisen, ebenfalls eine schöne Sommerzeit!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

Sexualität in der Paarbeziehung II

30.6.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Die Frage wie ein Paar in der Sexualität glücklich miteinander werden und bleiben kann, ist nicht so leicht zu beantworten, wie wir uns das vielleicht vorstellen und wüschen. Der Psychologe und Franko-Kanadier Jean-Yves Desjardins hat zu diesem Thema über mehrere Jahrzehnte hinweg ein eigenes Konzept entwickelt. Es nennt sich „Sexocorporel“ und gibt auf wissenschaftlicher Grundlage dazu Antworten, was wir benötigen, um zu sexueller Gesundheit zu gelangen.
Erstaunlicher Weise besteht ein erster Schritt darin, zuerst einmal den eigenen Körper gut zu erkunden und kennen zu lernen, mit allen eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Ohne eine gute Selbsterforschung und ohne ein eigenes gutes Körpergefühl wird es in der Sexualität zu zweit auf Dauer schwierig. Diese Selbsterfahrung ist eine wichtige Voraussetzung, um zu Erfüllung in der Partnerschaft zu gelangen. Nicht immer liegt bei den Paaren, so meine Erfahrung in der Paarberatung, eine ausreichende Selbsterfahrung vor. Wie soll der Partner/in die eigenen Wünsche erfüllen, wenn ich diese noch nicht einmal selber kenne oder mich nicht traue, sie dem Gegenüber mitzuteilen?!
Innerhalb einer Sexualberatung kann ein Paar Unterstützung erfahren, um zu lernen sich zu diesem wichtigen Thema miteinander auszutauschen.Dadurch können dann sogenannte Lernschritte innerhalb der Beziehung leichter erfolgen und eine Tür für mehr Zufriedenheit und Erfüllung in der Sexualität kann sich auf tun.

Sexualität in der Paarbeziehung I

25.6.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Die Sexualität stellt innerhalb einer Paarbeziehung eine wichtige Säule dar, wenn die Beziehung dauerhaft bestehen bleiben soll. Je zufriedener sich ein Paar in seiner Sexualität miteinander fühlt, um so eher lassen sich auch schwierige Phasen einer Beziehung meistern.
In meinen Paarberatungen zeigt sich leider sehr oft, dass gerade diese wichtige Säule nicht intakt ist oder gar nicht mehr miteinander geteilt wird. Diese Erfahrung in meinem Praxisalltag hat mich motiviert mehr darüber in meinem Blog zu schreiben. Ich möchte gerne mit meinen Lesern über dieses wichtige Thema sprechen, frei nach dem Motto: „Let´s talk about sex!“. Sex ist nämlich nach wie vor schnell ein Tabuthema und das, obwohl die allgegenwärtige mediale Präsenz, das nicht vermuten lässt.

„Wo man am meisten fühlt, weiß man am wenigsten zu sagen.“

Das ist ein Zitat von Annette von Droste-Hülsdorff und diese Worte möchte ich meiner mehrteilige Serie zum Thema Sexualität in der Paarbeziehung voranstellen.
Fühlen Sie sich also eingeladen immer mal wieder in meinem Blog zu diesem Thema einen Beitrag von mir zu lesen. Hoffentlich kann ich Ihnen etwas zu diesem Thema „sagen“.

Die erste gute Nachricht ist die, dass in der Regel jeder Mensch in der Sexualität sogenannte Lernschritte vollziehen kann. Sexualität ist erlernbar und veränderbar, kann sich sozusagen wie ein Liebeslernprozess entwickeln.
Unser Körper wünscht sich Sexualität und unsere Kognitive Instanz (unser Gehirn) beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Bedürfnis. In unserer Fantasie spielt sich bei den meisten Menschen viel zu diesem Thema ab und das ist auch gut so, denn Sexualität gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen.
Die Schwierigkeit besteht allerdings oft darin, beides (Kopf und Körper) zusammen zu bringen und zu einer zufriedenen Sexualität zu gelangen, die in einer Paarbeziehung Erfüllung erfährt und im besten Fall miteinander gelebt wird.

Lesen Sie in Folge II weiter, worin ein erster wichtiger Schritt bestehe könnte, hin zu mehr Zufriedenheit…

In meiner Beratungspraxis stelle ich in der Paarberatung immer wieder fest, wie schnell Paare in ihrer Kommunikation scheitern. Daher ist es mir sehr wichtig hier noch einmal auf ein paar Regeln für das Paargespräch hinzuweisen, die unbedingt eingehalten werden sollten, damit es nicht zu Missverständnissen und Streit kommt.
Zuerst sollten Sie daran denken ausreichend Zeit für ein Paargespräch einzuplanen. Denken Sie daran sich mindestens eine Stunde Zeit zu nehmen, in dieser Stunde sollten Sie ungestört sein von äußerer Ablenkung, um sich voll auf einander einstellen zu können.
Einigen Sie sich im voraus auf ein Thema, bei dem sie während des Gespräches bleiben. Achten Sie beide darauf, dass sie sich daran halten.
Einer von ihnen eröffnet das Gespräch. Bemühen sich sich in der ICH Form von sich selbst zu sprechen. Lassen Sie die sogenannte „DU-Pistole“ stecken. Und versuchen sie dem Partner genau zu beschreiben, was sie mitteilen möchten und welche Gefühle dazu gehören. Vermeiden Sie es dem Partner Vorwürfe zu machen.
Spreche Sie von sich und bleiben sie dabei, so lange sie den Sprecher Part haben.
Überfordern Sie ihren Partner nicht, indem sie zu viel auf einmal sagen wollen!
Denn: Im Anschluss ist es die Aufgabe des Partners ihre Worte mit den eigenen Worten zu wiederholen.
Sie hören zu und können dann ergänzen oder zustimmen, je nach dem ob sie sich verstanden gefühlt haben.
Danach wechseln Sie die Seiten, d.h. nun ist ihr Partner dran und darf ihnen seinen Part dazu mitteilen.
Selbstverständlich gelten für beide die gleichen Gesprächsregeln, wie sie oben beschrieben wurden.

Diese Form des Paargesprächs erfordert viel Geduld und Übung von beiden Partnern, aber es lohnt sich die Kommunikationsregeln einzuüben, denn der Erfolg bleibt nicht aus. Sie werden sich als Paar besser verstehe lernen!
Allerdings möchte ich an dieser Stelle noch hinzufügen, dass ich für die Paare, die in ihrer Beziehung sehr distanziert miteinander sind und schnell ins Streiten geraten, eine Hilfestellung durch eine Paarberatung für erforderlich halte.

Wenn beide Partner regelmäßig Zeit und Gelegenheit schaffen, um sich in einem Paargespräch in Ruhe auszutauschen trägt das sehr zum Gelingen der Partnerschaft bei. Regelmäßige Paargespräche helfen Missverständnisse in der Verständigung zu vermeiden, es kommt seltener zu Streit im Alltag und die gegenseitige Zuwendung im Gespräch tut beiden „einfach gut“.
Regelmäßig eingeplant, der Termin sollte möglichst einmal in der Woche im Kalender stehen, können sich die Partner im Vorfeld auf ein (oder zwei?) Themen für das Zwiegespräch einigen.
Aber worauf sollten das Paar achten, wenn die gemeinsam verbrachte Zeit der Beziehung dienen soll?!
Dieser Frage möchte ich in meinem nächsten Blogeintrag nachgehen und Sie einladen dann weiter zu lesen…

Liebe Leserin, lieber Leser,

mir scheint der Frühling habe soeben erst begonnen, daher erreichen Sie meine Frühlingsgrüße erst jetzt im schönen Wonnemonat Mai!

Der Start in das Neue Jahr war für mich gefüllt durch die Aufgabe, meinen Mann in einer schwierigen gesundheitlichen Phase zu begleiten. Das hat insgesamt viel von meiner Zeit gebunden. Mittlerweile durften wir uns als Familie über die standesamtliche Hochzeit unseres jüngsten Sohnes zu Beginn des Monats freuen.

Wie immer möchte ich Sie durch meinen Rundbrief über die laufende Arbeit in meiner Praxis informieren und Sie außerdem auf interessante Neuigkeiten zu den Themen Familie, Partnerschaft und Elternschaft aufmerksam machen.

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3 Tipps für eine glückliche Ehe!

28.4.2015
Ute Klöpper-Wenzel
Paarberatung

Am 18.04.2015 veröffentlichte das „Hamburger Abendblatt“ im Ahrensburg Teil folgendes Interview mit mir:

3 Tipps für eine glückliche Ehe

„ .. bis dass der Tod euch scheidet … “ –

ein Halbsatz, der häufig bei Trauungen gesagt wird. Nicht immer gelingt es Ehepaaren, dass er wahr wird. Paar-Therapeutin Ute Klöpper-Wenzel aus Großhansdorf erklärt, was sie ihren Klienten empfiehlt.

Hamburger Abendbatt: Was ist das Geheimnis einer glücklichen Ehe?

Klöpper-Wenzel:
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation, sie bildet sozusagen das Fundament. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und über die es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.

Was machen Paare oft falsch?


Klöpper-Wenzel:
Die meisten Paare, die zu mir in die Beratung kommen, verbringen zu wenig Zeit zu zweit miteinander. Oftmals werden die falschen Prioritäten gesetzt, das heißt, andere Dinge scheinen wichtiger zu sein, als die Beziehung. Die Partnerschaft sollte jedoch auf der Prioritätenliste ganz oben stehen, sonst funktioniert sie auf Dauer nicht. Eine gute Ehe gelingt nicht von allein. Dafür müssen beide Partner etwas tun, wie es auch Freundschaften oder der Job erfordern.

Was sind die häufigsten Empfehlungen, die Sie Paaren geben?

Klöpper-Wenzel:
Ich empfehle meinen Klienten oft, dass sie die eigene „Liebessprache“ und die des Partners kennenlernen sollten. Es gibt fünf unterschiedliche Arten der Liebessprache. Zum Beispiel zeigen manche Menschen ihre Liebe durch Zärtlichkeit, andere durch Hilfsbereitschaft. Und wiederum andere brauchen regelmäßig Lob und Anerkennung vom Gegenüber, um sich geliebt zu fühlen. Die vierte Liebessprache drückt sich in Zeit zu zweit aus und die fünfte Liebessprache durch Geschenke. Die Liebessprache beider Partner muss nicht miteinander übereinstimmen, aber es ist wichtig, dass man die des anderen versteht. Das vermeidet Missverständnisse und Enttäuschungen.

Eine Paarberatung kann helfen die eigene Liebessprache und die des Partners besser kennen zu lernen und die Beziehung dadurch zu festigen.

Der Wunsch noch einmal wieder Mutter zu werden ist sicherlich sehr ausgeprägt bei dieser Frau. Die intensiven Glücksgefühle während der Schwangerschaft zu erleben, den Rausch der Gefühle ausgelöst durch die Geburt zu genießen, die Freude der Babyzeit mit dem Kind zu teilen, das alles kann eine Motivation sein. Insgesamt löst das Mutterwerden und Muttersein bei einer Frau einen starken emotionalen Cocktail aus, der sicherlich auch ein Bedürfnis nach Wiederholung bewirken kann. Dieses Wunder der Natur gibt einer Frau außerdem das Gefühl gebraucht zu werden, wichtig zu sein und stärkt in vielen Fällen das Selbstbewusstsein der Frau, was wiederum zu dem Wunsch führen kann, erneut Mutter werden zu wollen. Was genau diese Frau aus Berlin dazu gebracht hat, in einem Alter von 65 Jahren noch einmal Mutter werden zu wollen, darüber kann man nur spekulieren und sich hier mit diesen allgemeinen Hinweisen zufrieden geben.

Hören Sie mehr dazu in meinen Radiobeiträgen vom 14.04.2015 bei R.SH
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Diese Frage wird mir immer wieder gestellt und ich kann sie gut verstehen, denn immer öfter trennen sich Paare. Durch meine Arbeit in der Paarberatung spreche ich aus Erfahrung, wenn ich hier die Frage beantworte.
Das Geheimnis einer guten Ehe ist eine gute Kommunikation. Sie stellt sozusagen das Fundament einer gelingenden Paarbeziehung dar. Man kann sagen, dass eine Paarbeziehung auf vier Säulen steht. Da sind einerseits die Werte und Normen und andererseits die Lebensziele, über die ein Paar miteinander reden und wo es ähnliche Vorstellungen haben sollte, bevor beide eine verbindliche Partnerschaft eingehen. Drittens sollte geklärt sein, wie es mit der Bindung zueinander steht, also wie eng und sicher diese ist und wie sie empfunden wird. Die vierte Säule ist die Sexualität. Auch hier ist es wichtig, dass beide Partner über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse miteinander reden, um Zufriedenheit zu erleben.
Wird eine dieser „Säulen“ instabil, aus welchem Grund auch immer, ist es wichtig, dass das Paar so zeitnah wie möglich reagiert. Sollte es dem Paar aus eigener Kraft nicht gelingen, die Beziehungsschieflage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, so kann eine Paarberatung außerordentlich hilfreich sein, um die Beziehung zu retten und sich wieder glücklicher und zufriedener zu fühlen. In jedem Fall ist es sinnvoll mit Hilfe von außen nicht zu lange zu warten, auch hier bewährt sich das Sprichwort: Wehret den Anfängen!

In einem zurückliegenden Beratungsgespräch mit einem Paar wurde ich von einem der Partner gefragt, warum wir denn über die Erfahrungen in der eigenen Herkunftsfamilie sprechen müssen. Das möchte ich hier gerne noch einmal erklären:
Den Blick in die eigene Herkunftsfamilie zu richten, ermöglicht ein genaueres Hinsehen und Verstehen auf das eigene Geworden-sein. Dieser vertikale Blick gibt Hinweise, dass sich Konflikte schon über Generationen hinziehen können. Eine Mehrgenerationen-Perspektive ist geeignet, um auch die vertikale Dynamik einer Familie und einer Paarbeziehung zu erfassen. Dieser „Tiefgang“ im Beratungsgespräch macht tief gehende und nachhaltige Veränderungen in der Paarbeziehung erst möglich.

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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