Das Thema Corona Virus-und was nun??

Einzelberatung // Paarberatung // Paarberatung für Eltern // Sexualberatung // Trennungsberatung

Das Thema Corona-Virus breitet sich aus, wie zu anderen Zeiten ganz verlässlich nach dem Winter der Frühling folgt. Ich bin von Haus aus kein ängstlicher Mensch, deshalb konnte mich in den letzten Wochen das Thema Corona-Virus ziemlich kalt lassen. Ich weiß nicht wie es Ihnen mit den vielen Nachrichten zu dem Thema geht. Aber inzwischen hat sich bei mir etwas geändert. Freitag die Nachricht von einem ersten Verdachtsfall in Hamburg und heute nun die Nachricht von einem ersten Verdachtsfall hier in meinem Großhansdorf…!

Wir sind alle gut beraten die Ruhe zu bewahren, das ist gewiss das Beste. Und die Meisten von uns werden an einer möglichen Corona-Erkrankung ganz sicher nicht versterben. Aber es gibt eben auch Risikogruppen/Menschen unter uns, die ein erhöhtes Risiko tragen bei einem Atemwegsinfekt mit Covid-19.

Ich zähle mich mit meiner Arbeit in meiner Praxis für Paartherapie und Paarberatung im weitesten Sinne dem Gesundheitswesen zugehörig, so ist es nun mal realistisch betrachtet. Und deshalb fühle ich mich auch mitverantwortlich für die Gesundheit meiner Klienten und der Paare, die zu mir in die Praxis kommen.

Eine wichtige Aufgabe für Mitarbeiter im Gesundheitswesen besteht z.Z. unter anderem darin einer möglichen Weiterverbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken. Ich freue mich über das Vertrauen meiner Klienten und aus diesem Vertrauen heraus schreibe ich Ihnen heute und veröffentliche für die Menschen, die mich aufsuchen folgendes Schreiben:

Sehr geehrte Klienten der nächsten Wochen,

heute schreibe ich Ihnen aufgrund der aktuellen Corona-Virus Lage. Wir alle sind aufgerufen von der Bundeszentrale für Gesundheit eine mögliche Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Das gilt insbesondere für Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind.
Das Virus verbreitet sich u.a. durch direkten Kontakt bei der Begrüßung durch Händeschütteln, Berührung von Kontaktflächen auf denen sich das Virus ablagern könnte und/oder direkt durch einen manifesten, durch das SARS-CoV-2 Virus ausgelösten Atemwegsinfekt (COVID-19) per Tröpfcheninfektion (Niesen).
Ich habe zu Ihrem und zu meinem Schutz gegen eine mögliche Weiterverbreitung des Virus daher meine Praxis seit diesem Wochenende mit einem geeigneten Desinfektionsspender ausgerüstet, den Sie gleich gegenüber der Eingangstür finden. Dort sollten Sie bitte unmittelbar nach dem Betreten der Praxis Ihre Hände gründlich desinfizieren.
Die Klienten unter Ihnen, die von sich wissen, dass sie gegenwärtig einen Atemwegsinfekt haben, bitte ich darum zuhause zu bleiben und mich so zeitnah wie möglich vor dem Termin darüber zu informieren. Wir könnten stattdessen eine telefonische Beratung durchführen (auch per Facetime) oder den Termin verschieben.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam durch die Einhaltung dieser wenigen Maßnahmen der Verbreitung des Virus entgegen wirken. Für mich hat diese Bitte an Sie auch noch einen persönlichen Hintergrund, mein Ehepartner gehört zur Hauptrisikogruppe bei Ansteckung und dem möchte ich natürlich mit allen meinen Möglichkeiten entgegen wirken.

Mit einem herzlichen Dankeschön für Ihr Verständnis und Ihr Mitwirken!

Ihre Ute Klöpper-Wenzel
Großhansdorf, den 29.02.2020

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Die Autorin

Jahrgang 1956. Ich bin verheiratet, habe zwei erwachsene Söhne und ein Enkelkind. Seit 2001 bin ich im Fachbereich Psychologische Beratung tätig, seit 2007 in eigener Praxis in Großhansdorf bei Hamburg.

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