Hallo Neues Jahr oder das Messi-Syndrom

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Dieses Mal bin ich spät dran Ihnen ein gutes Neues Jahr zu wünschen, bitte entschuldigen Sie meine Verspätung, wir haben ja immerhin schon den 10. Januar! Das liegt daran, dass ich mich erst einmal durch meine übrige Schreibtisch-Arbeit durcharbeiten wollte, bevor ich es an den PC geschafft habe, um einen neuen Blog-Beitrag zu schreiben.

Eigentlich bin ich auch noch gar nicht ganz fertig mein Arbeitszimmer aufzuräumen, wie jedes Jahr in der ersten Januarwoche. Ich bin irgendwie langsam und mehrmals aufgehalten worden in den letzten Tagen. Daher  ist noch immer nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte…

Da lese ich am zurückliegenden Sonnabend in der WE-Ausgabe vom Hamburger Abendblatt unter der Rubrik „Von Mensch zu Mensch“ einen Artikel mit der Überschrift: Wenn Unordnung krank macht. Bin ich etwa unordentlich und vielleicht krank, frage ich mich und lese weiter?

In dem Artikel werde ich dann eines besseren belehrt und das beruhigt mich. Denn wer unter dem sogenannten Messi-Syndrom leidet kann mit der Parole „Räum mal auf“ nichts anfangen. Betroffene leiden unter Unordnung, bekommen sie aber nicht in den Griff. Ich sammle zwar auch gerne gewisse Dinge, aber ich kann mich dann auch wieder davon trennen, wenn es angesagt ist. Ich bin also keine Messi, das entlastet mich dann doch sehr.

Als Messi werden Menschen bezeichnet, denen es schwer fällt, sich zu organisieren, ihre Wohnung in Ordnung zu halten oder Alltagsverpflichtungen nachzukommen. Ein wesentliches Charakteristikum ist das Sammeln und der starke innere Widerstand im Chaos keine Ordnung herstellen zu können.

Heute weiß man, dass neben „diesem äußeren Chaos“, der Sammelleidenschaft, auch ein inneres Chaos vorhanden ist. Die Wissenschaft spricht hier von einer frühen Bindungsstörung, die im Zusammenhang mit dem übertriebenen Sammeln steht.

„Oft führen Entwicklungstraumen in der Kindheit dazu, dass sich Betroffene an Gegenstände binden, weil sie mit der Bindung an Menschen schlechte Erfahrungen gesammelt haben.“

Betroffene können sich Hilfe suchen und/oder Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufnehmen, wenn Sie sich in diesem Phänomen wiedererkennen und darunter leiden. Beides finden Sie entweder unter www.messi-syndrom oder unter www.kiss-hh.de 

Wenn Sie ein Gespräch oder eine Beratung mit mir wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt per Email auf und schauen Sie sich auf meiner Website um unter Einzelberatung oder Paarberatung .

Ich wünsche Ihnen alles, alles Gute für ein zufriedenes Jahr 2018 !!

PS: Auf einem Spaziergang in diesen Tagen fiel mir dieser sonnig-aufgeräumte Carport ins Auge:-)

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

 

 

 

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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