„Stille Nacht- Heilige Nacht“

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Nun ist es bald wieder so weit…die Heilige Nacht naht und mit ihr wird es Heiligabend. Ob es eine stille Nacht wird, das wage ich zu bezweifeln, zumindest kenne ich es von mir so, dass das stille sein schwer fällt und insbesondere in der hektischen Vorweihnachtszeit. Dabei ist die Sehnsucht nach Stille auf alle Fälle da, spätestens am Heiligabend tritt das Bedürfnis nach Stille in besonderer Weise auf, oder, wie ist das bei Ihnen?!

Und jedes Jahr singen wir das Lied „stille Nacht, heilige Nacht“. Dabei ist eben gerade die Vorweihnachtszeit und das Fest selbst oft keine Zeit der Stille. Dabei ist Weihnachten doch viel mehr als das Abarbeiten von Wunschzetteln, das viele Einkaufen, Schmücken, Backen und Kochen. Vor lauter Vorbereiten vergessen wir das all zu oft-die frohe Botschaft, die uns erreichen will. Die Botschaft vom Kind in der Krippe und vom Frieden auf Erden, den wir uns so wünschen. Zeit der Besinnung und der Stille, die einkehren wollen.

Entdecken wir sie doch wieder die „Sehnsucht nach Stille“, von der auch der amerikanische Komponist John Cage schon 1952 sprach, als er mit der Premiere seines Stückes 4´33″ in drei Sätzen viel Aufsehen erregte. Vom Öffnen des Klavierdeckels bis zum Schluss war kein einziger Ton zu hören. Nach eigener Aussage wollte er mit 4´33″ demonstrieren, dass „wo immer wir sind, was wir hören, meistens Lärm ist“. Dem gegenüber stellte er das Konzept der Stille.

Als vor 15 Jahren das Stück sogar als Orchesterfassung bei der BBC aufgeführt wurde, war der Beifall durch das Publikum gigantisch. Es scheint so, als werde die Sehnsucht nach Stille immer größer, je krawalliger und unmusikalischer die Welt wird. Das lese ich so in einem Magazin einer deutschen Tageszeitung und kann es nur bestätigen aufgrund meiner Beobachtungen aus der Praxis. Meine eigenen Sehnsüchte nach Stille sind mir eine weitere Bestätigung. Und so komme ich für heute zu dem Schluss, dass ich Ihnen sehr und mir ein paar Augenblicke der Stille über die Festtage wünsche! Lassen Sie sich zur Stille, zum stille sein einladen und sammeln Sie dadurch unter Umständen ein paar neue-wertvolle Erfahrungen, das wünsche ich Ihnen zumindest.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne Weihnachten mit ein paar ruhigen, besinnlich-stillen Momenten an den Festtagen! Und kommen Sie gut in das Neue Jahr hinein:-)

Ihre Ute Klöpper-Wenzel

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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